szmmctag

Archiv der Einträge: Juli, 2012
  • ErhellendeAugentropfenUndHitlerplattenInDerKaribik

    Rum Diary von Bruce Robinson

    rum-diary-film-deppInhalt:
    Als Paul Kemp voll wie ein Amtmann in Puerto Rico einfällt, um für einen Job beim 'The San Juan Star' vorzusprechen, ist er ein Säufer wie alle anderen in diesem Blatt, doch er bekommt die Stelle. Ein getürkter Lebenslauf und ein paar Bücher, die weder richtig fertig sind, noch verkauft, bringen ihn in die Horoskopredaktion der Gazette. Hohe Unkosten, dank effektiver Minibarplünderung kosten Paul doch schnell seinen Hotelaufenthalt und so zieht er bei Kollege Sala ein, mit dem er mehr dem Rum, Drogen und Hahnenkämpfen frönt. Doch schon kurz nach seiner Ankunft wird er vom reichen Geschäftsmann Sanderson angesprochen. Der braucht gute Propaganda um das Land noch mehr ausbeuten zu können. Mehr Hotels, mehr Touristen, mehr Bowlingbahnen, mehr Raubbau an Rohstoffen. Und obwohl er sich zunächst von Sanderson bezahlen lässt, bleibt Kemp misstrauisch und verliebt sich zudem Hals über Kopf in dessen schöne Freundin Chenault.

    Fazit:
    Tja, "Rum Diary"  ist ein Film, den ich so von mir aus nicht unbedingt im Kino angesehen hätte, aber in der Sneak blieb ja nichts anderes übrig und ich muss sagen, so schlecht war er nicht.
    Wie bereits "Fear and Loathing in Las Vegas" basiert "Rum Diary" auf einer Geschichte Hunter S. Thompsons, dessen Hauptfigur, hier Paul Kemp, von Johnny Depp gespielt wird.
    Kemp ist ein fast hoffnungsloser Trinker und reiht sich ganz wunderbar in die Säuferclique des "The San Juan Star" ein, die weniger Berichte oder Arikel verfassen, als viel mehr in schäbigen Bars trinken oder sich andere Substanzen verinnerlichen.
    Doch Kemps Leben soll nicht wie die anderen den Bach runtergehen und ändert sich, als er von einem reichen Geschäftsmann angesprochen wird. Der bietet Paul viel Geld für positive Augenwischereiberichte für höchst illegale Bauvorhaben. Paul schlägt ein, doch sieht er das Leid der Einheimischen und die Widerwärtigkeit mit der sich eine Hand voll reicher US Amerikaner Puerto Rico aneignen und zerstören, um Profite zu machen. Dann verliebt sich Paul auch noch in die Freundin seines Geldgebers.
    Wunderschöne Bilder, echtes Karibikfeeling, eben richtiger Hollywoodlook der Endfünfziger, vermischt mit seltsamen trunksüchtigen und drogenexperimentierfreudigen Protagonisten und leichtem sozialkritischen Touch. So könnte man diesen Film vielleicht zusammenfassen. Dazwischen die Liebesgeschichte zwischen Paul und seiner Cherault, von der vermutet wird, dass es sich um Thomsons spätere Frau Sandy handelt.
    Letztendlich will "Rum Diary" trotz guter Leistungen Depps, Rispolis und einem hervorragenden Giovanin Ribisi in einer total schrägen Rolle als, ich weiß nicht, Nazinorweger (?) nicht so richtig einschlagen, die Mischung aus Kemps entsetzen über die Ausbeutung der Einheimischen, den Saufeskapaden und Komödienanteilen sowie dem Hochglanzprospektlook funktioniert nicht so ganz, unterhält aber ganz gut.
    Ich bin wirklich zwiegespalten, er hat schon sehr komische Momente, dennoch fehlt mir für eine wirklich gute Bewertung Tiefe (alles wirkt nur so angerisen), besser ausgearbeitete Figuren, flow, ich weiß nicht.
    6:10
    Kann man trotzdem durchaus sehen und wenn man nur die schöne Amber Heart bewundert.

    USA 2011 - Originaltitel: The Rum Diary - Regie: Bruce Robinson - Darsteller: Johnny Depp, Aaron Eckhart, Michael Rispoli, Amber Heard, Richard Jenkins, Giovanni Ribisi, Amaury Nolasco, Marshall Bell, Bill Smitrovich - FSK: ab 12 - Länge: 120 min.

  • HappyBirthdayFlightattendantlovesmovies

    Meine liebe flightattendatlovesmovies, ich wünsche Dir alles Gute zum Geburtstag.
    Ich hoffe, Du machst es Dir richtig schön, egal wo Du gerade bist :D

    Heute darf, wenn auch die Szene viel zu kurz ist, Herr Fassbender für Dich tanzen:

    Szene aus The Wedding Belles TV 2007

  • It'sABadBatWorld

    The Dark Knight Rises von Christopher Nolan

    the-dark-knight-risesInhalt:
    Acht Jahre nachdem sich Batman zurückgezogen und die Verbrechen Harvey Dents auf sich genommen hat, taucht ein neuer Bösewicht in Gotham City auf: Bane.
    Banes Ziele sind klar gesteckt: er will Gotham zerstören und Batman soll dabei gebrochen und wehrlos zusehen.
    Zeit sich das Kinn zu rasieren, ins Leben zurückzukehren und sich seiner Verbündeten zu erinnern oder neue zu gewinnen - die undurchsichtige Selina Kyle wäre da schon mal ein Anfang.

    Fazit:
    Man kann wirklich nicht behaupten "The Dark Knight Rises" wäre stink langweilig oder hätte eine total blöde Story, aber Christopher Nolan ist einfach kein Comicmann.
    Kalter Realismus, viel unübersichtliche Actionsequenzen, noch mehr Nahaufnahmen und eine absolut tote Stadt: Gotham City. Ich hatte nicht den Eindruck, dass sie vor der Belagerung durch den Bösewicht bewohnt war - blutleer und menschleer alles grau in schwarz, ein paar Waisen, Polizisten und Reiche die Party machen, ein Stadion voller Footballfans und eine unerträgliche Gesangseinlage eines kleinen Balgs bis zum Exudus ausgekostet - ja es war gut das Ding in die Luft zu jagen, schade, dass der Kleine nicht mehr auf dem Feld war.
    Nolan quält uns über satte 164 Minuten und davon sieht man Batman nicht wirklich viel, denn kaum reaktiviert, wird er schon wieder außer gefecht gesetzt und - Achtung Comic - trainiert innerhalb weniger Wochen dank Liegestützten und ein Paar Gefängnis-Gurus eine Querschnittslähmung, die er auf Grund eines gebrochenen Rückgrats hat einfach mal so weg. Puh, das ist blanker Nolan-Realismus und verblüfft nicht nur Bane. Wobei wir bei der Verschwendung von Talent und der Unterentwicklung von Firguren wären.
    Bösewicht Bane - in der deutschen Synchro Körperverletzung im Original auch schlecht mit total lächerlicher verzerrter Stimme. Wozu musst da ein Talent wie Tom Hardy hinter die Maske? Es hätte doch auch irgendein anderer Muskelprotz getan - reine Verschwendung.
    Dann Marion Cotillard als Miranda Tate. Die reiche Bruce Wayne Unterstützerin begegnet ihm nur ein, zwei Mal, dennoch hat er vollstes Vertrauen zu ihr und entwickelt eine Romanze mit ihr? Gleichzeitig entflammt sein Herz aber auch für Selina Kyle, von der man auch wenig erfährt, außer dass sie arm ist und Catwoman. In den drei Stunden hätte man den Figuren etwas mehr Platz einräumen können, nichtsdestotrotz ist Anne Hathaway ein akzeptable Nachfolgerin für Michelle Pfeiffer, wenn auch viel aufgeräumter. Einzig Joseph Gordon-Levitt als John Blake wird etwas mehr Inhalt zugewiesen und die Figur, hervorragend gespielt übrigens, durchlebt eine gewisse Entwicklung.
    Wirklich Spaß hatte mit Sicherheit Morgan Freeman als Lucius Fox, dem Mann fürs Technische. Nur in seinen Szenen glaubt man sich in einem Comic. Ansonsten gehen die Figuren so blass wie sie gekommen sind.
    Man mag Bezüge zur Occupy-Bewegung oder zum Sicherheitsstaat sehen (ist ja sowas von Stoß-mit-der-Nase-drauf offensichtlich), für mich nur aufgeblasenes BlaBla, das nicht wirklich verfolgt wird und nur die Illusion einer tiefgründigen Handlung vortäuscht, die letztendlich aus viel Massen- und Haudruf-Szenen, die mir insgesamt auch nicht mal besonders gefallen haben sowie einem zum Weichei verkommenden Alfred besteht.


    Ich könnte endlos weiter tottern, mache ich aber nicht.
    Zusammenfassend würde ich sagen, dass "The Dark Knight Rises" eine ansehbare Dystopie geworden ist, die unter jedem anderen Titel und ohne Fledermausgummi sicher funktioniert hätte, aber mit einer guten (Batman)Comicverfilmung so wenig am Hut hat wie die Chipmunks mit einem echten Streifenhörnchen. Das ist die Crux aller drei Teile, wobei der zweite Nolan wenigstens ab und zu noch ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnte.batcat_6

    USA / Großbritannien 2012 - Regie: Christopher Nolan - Darsteller: Christian Bale, Anne Hathaway, Tom Hardy, Marion Cotillard, Joseph Gordon-Levitt, Michael Caine, Gary Oldman, Morgan Freeman, Matthew Modine - FSK: ab 12 - Länge: 164 min.

  • DemnächstHierInDiesemTheater:

    dark-knight-risesIrgendwie komme ich zu nicht viel. Die Hitze, besonders auf meiner Arbeit, bremst mich doch sehr aus.Flag_of_Puerto_Rico.svg
    Nichtsdestotrotz war ich dank eines Freikartengewinns in der Vorletzten Sneak im Batman-Triple von Dienstag zu Mittwoch. Der Abend war eine echte Härteprüfung, schon weil ich keine Liebhaberin der Nolan-Verfilungen bin, dennoch zugeben muss, dass sie sich im Kino schon wesentlich besser machen als auf dem inhäusigen Bildschirm. "The Dark Knight Rises" war mir ganz kurz gesagt viel zu lang. Nicht, dass man sich zwischendurch wirklich langweilt, aber die Geschichte hatte keinen Drive und der Bösewicht, gespielt von unserem allerliebsten Tom Hardy wurde kaputt synchronisiert.
    Gestern dann, obwohl ich es ahnte und verdrängt hatte, in der UCI Sneak: The Rum Diary. Seltsame Mischung auch Hochglanz 60er Jahre Hollywood mit schwer sozial- und umweltkritischen Tönen. Es geht um den Journalisten Hunter S. Thompson und seine Zeit in Puerto Rico, das zu seiner Zeit als Außengebiet der USA ausgebeutet und touristisch "erschlossen" wurde (heute mit Sicherheit noch immer). Insgesamt nicht schlecht - und nein, ich glaube nicht, dass Amber Heard Depps Neue ist.
    Und - diesmal habe ich Karten fürs Waschhaus Potsdam gewonnen :)

  • RettetDieWälder

    Der Lorax von Ken Daurio und Chris Renaud

    LoraxInhalt:
    Thneedville, eine Stadt aus Plastik; umschlossen von einer großen Mauer werden die Bewohner von der verwüsteten Natur draußen abgeschottet und vom tyrannische Stadtherrn O’Hare kostenpflichtig mit Frischluft versorgt.
    In dieser "Idylle" lebt der Junge Ted, der unsterblich in die 16-jährige Audrey verliebt ist. Audrey ist anders als die anderen Bewohner Thneedvilles. Sie sehnt sich nach der Natur und wünscht sich nichts mehr, als einmal einen echten Baum sehen zu dürfen. Ihr Wunsch soll Teds befehl sein und so erfährt er von seiner Oma, dass ihm ein gewisser Once-ler mehr über die Bäume erzählen kann. Also nimmt er allen Mut zusammen, schleicht sich aus der Stadt und erfährt die traurige Wahrheit über die verschwundenen Bäume.

    Fazit:
    Dr. Seuss ist ja bekannt für seinen Zeigefinger, den er mit Reimen und lustigen Bildern hebt. Das ist auch richtig und gut so und war ungewöhnlich liberal für seine Zeit. Was nun Illumination Entertainment aus den fröhlichen Reimen des Dr. Seuss gemacht hat ist in meinen Augen grenzwertig.
    Gut ist, dass wie schon bei "Horton hört ein Hu" oder dem "Grinch" auch diesmal die Figuren stark bei Dr. Seuss Vorlagen bleiben. Knuffige Gesichter, Zuckerwattebäume und alles total bunt und niedlich, da kann man nichts dran aussetzen Ebenso kann man beide Augen zudrücken für die Änderungen und den Happy End Abschluss, doch was da an Sing- und Tanzeinlagen geboten wurde, war schon ziemlich unerträglich. Lausige Musikstücke und blödsinnige Massentanzszenen - also Leute, was sollte das denn? Sicher, es ist ein Kinderfilm, aber haben die Kleinen nicht auch ein recht auf erträgliche Musik. Ich würde meine Kinder nicht mit so einem Klangmüll großziehen mögen (solange man noch drauf Einfluss hat).
    Warum mit O'Hare nun noch ein zusätzlicher Bösewicht eingeschoben werden musste, der zudem aussah wie eine Mischung aus PIXARs Gilbert Huph und Edna „E“ Mode, weiß der Henker.
    So Hinterlässt der Film, der sicherlich optisch sehr gut gemacht ist und auch toll gesprochen wurde, einen faden Beigeschmack und ist nicht uneingeschränkt empfehlenswert und wer glaubt viel Lorax sehen zu können und Danny DeVIto zu hören, muss ich auch enttäuschen, denn der hat tatsächlich nur ganz wenig Screentime.5:10

    USA 2012 - Originaltitel: The Lorax - Regie: Chris Renaud - Darsteller: (Stimmen) Danny DeVito, Florian Halm, Jannik Schümann, Yvonne Greitzke, Olaf Reichmann - Prädikat: besonders wertvoll - FSK: ohne Altersbeschränkung - Länge: 89 min.

  • Kindersegen

    Starbuck von Ken Scott

    StarbuckInhalt:
    David ist ein Mann des geringsten Widerstands: mit kleinem Aufwand ein behagliches Leben führen. So fährt er das Fleisch des Familienbetriebes aus, mehr schlecht als recht, baut nebenbei Gras an und hat einen Haufen Schulden bei zwielichtigen Leuten. Als dann noch Freundin Valerie offenbart, dass sie schwanger ist, ihn aber nicht dabei haben will, überschlagen sich die Ereignisse und David bekommt Vatergefühle. Die braucht er auch, denn vor 20 Jahren war er fleißiger Samenspender der Befruchtungsklinik im Nebenhaus und dank eines schwerwiegenden Fehlers wurde über einen gewissen Zeitraum Frauen nur mit seinem Samen geschwängert.
    Folge: David hat 533 Kinder! Davon wollen nun über 140 wissen, wer ihr Vater ist.
    Das kann einen Mann schon überfordern…

    Fazit:
    Wer die leichte französische Komdie liebt, wird auch seine Freude an dieser franco-kanadischen Produktion haben, kein Zweifel.
    Ein sympathischer Protagonist: David, möglichst wenig arbeiten, sich irgendwie durchwinden, mit netter Freundin, die aber nie zu ihm nach Hause darf, weil er Marihuana anbaut, sie aber Polizistin ist, hat aus ganz bestimmten Gründen als Jungmann sehr viel Samen gespendet. Er brauchte das Geld…
    Und nun wird er auf einmal damit konfrontiert, dass er auf Grund eines Versehens 533facher Vater ist. Das sitzt erstmal, aber noch schlimmer ist, dass 142 davon wissen wollen, wer er ist. In seiner Panik beschließt er sich mit Hilfe seines besten Freundes, der Anwalt ist, seine Identität geheim zu halten. Doch dann fängt er an seine Kinder nach und nach kennen zu lernen. Heimlich ohne dass sie wissen wer er ist, was die Sache nicht einfacher macht.
    Patrick Huart macht seine Sache hier ganz großartig. Als ein Typ zwischen Lotterleben und aufkeimenden Verantwortungsbewusstsein, transportiert er die Zerissenheit dieses Mannes wirklich glaubwürdig, man nimmt ihm David einfach ab. Auch klasse ist Antoine Bertrand, der hier seinen Busenfreund und Anwalt spielt. Dick, humorig und alleinerziehend mit vier Kindern gesegnet, versucht er David vor der Kinderflut zu schützen.
    "Starbuck" ist wirklich amüsant. Die nette Reise eines Mannes durch die Leben seiner Kinder, bei der er endlich findet, was er wirklich will und Werte wie Familie für sich neu entdeckt.7:10

    Kanada 2011 - Regie: Ken Scott - Darsteller: Patrick Huard, Julie LeBreton, Antoine Bertrand, Dominic Philie, Marc Bélanger, Igor Ovadis, Patrick Martin, David Michaël, David Giguère, Sarah-Jeanne Labrosse - FSK: ab 12 - Länge: 103 min.

  • UndNochMalAufUndDavon

    Wanderlust von David Wain

    WanderlustInhalt:
    Kurz nachdem sich George und Linda ihren Traum von einer eigenen Wohnung in einem der besten Viertel New Yorks verwirklicht haben, kann Linda nicht nur ihr Filmprojekt nicht an den Sender bringen, sondern verliert George auch noch seinen Job. In ihrer Not versuchen sie das Apartement wieder los zu werden und stranden auf kleinen Umwegen, obdachlos wie sie sind, in einer Kommune irgendwo in Georgia und finden zu sich.

    Fazit:
    Die erste halbe Stunde ist wirklich vielversprechend - ja man glaubt tatsächlich, ein Film mit Jennifer Aniston und Paul Rudd als Ehepaar auf Abwegen könnte funktionieren und lustig sein, doch dann landen die beiden in einer Kommune, eine Idee, die anfänglich witzig war, dann jedoch in Fäkalwitzen und zähen Hippieübertreibungen das Lachen einfrieren ließen. Freie Liebe, keine Türen und Antiaggressionstraining, einer sieht sich endlich verstanden, der andere will weg und von vorne anfangen - haha.
    Auch hier das Problem: Aniston ist immer Aniston, Null Wandlung, Hauptsache die Haare glänzen und die Kostüme sitzen gut und Paul Rudd - ja der hatte nun seine gute Rolle (My Idiot Brother) und ist hier wieder im Alltag angelangt.
    Schade, das hätte was werden können, so nur ein Film für Fans von Witzen der Kategorie "Police Academie" oder "American Pie".4:10

    USA 2011 - Originaltitel: Wanderlust - Regie: David Wain - Darsteller: Paul Rudd, Jennifer Aniston, Justin Theroux, Malin Akerman, Kathryn Hahn, Lauren Ambrose, Ken Marino, Alan Alda, Joe Lo Truglio, Kerri Kenney-Silver - FSK: ab 12 - Länge: 98 min.

  • AufUndDavon

    Gone von Heitor Dhalia

    Gone 2012Inhalt:
    Jill Parish lebt mit ihrer Schwester zusammen, seitdem sie vor einigen Jahren von einem Serienkiller entführt wurde, sich befreien konnte und in psychiatrische Behandlung kam. Damals glaubte ihr niemand und so lächeln auch wieder alle, als Jill von der Nachtschicht kommt und ihre Schwester verschwunden ist. Sie weiß genau, wer dahinter steckt, doch niemand glaubt ihr.

    Fazit:
    Ich gebe zu, mit Amanda Seyfried kann ich mich nicht anfreunden. Wenn mich diese wässrigen Kulleraugen ansehen, vergeht mir komplett der Spaß am Film, zudem ist sie extrem unwandlungsfähig.
    Leicht gemacht wird einem das Nichtmögen in "Gone" dazu durch diese recht einfälltige und gefühlt tausend Mal gesehene Story. Mädel wird entführt, keiner glaubt ihr, dann schlägt der Täter wieder zu, nur um sie endlich doch zu kriegen…bla bla bla.
    Alles ziemlich reizlos runtergekurbelt in den schönen Wäldern von irgendwo in den USA.
    Ja es gibt, vornehmlich männliche, Gucker, die das gar nicht soo schlecht fanden, für meinen Geschmack war es ziemlich mau, aber jetzt nicht wirklich grottig.
    Kann man, muss man aber nicht.5:10

    USA 2012 - Regie: Heitor Dhalia - Darsteller: Amanda Seyfried, Wes Bentley, Emily Wickersham, Daniel Sunjata, Jennifer Carpenter, Sebastian Stan, Socratis Otto, Michael Paré, Joel Moore, Jordan Fry, Katherine Moennig - FSK: ab 16 - Länge: 95 min.

  • MehrWarteschleife

    Der-Lorax

    …ja ick komme zu nüscht, heute auch wieder zu lazy für irgendwas. Gestern gesehen: Wanderlust…*räusper*, und heute dann "Der Lorax" *hust*.
    Ja gut seltsame Filmwahl mag man meinen, aber vielleicht genau richtig auch mal den Weichspülgang so kurz vor dem FFF einzulegen.
    Bei Wanderlust habe ich mir ja keine Illusionen gemacht, aber der kleine orange Plüschbaumwächter hat mich schon etwas enttäuscht: zu viel Gesinge mit noch mehr schlechter Musik. Das ging zeitweise gar nicht und ich fand die Mucke nicht mal wirklich kindgerecht. Das passte nicht.
    Die Story an sich war für Kinder toll - klar Dr. Seuss (Grinch, Horton hört ein Hu), die Animation in Dr. Seuss Tradition sehr schön knuffelig und bunt (und in 3D), bis auf ein zwei Figurenausrutscher. Wie gesagt: wäre nur die Musik nicht gewesen.
    Vorhin nochmals "Red State" gesehen und wieder für gut befunden.
    Puh, da habe ich morgen was zu tun!

  • DasLiegtNochAn

    the-fadesUnglaublich, aber wahr: ich habe "Gone" gesehen. War nicht der Burner, überhaupt nicht. Ich kann der Seyfried nichts abgewinnen. Auch die Story war lahm.
    Dann Kino: "Starbuck" - franco-kanadische Komödie. Sehr französich, leicht und total sympathisch, Darsteller wie die Geschichte.
    Serien - "Fringe" entwickelt sich gut, "Game of Thrones" bleibt spannend und "the Fades" war klasse, aber leider ist nach der ersten Staffel schluss, obwohl die Serie auf mehr ausgelegt ist; so bleibt man irgendwie in der Luft hängen.
    Was kömmt? - Am Sonntag "Der Lorax" - schon mal danke an Frau Flinkwert und nächste Woche Dienstag hätte ich zwei Karten für ein Batman-Triple, bin aber sehr unschlüssig, ob ich 8 Stunden im Kino sitzen will und nach drei Stunden schlaf arbeiten. Der Gedanke an den nächsten Tag begeistert mich wenig, wenn auch den neuen Batman kostenlos sehen zu können schon reizt. Mal sehen wie ich das meistere.

  • Der50JahresPlan

    Durchgeknallt (Bottle Rocket) von Wes Anderson

    BottleRocketInhalt:
    Drei Freunde wollen wir sein.
    Anthony, Dignan und Bob kennen sich von klein auf. Mittlerweile Twens wollen sie die kriminelle Laufbahn einschlagen, also Dignan will das und hat schon einen Fünfzig-Jahres-Plan gemacht, während Anthony einen Aufenthalt in der psychatrischen Knlink hinter sich gebracht hat. Dignans Ziel ist sich im organisierten Verbrechen zu etablieren, Anthony macht mehr halbherzig mit und Bob braucht trotz wohlhabenden Elternhauses Geld für die Schulden seines Bruders und hat als einziger ein Auto.
    Der erste Überfall bringt den dreien ein paar tausend Dollars, doch Bob setzt sich samt Auto ab und Dignan und Anthony sitzen im Nirgendwo fest und dann verliebt sich Anthony auch noch in ein Zimmermädchen.

    Fazit:
    Eigentlich ist es schwer diesen Film zu beschreiben oder eine Inhaltsangabe zu formulieren ohne den ganzen Streifen zu erzählen. "Durchgeknallt" ist einerseits sehr konzeptlos, andererseits sehr Wes Anderson und noch mehr Owen Wilson, die zusammen das Drehbuch schrieben. Kindlich, albern und doch auch sehr sympathisch. Nach dem ersten Schock, muss ich gestehen, den Film irgendwie zu mögen. Nicht das ich Owen Wilson jemals richtig ins Herz schließen werde, aber man muss ihm lassen, dass er sich überzeugend und oft zum Horst macht und dabei auch immer etwas dramatisches hat. Bruder Luke Wilson spielt hier den Anthony und ich muss sagen, losgelöst von dieser kruden Handlung und noch sehr jungfräulichen Anderson Inszenierung, ist das eine seiner besten Perfomances. Luke Wilson verkörpert ja nicht selten den naiven Typen so auch hier, aber mit einer entwaffnenden Natürlichkeit.
    Abgesehen davon werden sicher viele diesen Streifen als Trash ansehen, meine Intention war auch nur die Vervollständigung der Anderson Sammlung zu vollziehen, dennoch interessant und bereut habe ich es nicht.7:10

    Deutscher Titel Durchgeknallt  Originaltitel Bottle Rocket ProduktionslandUSA OriginalspracheEnglisch  Erscheinungsjahr 1996 Länge 88 Minuten AltersfreigabeRegie Wes Anderson Drehbuch Wes Anderson, Owen Wilson Produktion James L. Brooks MusikMark Mothersbaugh Kamera Robert D. Yeoman David Moritz Besetzung Luke Wilson: Anthony, Owen Wilson: Dignan, Robert Musgrave: Bob, Andrew Wilson: Future Man, Lumi Cavazos: Inez

  • DerFreieFallDesEricPacker

    Cosmopolis von David Cronenberg

    CosmopolisInhalt:
    Der Multimilliardär Eric Packer macht sich entgegen der Warnungen seiner Berater in Richtung Friseur auf - von einem Ende der Stadt zum anderen. Morddrohungen, der Besuch des Präsidenten in Manhattan und der übliche Wahnsinn lassen die Fahrt in seinem Stretchlimosinenpanzer erheblich verlangsamen. Doch nicht genug damit, sieht Packer während der kommenden Stunden sein Leben den Bach runtergehen. Verspekuliert. Packer hat es nicht kommen sehen, seine Intuition hat ihn verlassen. Etwas, dass sich nicht berechnen lies ist eingetreten und führt zu seinem Ruin finanziell wie menschlich.

    Fazit:
    Cronenberg verfilmte mit Cosmopolis den gleichnamigen Roman Don DeLillos, den ich nicht kenne, von dem aber nur sehr wenig abgewichen worden sein soll.
    Ein Börsenspekulant, jung, gerade 28 Jahre, Wunderkind, Multimilliardär, frisch verheiratet, ein Typ, der sich alles leisten kann und auch tut, will für einen Haarschnitt quer durch die Innenstadt. Manhattan - notorisch verstopft und zudem von Unruhen geplagt, wird die Kulisse seiner eintägigen Odyssee in den Abgrund, denn Eric Packer hat sich verspekuliert. Der chinesische Yuan fällt und mit ihm Packers Vermögen. Etwas Unberechenbares ist eingetreten und bringt einen Mann zum Sturz, der nicht nur sein Vermögen verliert, sondern auch seine Selbstachtung.
    Cosmopolis, ist kein leichter Film. Die Dialoge, die Sprache - alles harte Kost. Sex, Geld, Gewalt und Dekadenz, Cronenbergs begehrte Themen. Ich will nicht behaupten verstanden zu haben worum es bei dem ganzen Finanzgeschwafel tatsächlich ging, dennoch bleiben für mich starke Gefühle: Kapitalismus ist widerlich, die Spekulanten sind abstoßend, Geld ist nichts, es geht nur ums Haben ohne wirkliche Leidenschaft, aber Attribute wie Kreativität und Menschlichkeit fehlen, weil sie nicht in Diagrammen abgebildet werden können. Und solange sie sich nicht berechnen lassen, besteht noch Hoffnung für die Menschheit. Mit diesen unkalkulierbaren Faktoren ist das Scheitern des Geldes immer wieder vorprogrammiert.
    Cosmopolis lässt den Protagonisten versagen, sinnieren und abstürzen, ein Wunschdenken, das 2003 als der Roman erschien noch in Mode und denkbar war, heute aber nur noch bittere Illusion ist, denn im Jetzt fällt niemand mehr in einer solchen Position wegen einer noch so großen Fehlspekulation oder hat womöglich ein Gewissen. So gesehen steht hier ein idealisierter Verlauf eines persönlichen Misserfolgs im Raum, der für viele aktuell anmutet, für mich aber oldfashioned, längst Geschichte ist. Die Härte der Gegenwart kann nur noch schmunzeln.
    Robert Pattinsons als Eric Packer passt. Blass, Exvampir, enttäuscht in einer Hightechumgebung, seinem fahrenden Sarg, der sich langsam und unbeirrt durch die Stadt, vorbei an einer an ihm abprallenden Demonstration gegen die Pest des Kapitalismus wälzt, um seine letzte Ruhestätte in einem abgerissenen Viertel in einer schäbigen Tiefgarage zu finden.
    Frustrierend, verstörend, kalt und in Teilen schon überholt.7:10

    Kanada / Frankreich 2012 - Regie: David Cronenberg - Darsteller: Robert Pattinson, Juliette Binoche, Sarah Gadon, Mathieu Amalric, Jay Baruchel, Kevin Durand, K'Naan, Emily Hampshire, Samantha Morton, Paul Giamatti - FSK: ab 12 - Länge: 108 min.

  • EineTödlicheJungfernfahrt

    Darkness von Douglas Preston & Lincoln Child

    DarknessInhalt:
    Endlich kann Agent Pendergast zur Ruhe kommen. Sein Bruder Diogenes ist tot und sein Mündel Constance aus den Fängen dieses Wahnsinnigen befreit. Da ist ein abgelegenes tibetanisches Kloster für die beiden genau das Richtige. Meditieren, sich erden und Constance nach und nach in diese Welt einführen.
    Doch so unglaublich es ist, ausgerechnet hier oben im Himalaya wird dem Kloster eine geheimnisvolle Reliquie gestohlen. Keiner der Mönche weiß was es ist, aber das sie das Ende der Welt einläutet kommt sie ans Tageslicht, das wissen sie.
    Die Spur führt ausgerechnet auf einen Luxusdampfer - die Britannia der größte Liner der Welt, auf seiner Jungfernfahrt. 2500 Passagiere, stürmische See und ein Serienkiller mit einer gefährlichen Reliquie - der perfekte Fall für Agent Aloysius Pendergast.

    Fazit:
    Es ist ja bekannt, dass Preston & Child sehr fleißige Schreiber sind, aber was heißt das schon denkt man an Stephen King…
    Ihre Spezialität ist der Mystery-Thriller, wobei sie gerne mächtig übertreiben, was der Sache aber keinen Abbruch tut, und auch gerne immer wiederkehrende Charakter zusammenwürfeln. Aloysius Pendergast, unser Mann vom FBI geistert seit dem Relic, also ihrem ersten Buch durch ihre Geschichten und ist mit Abstand ihre Lieblingsfigur.
    Ein Typ, der schon fast übermenschlich intelligent ist, aus gutem und reichem Haus, einflussreich, eben nicht von dieser Welt. Mittlerweile hat er eine fast ständige Begleiterin, sein Mündel Constance Green, die ihn keinesfalls geistig unterlegen ist. Natürlich muten die beiden schon seltsam an und sicher machen es sich Preston und Child mit solchen Überermittlern manchmal auch etwas zu einfach, aber wenn man wie ich vom ersten Band an in die Geschichte hineingewachsen ist, toleriert man so manches und eins kann man den Romanen der beiden nicht absprechen - sie sind nie langweilig.
    In "Darkness" muss Pendergast nun eine mysteriöse Reliquie wieder finden, die einem tibetanischen Kloster entwendet wurde. Erschwerend ist, dass niemand weiß um was es sich genau handelt, nur das es das Ende der Welt bedeutet, wenn es geöffnet würde steht fest. Der Mann vom FBI kommt dem Täter schnell auf die Spur doch leider ist er tot und die Beute weg. Grausam zugerichtete Leichen führen Pendergast und Green auf die Britannia, einen Luxusliner, auf seiner Jungfernfahrt. 2500 reiche Passagiere, ein Killer und ein Ding, dass die Menschheit auslöscht auf hoher See. Isoliert von der Außenwelt muss ein schwieriger Fall gelöst werden.
    An manchen Stellen wünschte man sich Preston & Child hätten sich kürzer gefasst und die ein oder andere schon übermenschliche Fähigkeit der beiden Protagonisten etwas im Rahmen gehalten, dennoch ist "Darkness" ein guter kurzweiliger Thriller. Die Idee ist originell, die Location außergewöhnlich und penibel beschrieben. Genau richtig für die schnelle Unterhaltung zwischendurch oder "Easy Listening Reading" am Strand.
    Ich bin gespannt auf den Nachfolger "Cult-Spiel der Toten".
    7:10



    Douglas Preston & Lincoln Child Darkness ISBN: 978-3-426-50031-6 Verlag: Knaur TB

  • VielRauchUmNichts

    Catch .44 von Aaron Harvey

    Catch-44Inhalt:
    Es ist alles ganz einfach, sagt Tes.
    Die Serviererin in einem Stripclub kennt doch ihren Boss Mel und der war immer korrekt zu ihr, also kann die Sache in diesem abgelegenen Diner so weit draußen vor der Stadt kein Problem bereiten. Es sollen nur ein paar Drogen abgefangen werden, also kein Grund für Freundin Kara die Pferde scheu zu machen und sich mit Dawn zu streiten.
    Doch irgendwie scheint es doch nicht so zu laufen und nach einer Stunde warten haken die Damen doch mal nach - zu ihrem Leidwesen, denn nun ist der Stein am rollen, besser gesagt er rollte schon - nicht in ihre Richtung wohlgemerkt.

    Fazit:
    Gute Schauspieler, klasse Musik, ein cooler Look und viel Dialoge lassen zwar Erinnerungen an Tarantino aufkommen, jedoch auch Vergleiche. Und so verpufft jedes Gespräch in der Belanglosigkeit und man merkt sofort da steckt nicht wirklich ein gutes Konzept dahinter. "Catch .44" hat unbestritten seine Momente. Die Musik ist perfekt eingesetzt und toll ausgewählt, Monchichi und Bruce Willis überzeugen, auch Malin Akerman macht alles richtig, aber alle werden durch ein mäßiges Drehbuch ausgebremst. 
    Ein heiloses inhaltliches Durcheinander: ein verkorkster Deal, ein Boss, der das auf komplizierte Art nicht durchgehen lässt, sein Leib- und Magenkiller, der mehr will und drei einfälltige Mädels, die nicht durchblicken.
    Immer wieder lässt Harvey die Zeit zurückfahren und erzählt uns die Geschichte neu, aus einer anderen Perspektive und immer etwas mehr. Das macht er richtig gut, aber ich weiß nicht, so richtig sprang der Funke nicht über, weil eben die Dialoge so sinnfrei waren, so gewollt pulpfictionig.
    Vielleicht sollte Aaron Harvey diesen Part das nächste Mal an jemanden geben, der sein Handwerk versteht und sich nur aufs drehen beschränken, denn das hat er wirklich gut drauf.
    Dieser Film lässt mich wie man sieht etwas ratlos hier stehen. Einerseits ist er gut, hat echt witzige Szenen, ist nicht unblutig und gut gemacht, andererseits machen die doofen Dialoge viel kaputt, leider.5:10
    Aber ich werde meine Augen auf Harvey behalten. Talentfrei ist anders.

    Catch .44 Drehort: USA 2011 Regie Aaron Harvey Drehbuch Aaron Harvey Kamera Jeff Cutter Schnitt Richard Byard Produktion Michael Benaroya Megan Ellison Randall Emmett,  Malin Akerman, Brad Dourif, Forest Whitaker, Bruce Willis

  • InEinemAnderenUniversum

    DarknessIch muss wirklich sagen, dass mir die vierte Staffel von "Fringe" ausgesprochen gut gefällt. Suchtfaktor extrem hoch.
    Hätte nicht gedacht, dass man noch was reißen kann, aber der Dreh zwei weitere Universen mit ins Spiel zu bringen ist schon pfiffig und bringt neue Anreize.
    Dann gab es ein Direkt-to-DVD Ding: "Catch 44". Top besetzt, aber der Funke sprang nicht über.
    Und - trara, ich habe einen Teil geschafft die Preston/Child Lücke zu schließen und "Darkness" fertig gelesen. Jetzt geht’s gleich weiter mit "Cult".
    Diese Woche hoffe ich noch in den aktuellen Cronenberg zu kommen und mal sehen was sonst noch läuft.

  • OrbitalerGefrierbrand

    Lockout von James Mather und Stephen St. Leger

    LockoutInhalt:
    Irgendwann in der Zukunft, Undercoveragent Snow gerät in einen Hinterhalt und fällt beim Geheimdienst in Ungnade. Er wird zu 30 Jahren Kälteschlaf ohne Bewährung verurteilt. Doch was solls, denn dazu wird es nicht kommen, denn die Präsidententochter wird auf der  MS1, dem Hochsicherheitsgefängnis für Schwerverbrecher im Orbit der Erde bei einem Aufstand der Gefangenen als Geisel genommen. Es gibt für diesen Fall nur eine Option: Snow. Statt Gefängnis nun Gefängnis - aber einer schönen Frau hilft man doch gerne…

    Fazit:
    Schon die Trailer ließen Schlimmstes befürchten: Guy Pearce als Snake Plissken Verschnitt, kaugummikauend den Obermacker mimend - das kann nicht funktionieren, tut es auch nicht zumindestens in der deutschen Synchro.
    Es gilt auch bei diesem Film: Vorsicht vor Luc Besson Produktionen aus eigener Feder auf deutsch. Wir sehen eine von Vorne bis hinten abgekupferte nur ins All verlagerte "Klapperschlange", mit mehr Logiklücken als Luftbläschen im Eischnee.
    Ich habe bis heute nicht verstanden warum der Leibwächter der Präsidententochter eine Waffe in den Verhörraum schmuggelte, dann auf der Gefangenenseite stand und prompt von einem gefesselten Schwerverbrecher darum beklaut wurde. Auch völlig unklar, warum die Stase so manches Hirn zu Brei werden lässt, ein Großteil der Gefangenen aber wie junge Hüpfer aus dem jahrelangen Kälteschlaf das Gewehr zur Hand nehmen und organisiert zu Werke gehen. Das lähmte meinen Spaß ungemein und ich will in der Erdatmosphäre verglühen, wenn irgendwer glaubt mit einem aufgetankten Helikopter von einem Banküberfall flüchten zu können - äh aus einer Raumstation mit 500 Gefangenen unbehelligt auf die Erde zu gelangen.
    Na wenigstens hatte der Streifen so seine Späßchen und man konnte zwischendurch anstatt den Kopf auf die Rückenlehne des Vordermannes zu hauen auch mal lachen.
    Neben der mauen Story waren die Effekte übrigens ein Krampf und sahen meist aus wie in einem Billigvideospiel, aber das nur als Sahnehäubchen. Ich bezweifle auch, dass der Film als Persiflage gedacht war, dafür war er dann doch zu heftig.
    Alles in allem ein schwacher Streifen mit gelegentlichem Unterhaltungswert und meinem Verdacht, dass das mal wieder so ein "Jungending" ist.4:10

    USA / Frankreich 2012 - Regie: James Mather, Stephen St. Leger - Darsteller: Guy Pearce, Maggie Grace, Peter Stormare, Joseph Gilgun, Vincent Regan, Lennie James, Tim Plester, Anne-Solenne Hatte, Jacky Ido -FSK: ab 16 - Länge: 95 min.

  • WasFlimmerte?

    FringeS4Gut mit Kino war es etwas zurückhaltend die letzte Zeit. Ein zweites Screening von "Sleep Tight" dank Moviepilot gefiel genauso wie beim FFF und dann sollte ich vielleicht noch was zum "auf den letzten Drücker FIlm "Lockout" " sagen, der eigentllich so mies war wie ich dachte, aber auch ganz witzig. Ansonsten gibt es zur Zeit nur Serien: Once Upon A Time habe ich nun alle 22 Folgen gesehen *schnief* am Schluss etwas Holterdiepolter, aber insgesamt gut, Game Of Thrones 2. Staffel - hach was soll ich sagen? Toll. Spartacus Vengeance - na ja, nicht mein Ding und dann Fringe - yes, yes, yes :D

     

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