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Archiv der Einträge: Oktober, 2011
  • DreiSchiffeUndEineTönendeGeheimwaffe

    Die Abenteuer Von Tim Und Struppi - Das Geheimnis Der Einhorn

    TimUndStruppiInhalt:
    Bei einem Flohmarktbesuch entdeckt Tim an einem Stand ein altes Modellschiff, die Einhorn. Er ist sofort Feuer und Flamme und ersteht den Kahn. Doch er hat ihn noch gar nicht richtig auf dem Arm, da kommen schon nacheinander zwei Herren, die das Schiff auch haben wollen, doch Tim bleibt eisern und geht damit nach Hause. Leider gerät Tim nun ins Visier des Bösewichts Sakharins, der die Einhorn um jeden Preis an sich reißen will, denn in ihr verbirgt sich ein Geheimnis, ein Vermächtnis zu einem riesigen Schatz.
    Und ehe sich Tim versieht, befindet er sich auf einer wilden Verfolgungsjagd rund um den Erdball, an seiner Seite stets sein treuer Hund Struppi und nie weit enfernt die Detektive Schultze und Schulze, er lernt neue Freunde wie Kaptän Haddock kennen und kreuzt den Weg mit der unvergesslichen Sängerin Bianca Castafiore.

    Fazit:
    Meine anfängliche Skepsis dieser Motion Capture Verfilmung gegenüber konnte ich wirklich schnell vergessen, denn im Gegensatz zu anderen Filmen dieser Machart, macht Spielberg hier nicht den Fehler die Figuren zu sehr an ihre Schauspieler, bzw. Sprecher anzugleichen. Nein im Gegenteil, ein Kaptän Haddock ist ganz der Alte geblieben, wenn auch bewegt und nicht wirklich Hergé, bleiben wie er die Figuren doch ganz Comic, mit ihren unverwechselbaren Knubbelnasen und teilweise winzigen Augen. Mehr Comic also weniger echt und dennoch voller liebevoller Details wie die feinen Haare, die sich im Wind wiegen, aber auch die Stirnlocke, die wie eine Haiflosse steif aus dem Wasser ragt. Eine Homage an den großen Meister Tim und Struppis, Hergé, gibt es dann auch gleich zu beginn, als sich Tim auf dem Flohmarkt porträtieren lässt und prompt wie aus der Vorlage aussieht.
    Ja, so kann man an der technischen Ausführung wenig rummäkeln und ich will unterstellen, dass die übertriebene Leichtfüßigkeit der Menschen, besonders aber Struppis gewollt ist. Er fliegt ja teilweise schon fast.
    Auch das Outfit des Films blieb völlig bei der Comicvorlage, von der braunen Knickerbocker, bis hin zur flachen Melone, hier hat man sich nicht aus dem Fenster gelehnt, sondern den Fans das gelassen, was sie seit so vielen Jahrzehnten lieben.
    Es ist somit auch nicht verwunderlich, dass sich auch die Drehbuchautoren Wright, Cornish und Moffat nicht wirklich weit vom elften Album Tim und Struppis entfernten und vor allem nur hier und da größere Änderungen anbrachten, wo Tim und Haddock bekannt gemacht wurde. Im Album kennen sie sich ja bereits.
    Ich weiß wirklich nicht, warum sich hier einige so aufregen; ich bin mit den Comics groß geworden, habe sie unzählige Male gelesen wie meine Begleiterin auch und die Verfilmung ist für unseren Geschmack untadelig.
    Actionlastig wie es sich für Tim und Struppi gehört, abenteuerlich, verschroben und lustig.
    Auf das 3D hatte ich bewusst verzichtet, denn ich hatte die Befürchtung, dass das mehr nach Viewmaster aussieht als alles andere. Auch so wars schön und dem Nachwuchs im Kino hat es bombig gefallen.
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    USA / Neuseeland / Belgien 2010 - Originaltitel: The Adventures of Tintin - Regie: Steven Spielberg -Darsteller: (Motion Capture) Jamie Bell, Andy Serkis, Daniel Craig, Simon Pegg, Nick Frost, Cary Elwes, Toby Jones - FSK: ab 6 - Länge: 107 min.

  • GibDenAffenZucker

    30 Minuten Oder Weniger von Ruben Fleischer

    30minutenoderwenigerInhalt:
    Faulenzer Dwayne hat echte Probleme: er ist an die 40, arbeitet nicht, wohnt noch bei Papa und der hält ihn kurz. Wenn er mal mit Kumpel Travis spielen oder einen Film sehen will, kommt garantiert der Ex-Marine dazwischen und hält ihm vor ein schwuler Loser zu sein. Dabei sitz er auf ein paar Millionen aus einem Lottogwinn.
    Nur gut, dass der Besuch in einer Tanzbar die Erleuchtung bringt: der Vater muss weg.
    Und weil Dwayne ein ganz Ausgeschlafener ist, macht er die Drecksarbeit nicht selbst, sondern engagiert einen Profi. Leider will der 100.000 Dollars auf die Hand, jedoch auch hier hat Dwayne eine tolle Eingebung: man überfalle eine Bank. Aber ihm ist natürlich das Risiko zu groß es selbst durchzuführen und so macht er mit Travis einen wasserdichten Plan: sie entführen eine Person und erpressen diese, auf dass sie die Bank für sie überfällt. An diesem Punkt kommt ein anderer Loser ins Spiel: Nick der Pizzafahrer. Er hat gerade mit seinem besten Kumpel gebrochen und fährt für einen Lieferservice Pizza in unter 30 Minuten aus. Doch dieser Abend endet für Nick ohne Trinkgeld in einer Bombenweste und mit 20 Stunden Zeit eine Bank zu überfallen, um die Hunderttausend Dollars für ein als Affen verkleidetes Duo zu beschaffen.

    Fazit:
    Zu meiner nachträglichen Überraschung wurde "30 Minuten Oder Weniger" von den Kritikern  nicht so gut aufgenommen. Zugegeben er hat ein paar Schwächen, die ich aber durchaus der deutschen Synchronisation anhängen möchte. Im Großen und Ganzen handelt es sich aber um eine doch mehr als passable Actionkomödie, die mit einem wirklich gut aufgelegten verschwittzt blassen Jesse Eisenberg aufwarten kann und zudem eine wirklich schräge Idee hat, die nun nicht schon in tausend Varianten zu sehen war.
    Ich meine, ein dicker fauler Sack von ältlichem Sohnemann will an die Lottomillionen seines ihn verachtenden Vaters, ohne sich die Wurstfinger schmutzig zu machen. Das Klarmachen eines Profikillers geht ja noch, aber um an das Einstiegsgeld zu kommen einen Menschen zu entführen, mit Sprengstoff einzuwickeln und ihn zu zwingen eine Bank zu überfallen, ist schon ziemlich durchgedreht.
    Neben einer recht originellen Idee handelt es sich um eine kurzweilige Actionkomödie, richtig mit Autoverfolgungsjagd, Ballerei und viel Witz. 
    Danny McBride und Nick Swardson als dicke Kumpels im wahrsten Sinne des Wortes, sind zwar zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, drehen dann aber richtig auf und sind in Affenmontur einfach sehenswert, teilweise ernsthaft bedrohlich. Im Gegensatz dazu steht der schlacksige Verlierertyp Nick, der nichts richtiges gelernt hat und letztendlich Pizzas ausfährt, während sein Freund Lehrer geworden ist und seine große Liebe im Hotelbuisiness einsteigt. Er lebt so in den Tag hinein, zieht auch mal ein paar Kids ab, ist aber eigentlich ein ganz sympathischer Junge. Ausgerechnet der gerät in die Fänge der zwei grenzdebilen Aushilfsganoven und überredet seinen Freund ihm beim Banküberfall zu helfen. Natürlich versucht Freund Chet ihm die Bombenweste abzunehmen, doch dafür müsste man ja die Arme abtrennen.
    "30 Minuten Oder Weniger" ist nun nicht das Gagfeuerwerk, hat aber einige gute Witzeleien zu bieten wie auch ordentlich Action.
    Mit 83 Minuten ist der Film dann auch nicht zu lang oder hat auch nur ein Fünktchen Langeweile.7_rabbit_animal_pink_cute
    Sicher, es ist ein Streifen, den ich so nicht im Kino gesehen hätte und per Sneak praktisch zwangsverpflichtet wurde, aber so im Nachhinein fand ich ihn recht gut und kann ihn durchaus empfehlen, dann vielleicht nicht in der deutschen Synchro.

    USA 2011 - Originaltitel: 30 Minutes or Less - Regie:Ruben Fleischer - Darsteller: Jesse Eisenberg, Aziz Ansari, Danny McBride, Bianca Kajlich, Nick Swardson, Michael Peña, Fred Ward, Dilshad Vadsaria, Amanda Wright - FSK: ab 16 - Länge: 83 min.

  • EinDreckigesSpiel

    Killer Elite von Gary McKendry

    Killer_EliteInhalt:
    Danny ist Profikiller im Ruhestand. Noch vor einem Jahr nahm er an mehr oder weniger politischen Säuberungsaktionen auf der ganzen Welt teil, allerdings bewegte ihn ein Zwischenfall aufzuhören. Nichts hätte ihn wieder zur Arbeit bewegen können, doch als ihm Mitgeteilt wird, dass sein bester Freund und Kampfgefährte Hunter in eine Falle getappt ist und als Geisel festgehalten wird, muss er aus seinem Versteck kommen. Irgendein arabischer Ölprinz im Exil will seine drei Söhne gerächt sehen, um seine und die Ehre seinen letzten Sohnes wieder herzustellen. Die Drei wurden im Verlauf einer im höchsten Maß illegalen Aktion der SAS im "Krieg" ermordet. Danny will damit nichts zu tun haben, doch für Hunter macht er alles. So stellt er ein Team zusammen, die gefährlichsten Killer auf diesem Planeten zu eliminieren, nur wären die nicht sie selbst, würden sie das nicht bemerken.

    Fazit:
    Aufbauend auf dem auf Tatsachen basierenden Buch The Feather Men von Sir Ranulph Fiennes, der selbst beim S.A.S., der Spezialeinheit der britischen Armee, gedient hat, in dem er einen Geheimbund von ehemaligen S.A.S.-Soldaten beschreibt, der sich zum Ziel gesetzt hat, ehemaligen Kollegen zu schützen, die durch ihre zahlreichen verdeckten Geheimmissionen von Verfolgung und Rache bedroht werden, drehte Gary McKendry die "Killer Elite".
    Der Film spielt zu Beginn der 80iger und hat einen ziemlich authentischen Look. Kein permanenter Informationsfluss oder ausgefeilte Beschattung, sondern schnöde Klinkenputzen führt hier die Mannen zum erstaunlichen Erfolg. So hat der Film für heutige Verhältnisse auch deutlich weniger Drive und irgendwie hat man permanent den Eindruck, dass er sich immer wieder selbst die Luft aus den Rädern lässt, nicht zuletzt durch seine selten dämliche Dialoge. Gut zwei Stunden beschatten und verfolgen sich die Superkillerspezis gegenseitig, hauen sich auf die Mützen und trotzdem fällt es unserem Superhelden nicht wirklich schwer die Ziele aus dem Weg zu räumen. "Killer Elite" ist dann auch ein unausgewogener Mix aus altmodischer Action gepaart mit nüchterner Geheimpolitik und Verschwörungstheorie, in dem auch die völlig deplatzierte Lovestory nicht fehlt.
    Wäre da nicht der schöne Abspann mit Geträller von Kasabian, wäre ich sicher sehr unzufrieden aus dem Kino gekommen, so war ich nur etwas enttäuscht und gelangweilt.
    Die Leistungen von De Niro und Staham sind routiniert gut, Purcell hat eine für ihn maßgeschneiderte Rolle und in so fern ist er hier absolut tolerierbar, Mister Owen, na ja, spielte auch einen komischen Charakter und hatte ein hässliches gefaktes Glasauge.
    "Killer Elite" tut nicht weh, gehört jedoch zur Kategorie: Filme, die die Welt nicht braucht. Vielleicht ist das Buch ja spannender.
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    Killer Elite, A / Australien 2011 - Regie: Gary McKendry -Darsteller: Jason Statham, Clive Owen, Robert De Niro, Dominic Purcell, Aden Young, Yvonne Strahovski, Ben Mendelsohn, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Firass Dirani - FSK: ab 16 - Länge: 117 min.

  • LebendigerEiswürfel

    Nullpunkt von Lincoln Child

    NullpunktInhalt:
    Die 50 Jahre alte Militärstation an einem längst erloschenen Vulkan im Norden Alaskas dient schon lange nicht mehr der Feindaufklärung. Nein, im Zeitalter der globalen Erwärmung dient die Station einem Team der „Northern Massachusetts University“ als Basis für ihre Forschungen. Finanziert werden die Wissenschaftler vom Fernsehsender „Terra Prime“, der auf Reality-TV spezialisiert ist.
    Doch das hätten sich die Forscher nicht träumen lassen: erst finden sie im Eis ein eingeforenes Tier, dass sie für einen Säbelzahntiger halten und dann überrascht sie der Sender mit dem Kleingedruckten und rückt mit Starregisseur, Moderatorin und vielen vielen Helfern an, um den Eiswürfel live aufzutauen.
    Doch die Show entwickelt sich dramatisch.
    Irgendwer taut das Tier vorzeitig auf, der Himmel verfärbt sich blutrot und die ersten zerstückelten Opfer werden beklagt.
    Evan Marshall und seine wissenschaftlichen Kollegen fragen sich ernsthaft was hier abgeht und machen eine furchtbare Entdeckung.

    Fazit:
    Wer verlässlich gut geschriebene spannende Lektüre sucht liegt mit Lincoln Child und seinem Busenfreund Douglas Preston immer richtig. 
    Sicher es ist keine anspruchsvolle Lektüre, aber Child weiß zu schreiben, Spannung aufzubauen und dem Leser mit seinen wissenschaftlichen Ausführungen auch die abtrusteste Geschichte irgendwie plausibel zu erklären.
    So befindet sich im Eis wie der Leser schon früh ahnt, natürlich alles andere als der vermutete Säbelzahntiger, sondern eher etwas was sich unter dem bei Child beliebten Callisto-Effekt (ich liebe diesen Begriff) einordnen lässt: ein äußerst verwegenenes und aggressives Wesen. Neben dieser sensationellen Entdeckung erfahren die Forscher für was die Station ursprünglich gebaut und warum sie so schnell wieder aufgegeben wurde. Der geldgebende Sender bricht in die frostige Idylle ein wie eine Bombe und so viel sei verraten, jeder bekommt letztendlich das, was er verdient hat.
    Wir lernen aber auch dass es Spezialtrucker gibt, die Nerven wie Stahlseile haben und durch die kältesten Gegenden der Welt fahren und was es heißt mit einem Zigtonner über einen zugefrorenen See zu brettern.
    Child spart nicht mit Stereotypen, wohl aber mit unnötiger Romanze, seine Charakter sind zumeist sehr sympathisch und im Gegensatz dazu echt abstoßend, so dass es einem nicht schwer fällt für den ein oder anderen mit dem Daumen nach unten zu zeigen.
    "Nullpunkt" ist ein durchweg unterhaltsamer Thriller, ordentlich recherchiert und wie ich es mag mit dem nötigen Maß an wissenschaftlichen Gedöns. Durchaus zu empfehlen.7_rabbit_animal_pink_cute

    Lincoln Child Nullpunkt Originalausgabe erschienen 2009 unter dem Titel Terminal Freeze, deutsche Ausgabe erstmals 2010 , 396 Seiten. ISBN 3805208820. Übersetzung ins Deutsche von Axel Merz.

  • TatortVegas-DemTäterAufDerSpur

    Fright Night von Craig Gillespie

    fright-nightInhalt:
    Charley Brewster hat es geschafft, dank seiner Beziehung zu Amy ist er in den Olymp der coolen Teenager aufgestiegen und lässt sein Nerddasein und Busenfreund Ed weit hinter sich. Doch Ed will nicht locker lassen, schließlich waren die beiden dicke Freunde und Ed hat eine grausige Entdeckung gemacht: ein Vampir treibt in der Reihenhaussiedlung in der Wüste vor Vegas sein unwesen. Immer mehr Schüler bleiben dem Unterricht fern und auch ein Nerdfreund von Charly und Ed kommt eines Tages nicht mehr zur Schule.
    Ed hat auch einen Verdacht: Charlys neuer Nachbar ist der Unhold.
    Doch Charley lässt nicht mit sich reden - bis Ed verschwindet…

    Fazit:
    Der neue ist "Fright Night" durchaus ansehbar, man kann sogar seinen Spaß haben, sofern einem nichts am Original liegt oder man es womöglich auch nicht kennt. Ist dem jedoch nicht so, wähnt man sich hin und wieder im falschen Film, denn die Story ist doch nicht unerheblich umgemodelt. Für ein Remake ist mir das etwas zu viel künstlerische Freiheit und erinnert mich an die unsäglich vielen und schlechten Draculaverfilmungen, bei denen gerne mal die Mina mit Lucy vertauscht wurden.
    So fehlt hier zu beginn komplett der dramaturgische Aufbau des Originals und damit die Erklärung Brewsters ausgewachsener Paranoia. Im Gegenteil, der Junge versucht sich von seinen Streberfreunden zu trennen und sein Kumpel Ed ist hier der, der dem Vampir auf die Schliche kommt, verkehrte Welt. Charlys eigener Verfolgungswahn kommt ziemlich abrupt und kurz und involviert eine Person, die und das war ja der Gag, im Original überhaupt keine Peilung von allem hatte. Schade.
    So verdreht Marti Noxon fleißig, nimmt dabei der Geschichte eine Menge Spaß und Logik und präsentiert uns einen Vampir, der alles andere als sexy oder lasziv daherkommt und einsam und alleine in einem schäbigen Reihenhaus gastiert, dass er, außer für seine besonderen Nahrungsanforderungen, nicht mal irgendwie herrichtet. Einen Helfer hat er nicht, aber Autofahren tut er…
    Der einzige Wermuthstropfen ist, auch wenn ganz anders, David Tennant als Peter Vincent. Ohne ihn wäre der Film nicht zu retten gewesen. Mit seinem unvergleichlichen Witz und diesem schlaksigen Körper mimt Tennant den Vegasentertainer Peter Vincent mit alberner Show und dem Drang Horrorreliquien zu sammeln. Wenigstens ist es mindestens genauso absurd eine Vegashupfdohle als Vampirexperten zu kontaktieren wie einen Fernsehmoderatoren.
    Das 3D, in dem man den Film sehen muss ist dann auch billige Effekthascherei: einzig Blutspritzer und glühende Asche im Publikum sowie einen netten Abspann - dafür muss ich nicht fast zwei Stunden die Brille auf der Nase haben.
    Insgesamt fand ich "Fright Night" schwach, die Location total langweilig und Anton Yelchin nicht besonders.
    Die Zeit, bis Brewster endlich überzeugt war zog sich gefühlt über eine Stunde hin, was für mich einfach überhaupt nicht stimmig war wie auch der Schluss einige Mängel hatte. Und eine richtige Horrorkomödie ist es auch nicht mehr.
    So kann ich allen, die den alten Streifen nicht kennen oder mögen, diesen hier durchaus empfehlen, alle anderen sollten sich auf eine eher enttäuschende Vorstellung vorbereiten.
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    USA 2011 - Regie: Craig Gillespie - Darsteller: Anton Yelchin, Colin Farrell, David Tennant, Toni Collette, Imogen Poots, Christoper Mintz-Plasse, Dave Franco, Reid Ewing, Will Denton, Sandra Vergara -FSK: ab 16 - Länge: 106 min.

  • DemnächstHier…

    …oderÜberdemnächst oder so.
    Ja ich weiß, ich bin noch etwas im Hintertreffen. "The Kings Speech" steht noch immer aus, eigentlich sogar noch mehr Filme, aber wann soll ich das alles schreiben?. Auf jeden Fall werde ich noch was zu "Fright Night" sagen, der mich traurigerweise, aber nicht überraschend, nicht so von Hocker gehauen hat, zum Teil sogar etwas ärgerlich war und gelesen habe ich auch. Nein, natürlich nicht Eoin Colfer, der liegt angelesen in der Warteschleife wie auch erstaunlicherweise "Grau" von Jasper Fforde, das mich noch nicht begeistern konnte, sondern eine klassische Thriller Massenware von Lincoln Child: "Nullpunkt". Ich weiß auch nicht, dass ich immer wieder zu seinen Romanen greife, aber ich liebe irgendwie wie er immer wieder Altes recycelt und freue mich dann über Begriffe wie Callisto-Effekt und Monstren, die auch immer gleich aussehen :-)
    Also: stay tuned (übrigens eine wirklich witzige Komödie)

  • SchneeDerAufZedernFällt

    Kill The Boss von Seth Gordon

    Kill_the_BossInhalt:
    Nick, Dale und Kurt sind dicke Kumpels, doch zur Zeit ist die Laune im Keller. Während Nick von seinem psychopatischen Chef terrorisiert wird, sieht sich Dale den permanenten sexuellen Belästigungen seiner Chefin ausgesetzt. Nur Kurt ist zufrieden mit seinem Boss, doch auch seine Zeit ist angezählt, als der nämlich spontan in Gras beißt, übernimmt sein drogensüchtiger debiler Sohn das Ruder und Kurt sitzt mit den Freuden im selben Boot.
    Bei einem Drink zu viel kommen die Drei auf eine geniale Lösung: Killen wir unsere Bosse. Doch wie stellt man es an? Wird der Schwarze namens Motherfucker eine Hilfe sein?

    Fazit:
    Thematische Neuerungen im Bereich Komödie gibt es nicht wirklich und so wird auch hier das altbewährte: wie werde ich meinen Boss los in 2Tagen frisch aufgekocht.  Natürlich als Buddykomödie und ach, leiden müssen die Jungs, einer wird sogar sexuell von seiner Zahnarztchefin belästigt.Und so beschließen die Freunde aus einer Bierlaune heraus sich ihrer Vorgesetzten zu entledigen.
    Aber wer sich auf der Arbeit schon nicht wirklich durchsetzen kann, ist natürlich auch zu feige für so Handfestes wie einen Mord und so versucht man einen Killer anzuheuern, einen, der den üblichen Klischees entspricht. Natürlich läuft nicht alles so wie geplant und fast schon symptomatisch für einen Film, in dem Jason Bateman mitspielt wird's sprachlich auch ziemlich bierzeltig.
    Nichtsdestotrotz hat auch dieser Film so seine Momente, ein paar wirklich gute Gags und tolle Nebenrollen besetzt von Kevin Spacey, Colin Farrell, Jenifer Aniston und einem fantastischen Jamie Foxx. So macht der Streifen dann streckenweise doch Spaß, kann sich aber im Großen und Ganzen nicht aus der Durchschnittsware herausheben.6_rabbit_animal_pink_cute
    "Schnee der auf Zedern fällt" steht im Übrigen für einen der wirklich guten Gags in diesem Film. Mehr wird nicht verraten.

    Kill The Boss USA 2011 - Originaltitel: Horrible Bosses - Regie:Seth Gordon - Darsteller: Jason Bateman, Charlie Day, Jason Sudeikis, Jennifer Aniston, Colin Farrell, Kevin Spacey, Jamie Foxx, Donald Sutherland -Prädikat: wertvoll - FSK: ab 16 - Länge: 98 min.

  • WeiterMüde

    Ich hoffe in den nächsten Tage geht’s wieder bergauf. Das Bad ist praktisch fertig, zwar nicht so wie erhofft, aber ich habe die Schnauze voll und mir war heute nicht danach einem jungen stattlichen Handwerker das Leben zu nehmen.
    In einer unendlich großzügigen Geste und nach nur wenig Nörgeleien, die dem Mann den Feierabend nochmal um nur wenige Stunden verzögerten, gab ich ihn frei und verfiel erstmal dem Staubsaugerwahn. Hier ist überall Staub - ich hasse das.
    Und ich schaffe nichts, komme nicht ins Kino und überhaupt, das Leben ist eine Zweibahnstraße (jetzt habe ich auch noch vergessen, aus welchen Film das war…).
    Aber hey, nein einen Film habe ich noch vorenthalten: "Kill The Boss". Mal sehen, ob ich dazu noch was zum besten gebe, zumal er auch schon wieder mit Jason Bateman war und man meinen könnte ich stehe auf den Typen :))
    Also wenn ich mir am Wochenende nicht die Beine breche, will ich Fright Night und Apollo 18 gucken. The Guard und Cowboys and Aliens fehlen mir auch noch…
    Hiiiilfääää! Ich bin soo müde.

  • KollisionDerGefühle

    Melancholia von Lars von Trier

    MelancholiaInhalt:
    Die Erde wird drauf gehen, so viel ist klar. Auf seinem Irrflug durch das Weltall wird der entfesselte Superplanet Melancholia die Erde erst umfliegen und sie dann voll erwischen.
    Wochen vorher:
    Justine hat Michael geheiratet. Die beiden Artdirectors sind glücklich und kommen beschwingt Stunden zu spät zu ihrer Hochzeitsfeier, weil ihr zu großer Wagen nicht zum Schloss der Schwester und des Schwager durchkam. Die sind verärgert, aber besser spät als nie. Während die Stimmung erst gut ist, kippt Justines Laune exponential nach einer zynischen Bemerkung ihrer Mutter und im Verlauf der nächsten Stunden wird sie allen vor den Kopf stoßen, Mann und Job verlieren und in ihre Depressionen zurückfallen.
    Tage vorher:
    Claire holt die mittlerweile schwer depressive Schwester auf ihr Gut und versucht ihr zu helfen. Währenddessen bekommt die recht pragmatische Frau Angst die Wissenschaftler könnten sich geirrt haben und Melancholia könnte die Erde treffen. Ihr Mann nimmt ihr ihre Ängste und sie konzentriert sich wieder auf Justine, die sich langsam aufrappelt. Doch dann werden Claires Befürchtungen wahr und Justine offenbart ihr, dass sie es bereits wusste. Claires Mann entzieht sich dem Untergang und überlässt sie sich selbst, ihre verzweifelte Flucht mit ihrem Kind scheitert und sie kehrt Heim zu der wartenden Justine, die für die Drei ein Zauberkäfig aus Stöcken baut, in dem sie vereint sterben.

    Fazit:
    Manchmal kann es von Vorteil sein, einen Film zufällig und völlig unvoreingenommen zu sehen. Ok so ganz stimmt das nicht, denn bislang habe ich ziemlich konsequent einen Bogen um Lars von Trier gemacht, weil ich den Hype um ihn schrecklich fand, aber wenigstens habe ich vorher praktisch nichts über den Aufstand um seine Person oder den Film mitbekommen.
    Ich muss gestehen, dass mich schon der Prolog irritierte. Ich dachte: geht das jetzt die ganze Zeit so? Ist das ein neuer Videoclip zu Wagnermucke? Sieht ja hübsch aus, aber ich will jetzt nicht endlos Symbole deuten…
    Doch dann began ein Film in normaler Geschwindigkeit und mit Text und Inhalt an, aber leider weiterhin mit immer dem selben Tristanauschnitt.
    Der Prolog nahm das Ende vorweg. Der Zuschauer weiß nun, dass die Ende von einem losgelösten Irrplaneten zerbröselt wird, alle Bemühungen dem zu entfliehen scheitern werden.
    Es folgt der erste Teil, Wochen vor dem Ende. Er beginnt beschwingt und fröhlich mit Handkamera aber nicht Blair Witch verwackelt und zeigt ein glückliches Paar in Schwierigkeiten. Die Stretchlimosine des Brautpaares kommt nicht durch die Serpentinen zum Schloss der Gastgeber, Justines Schwester und ihrem Schwager. Jeder darf mal ans Steuer, aber letztendlich gehen beide zu Fuß und kommen quietschfidel zum Fest. Claire und ihr Mann sind verärgert, sie wollen dass die Feier trotzdem gut wird. Der erste Stimmungsdämpfer. Irgendwas ist im Busch. John geht es nicht nur ums Geld, er und Claire beobachten Justine zu argwöhnisch. Der Zuschauer beginnt zu ahnen, dass der Abend nicht heiter ausklingen wird und richtig, eine Bemerkung der Mutter und Justines Stimmung gerät ins schwanken, sie wird zunehmend ernster und versucht sich den konservativen und engen Riten der Zeremonie und der Gesellschaft zu entziehen. Sie sabotiert durch ihr Verhalten nicht nur den Ablaufplan der Festivität, sondern auch die Liebesbeweise ihres Mannes und damit ihre so junge Ehe und damit nicht genug dann auch noch ihren Job.
    Justine wird melancholisch, versucht der Schwester zu Liebe immer wieder an der Gesellschaft teilzunehmen, doch kann sie nicht aus ihrer Haut und scheitert an dieser Aufgabe und dem Leben, dass scheinbar nur die anderen für sie wollen. Nur die Mutter ist gegen alles, ist Justine am ähnlichsten, vielleicht stößt sie sie deshalb von sich. Ein für Justine wichtiges Gespräch mit dem Vater kommt nicht zu Stande, weil er nie wirklich Zeit hat und auch keine Lust auf sie zu warten.
    So traurig wie der erste Teil endet so wenig Heiteres bringt der zweite. Er spielt kurze Zeit bevor Melancholia an der Erde vorbeifliegt. Clair bereitet liebevoll den Wohnsitz vor - sie wird die mittlerweile schwer depressive Schwester zu sich holen. Ehemann John ist weniger begeistert zumal die pragmatische Claire auch ängstlich wird, den Prognosen der Wissenschaftler nicht glaubt. Er beruhigt sie, doch gleichzeitig bereitet er sich heimlich für den Fall der Fälle vor. Letztendlich ist er der Feigling, der sich still und heimlich davon machen wird und seine Familie im Stich lässt. Doch eine ganz kurze Zeit während Claire denkt die Katastrophe ist abgewendet und es Justine etwas besser geht scheint eine Art Gleichgewicht hergestllt zu sein, dass jedoch mit der Erkenntnis des Untergangs, dem Tod Johns und der Ruhe vor dem Sturm wieder kippt. Die Pferde haben sich beruhigt, Claire versucht in ihrer Panik wegzurennen. Doch sie dreht sich im Kreis. Wohin sollte sie rennen? So kehrt sie zu Justine zurück, die bereits auf sie wartet. Aus der Schwachen ist die Starke geworden.

    Depresionen in schönen Bildern, Slow Motion, episch verweht ind prallen Farben und aufdringlicher Wagnermsuk, auf der anderen Seite die Geschichte in sehr natürlichen dokumentarischen Stil. Das Atmen der Menschen die Geräusche der Umgebung der Bewegungen - alles ist so echt so wenig gekünstelt. Zwei Stile: die genaue fast schon dokumentarische Beobachtung der Schwestern und daneben die kunstvoll gestellten Szenen, in denen zum Beispiel Frau Dunst nackt am Bach drapiert wird oder die Mutter Claire mit ihrem Sohn auf dem Arm nicht fliehen kann, weil sie im Gras versinkt.
    Doch ich hätte mir gewünscht, dass der gesamte Film musiklos geblieben wäre. Mein Fall ist die dieses Stückchen aus Wagners Tristan nicht gerade und leider fallen ausgerechnet die am schönsten anzusehenden Szenen den Geigern zum Opfern.
    So arg viel Gesellschaftskritik vermag ich dem Film auch nicht zu entlocken, wohl aber einen Rausch der Gefühle.
    Das Bedürfnis sich von den Vorstellungen anderen zu lösen, nicht eingezwängt in Konventionen zu leben zu wollen, frei zu sein und an den Erwartungen der Mehrheit zu scheitern, ist durchaus nachvollziehbar wie andererseits auch das Bedürfnis nach Struktur und einem geordneten Leben. Hier prallen zwei Leben aufeinander und die eine kann nicht ohne die andere.
    "Melancholia" ist Kirsten Dunsts Film. Auf den Leib geschneidert mag man meinen, auch wenn es nicht so war, denn sie ist ja nur zweite Wahl, jedoch die Beste, die Lars von Trier treffen konnte. Nie habe ich die Frau besser gesehen.
    Auch sonst hat der Film darstellerisch einiges zu bieten. Charlotte Gainsbourg als Schwester Claire, Kiefer Sutherland als Schwager John, John Hurt als vergnügungssüchtiger Vater ohne Gehör für die Kinder und Charlotte Rampling als zynische Mutter, um nur einige zu nennen.
    "Melancholia" nicht zu mögen fällt mir schwer und je mehr Abstand ich gewinne, desto herzlicher denke ich an ihn zurück.  Er ist nicht perfekt, jedoch eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.10 rabbit_animal_pink_smile

    Dänemark / Schweden / Frankreich / Deutschland 2011 - Regie: Lars von Trier - Darsteller: Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, Kiefer Sutherland, John Hurt, Charlotte Rampling, Alexander Skarsgård -  FSK: ab 12 - Länge: 136 min.

  • KurzUndGut

    Bin zur Zeit etwas träge, was sicherlich auch an der Dauerbaustelle Bad liegt, dem herbstlichen Ambiente draußen und meinem Frust, dass Freundin tolle neue Wohnung mit Blick nach überall am Savignyplatz hat und 120qm für sich ganz alleine (okay und einer Katzendame) und ich auch wieder nach Charlottenburg will… In dieser Stimmung ausgrechnet 2 Stunden "Melancholia" zu gucken war äußerst kontraproduktiv. Ich geh jetzt erst mal ins Bett, lese noch was Blutrünstiges und schluck die Tränen runter.

  • BuddySwitch

    Wie Ausgewechselt von David Dobkin

    wie_ausgewechselt_Inhalt:
    Mitch und Dave haben eigentlich so gar nichts gemein.
    Während sich der begabte Dave zum erfolgreichen Anwalt hochgearbeitet hat und glücklicher Familienvater ist, kann Mitch außer ständig wechslenden Bettpartnerinnen, umfangreiche Kenntnissen in der Welt der Betäubungsmittel und bunter Kinderbettwäsche nicht wirklich viel vorweisen. Dennoch sind die beiden seid High-School-Tagen beste Freunde und für jeden der beiden ist das Leben des anderen das perfektere… also nicht wirklich, aber, und hier beginnt die Geschichte, während eines totalen Besäufnisses der beiden, werden die sentimental, pinkeln in einen Wunschbrunnen und wünschen sich das Leben des anderen - schwups…das Erwachen offenbart das Grauen, denn so ernüchtert finden die Jungens die Tatsache im Körper des anderen zu stecken doch nicht mehr so cool, jedoch müssen sie da nun durch, denn der Wunschbrunnen wurde prombt demontiert…

    Fazit:
    Ja, was sich hier nach einer Mischung aus Big, Freaky Friday, Verhexte Küsse und weiß ich nicht was anhört, ist auch sowas, nur um die Kumpelkomponente aufgepimpt.
    Die Buddykomödie ist ja Zeitgeist und so geht es in "Wie Ausgewechselt" natürlich in erster Linie um das Leben und die Freundschaft zweier dicker Freunde, die die Körper tauschen und dadurch den anderen und schließlich auch sich selbst erst so richtig kennenlernen. Das der Weg dabei nicht über Los geht, sondern über aufgewärmte Muttermilch und viel "verfickt nochmal", muss der Zuschauer dabei zähneknirschend in Kauf nehmen wie auch die beiden Hauptdarsteller Jason Bateman und Ryan Reynolds. Nun gut, es gibt in "Wie Ausgewechselt" eine Menge zu lachen und ich bin der Meinung, wenn man die Witze aus "Hangover" mochte, geht einem der ein oder andere Lacher ganz gut von der Leber. Ob der ungewollte Softpornodreh mit kleinen Überraschungen oder die Herausforderung plötzlich Ehemann einer sexy stillenden Mutter zu sein, die kein thailändisches Essen verträgt, der Film hat so seine Momente. Trotzdem bleibt hier nicht das Gefühl eine wirklich gute Komödie oder etwas mit irgendeinem Anspruch gesehen zu haben, noch etwas tatsächlich Neues. 
    Nein, wer auf den ganz derben Humor ala Vince Vaughn steht, sinnfreie Berieslung schätzt und nicht enttäuscht ist einen Männerbuddyfilm zu sehen, der eigentlich für Mädels gemacht ist, kann sich "Wie Ausgewechselt" ruhig mal auf eigene Verantwortung reinziehen.
    Neben Jason Bateman und Ryan Reynolds, die ihre Sache leidlich gut durchziehen, sehen wir die bezaubernde Schmallippe Leslie Mann als Daves Ehefrau und wieder mal Olivia Wilde, diesmal als Anwaltsassistentin und Tattoosüchtige. Alan Arkin darf als Mitchs Vater auch dabei sein, wobei die Vater-Sohn-Geschichte absolut entbehrlich war.bat 5 -32x32

    Wie Ausgewechselt - The Change Up - USA 2011 - Originaltitel: The Change-Up - Regie:David Dobkin - Darsteller: Ryan Reynolds, Jason Bateman, Olivia Wilde, Leslie Mann, Alan Arkin, Mircea Monroe, Jeanine Jackson, TJ Hassan, Joshua Tanksley - FSK: ab 16 - Länge: 112 min.

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