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Archiv der Einträge: Juni, 2011
  • DasVersoffenenBaby

    Arthur von Jason Winer

    arthurInhalt:
    Arthur ist hauptberuflich Milliardärssohn, verwöhnt, unerwachsen und ständig betrunken, langweilt er sich von einer Party zur nächsten. Er lebt wohlbehütet von seiner Nanny Lillian und seinem Chauffeur Bitterman in seinem opulenten Penthouse in Manhattan. Doch seine Eskapaden wirken sich zunehmend auf die Geschäfte seiner Mutter aus. Als die Investoren nach und nach abspringen, stellt Arthurs Mutter ein Ultimatum: entweder er heiratet die befreundete Bauunternehmertochter Susan oder Vivian dreht den Geldhahn ab.
    Ausgerechnet jetzt trifft er die Frau seines Lebens, die quirlige bodenständige, aber arme Naomi, doch die Uhr tickt und Artur ist einen aufwendigen Lebensstil gewöhnt…

    Fazit:
    Bereits 1981 quälte uns Dudley Moore als Arthur Bach in der mittelmäßigen Komödie "Arthur-Kein Kind von Traurigkeit". 2011 nun wurde der Film mit dem britischen Allroundtalent Russell Brand neuverklappt und man hätte ihn auch so gleich von der Rolle im Mariannengraben versenken sollen. Meine Neugier was ein Teil der Menschheit eigentlich an diesem Brand findet, bewog mich jedoch den Film entgegen des gesunden Verstandes zu sichten.
    Das Urteil kann nur lauten: wer Policeacademy Teil 9876 mag wird Russell Brand lieben, für alle anderen gilt die Regel: Männer mit vielen Talenten haben meist kein einziges. Es gehört schon was dazu bescheuerter als Dudley Moore rüberzukommen, aber Brand schafft es. Eine so lächerliche Rolle, für die eigentlich nur die Windeln fehlten und bei der sich niemand gewundert hätte, stillte ihn seine Nanny noch mit über 30. Es ist mir völlig unbegreiflich wie man Helen Mirren und Mr. Guzman für diesen Film verpflichten konnte, zudem sich beide auch noch ziemlich zum Horst machen müssen.
    Nein nein, ein Riesenbaby ohne Talent fürs Schauspiel, mit ständig offenem Mund und der totalen Abwesenheit von sexappeal mimt einen trunksüchtigen Playboy, der auf eine clevere verspielt junge Frau trifft, die das Kind im Manne erkennt und lieben lernt.
    Aha da hat jemand den weitaus besseren "Toys" gesehen, die Figur der Naomi weckt Erinnerungen… aber es hilft nichts, auch ein Mashup kann hier nicht helfen - der Film ist Schrott.1 _rabbit_animal_white
    Schade ums Geld und die Zeit, die man fürs Ansehen verschwendet.

    USA 2011 - Regie: Jason Winer - Darsteller: Russell Brand, Helen Mirren, Greta Gerwig, Luis Guzmán, Nick Nolte, Jennifer Garner, Geraldine James, Christina Calph, Murphy Guyer, José Ramón Rosario, John Hodgman - Prädikat: wertvoll - FSK: ab 12 - Länge: 109 min.

  • NtGuilty

    Der Mandant von Brad Furman

    Der_MandantInhalt:
    Mick Haller ist Strafverteidiger. Statt einer Kanzlei arbeitet er jedoch aus seinem Lincoln heraus. Nichtsdestotrotz ist er nicht billig, dafür nimmt er sich den richtig bösen Buben und schäbigen Prozessen an, weiß wen man wie schmiert oder eine kleine Gratifikation zukommen lässt, ist gewieft und entsprechend bei Polizei und Staatsanwaltschaft nicht besonders beliebt.
    Als sein befreundeter Kautionsagent Val Mick einen absolut unschuldigen reichen Klienten aufschwatzt, ist er zwar etwas misstrauisch, kann jedoch nicht nein sagen. Der neue Mandant ist Louis Roulet, Sohn einer millionenschweren Immobilienmaklerdynastie, der beschuldigt wird eine junge Frau vergewaltigt, schwer misshandelt und fast getötet zu haben. Louis beteuert seine Unschuld und wähnt sich in der Abzockerfalle.
    Ein scheinbar einfacher Fall für Haller…

    Fazit:
    Nein, Matthew McConaughey ist nicht besonders wandelbar. Okay, man kann ihm die Haare mal heller oder wie hier dunkler machen oder ihn frisch oder versoffen aussehen lassen, aber irgendwann reißt er sich die Jacke vom Leib und wieder ganz er selbst. Natürlich erinnert seine Figur, wenn auch etwas durchtriebener, an Jake Tyler Brigance aus "die Jury", wie die ganze Story eine Mischung aus bekannten Gerichtsfilmen zu sein scheint. Erinnerungen an "Im Sumpf des Verbrechens", "Das Messer" oder "Aus Mangel An Beweisen" machen den Streifen recht vorhersehbar, dennoch ist er nicht unspannend und ziemlich sympathisch. Das mag auch an den gut besetzten Nebenrollen liegen: entzückend Marisa Tomei als Ex-Frau und Staatsanwältin, unvergleichlich, viel zu kurz und wieder Mut zum Extremstyling: Willam H. Macy sowie talentfrei, ewiges Bubigesicht, aber nicht schlecht in dieser Rolle Ryan Phillippe als Mandant, vielleicht aber auch an der recht spritzigen Inszenierung, die praktisch keine Längen hat. Optisch ist er ambitioniert, auch wenn die Kamera gelegentlich dilettantisch zoomt, keine Ahnung, ob das Kunst ist und so gewollt? Die Mucke passt absolut, ab und zu wäre weniger mehr, aber im Großen und Ganzen auch ok.
    Inhaltlich will und kann ich nicht mehr sagen ohne zu viel zu verraten, darum schweige ich mich mal aus.7_rabbit_animal_pink_cute
    Insgesamt kann man "der Mandant", der im Original viel treffender "The Lincoln Lawyer" heißt, durchaus ansehen. Er ist nichts besonderes, aber gute Unterhaltung und zeigt McConaughey endlich mal nicht in einer romantischen Komödie.

    USA 2011 - Originaltitel: The Lincoln Lawyer - Regie: Brad Furman - Darsteller: Matthew McConaughey, Ryan Phillippe, Marisa Tomei, William H. Macy, Josh Lucas, John Leguizamo, Bryan Cranston, Michaela Conlin - FSK: ab 12 - Länge: 118 min.

  • X-Men:TheBeast

    Für Insider:

    X-Men:TheBeast

    Quelle: Mike Mitchell's Tumblr of Amazing Things.

  • RückzugZurHölle

    World Invasion: Battle Los Angeles von Jonathan Liebesman

    Battle_los_angeles_articleInhalt:
    Anfangs für Meteore gehalten fallen außerirdische Flugkörper auf der Erde. Die Alieninvasoren bombadieren die Städte und töten alles was ihnen in den Weg kommt. Offensichtlich wollen die Außerirdischen die Erde übernehmen, denn sie benötigen das Wasser, weil unser Planet einer der wenigen ist, auf dem es in flüssiger Form vorkommt.
    Second Lieutenant Martinez sowie sein vor dem Ruhestand bewahrter Stellvertreter Staff Sergeant Michael Nantz bekommen mit ihrem Team den Auftrag, Zivilisten aus einer Polizeistation in Santa Monica zu evakuieren, bevor die Stadt bombadiert wird. Doch der Auftrag scheint unausführbar als die Aliens auch noch den Luftraum übernehmen.

    Fazit:
    *Hust*…
    Ich meine, es gab Warnungen…viele Warnungen…dann die peinliche Verwechslung mit dem Asylum Plagiat…, aber mal im Ernst: "Battle L.A." ist so schlecht wie jeder beliebige Asylumstreifen, es macht also keinen spürbaren Unterschied, ob sich das Original oder die Fälschung im DVD-Player dreht. Okay, hier sehen wir wenigstens einen namhaften Schauspieler wie Aaron Eckhart, der sein Talent in einer albernen Pseudokumentarisch-Wackelkamera-Kriegschlacht verheizt.
    Eine ausnehmend schlechte Kamera, unzumutbare Schnitte und praktisch null Handlung, gestreckt auf 116 Minuten (gefühlt 4 Stunden), gepaart mit tumben Dialogen, aber wenn vorhanden, ganz passablen Effekten, machen "World Invasion: Battle Los Angeles" zu einem durch und durch entbehrlichen Pixelpaxetwas. Kein Mensch, nicht mal ein Militärfetischist kann hier noch was zur Verteidigung vorbringen.
    Ungeachtet dessen kann ich nicht keine Punkte geben, die Maske war ganz in Ordnung…1 _rabbit_animal_white

    USA 2011 - Originaltitel: Battle: Los Angeles - Regie: Jonathan Liebesman - Darsteller: Aaron Eckhart, Michelle Rodriguez, Ramon Rodriguez, Bridget Moynahan, Ne-Yo, Michael Peña, Lucas Till, Joey King, Will Rothhaar - FSK: ab 16 - Länge: 116 min.

  • Jünglingsfantasien

    The Green Hornet von Michel Gondry

    The+Green+HornetInhalt:
    Britt Reid ist hauptberuflich Sohn des reichen und einflussreichen Zeitungsverlegers James Reid und eigentlich nur damit beschäftigt rauschende Feste zu feiern. Die Zeitung seines Vaters interessiert ihn kein bisschen und so steht er hilflos da, als dieser nach einem Bienenstich aufgrund einer allergischen Reaktion stirbt.
    Schnell entdeckt Britt unter den Angestellten, Kato, der sich neben der Pflege des Fuhrparks des Vaters als recht erfinderisch und sportlich entpuppt. Nachdem die beiden betrunken in einen Überfall stolpern, bei dem sie die Bösen ordentlich vermöbeln, trotzdem aber selbst als Bösewichter dastehen, beschließen die beiden dieses Image zu kultivieren und fortan unentdeckt von den Gaunern gegen das Verbrechen in L.A. zu kämpfen.

    Fazit:
    Meine anfängliche Skepsis gegenüber einer Green Hornet Verfilmung mit Seth Rogen in der Hauptrolle hat sich leider bewahrheitet. Milchbubi und Untalent Rogen bringt es einfach nicht. Er kann zu keinem Zeitpunkt auch nur entfernt die Coolness eines Britt Reid rüberbringen und witzig ist er auch nicht. Nein, im Gegenteil, Rogen schafft es, aus Reid spätestens ab der Hälfte des Filmes ein totales Arschloch zu machen. Schande über ihn.
    Warum der Film dennoch kein totaler Reinfall ist, mag an Gondrys schöner Optik, aber sicher auch an John Cho als Kato liegen. Kato war ja schon als Kind meine Lieblingsfigur, seinerzeit natürlich wegen Bruce Lee, aber auch Cho macht hier eine durchaus gute Figur.
    Er sieht besser aus, bewegt sich cooler und hat die besseren Textpassagen und Witze, sprich: er tackert Rogen/Reid an die Wand.
    Natürlich ist da noch Christoph Waltz als Benjamin Chudnofsky, der Oberbösewicht. Na ja, im Ansatz schon ok, aber dieser alberne Akzent…
    So kann man nur sagen, dass "The Green Hornet" ein seltsam unhomogener Fim ist. Neben tollen Actioszenen, irren Autos und guten Effekten, gibt es durchaus lustige und unterhaltsame Passagen, die aber leider immer wieder durch Rogens Flachwitz demontiert werden. Überraschend auch die Brutalität mit der die beiden Protagonisten zu Werke gehen, auch wenn das Blut nicht auf die Kameralinse spritzt, Holzpfähle in die Augen und begeisterte Tritte ins Gesicht finde ich für diesen ursprünglich eher kampfsportorientierten und blutleeren Comic recht heftig.
    Abschließend kann ich nicht wirklich abraten, warne aber alle vor Seth Rogen.
    Ihn beiseite genommen ist "The Green Hornet" eine durchaus gelungene Verfilmung der Serie, optisch und Effekttechnisch sehr ansehbar, auch der ein oder andere zündene Witz, gute Figuren, tollen Autos (ja ich will einen roten '64er Ford Mustang mit Ralleystreifen) und wirklich trefflichen Musikeinsätzen.
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    USA 2011 - Regie: Michel Gondry - Darsteller: Seth Rogen, Jay Chou, Christoph Waltz, Cameron Diaz, Edward James Olmos, David Harbour, Tom Wilkinson, Edward Furlong, Chad Coleman, Analeigh Tipton - FSK: ab 12 - Länge: 119 min.

  • NachDerSchweinebucht

    X-Men: Erste Entscheidung von Matthew Vaughn

    x-men: first classInhalt:
    1962 auf dem Höhepunkt der Kubakrise stößt die CIA Agentin Moira McTaggert während ihrer Ermittlungen gegen Regierungsbeamte auf eine Gruppe von Mutanten. Sie versteht nicht, was sie da sieht und wendet sich an den führenden Spezialisten für genetische Mutationen Charles Xavier. Moira ist nicht minder erstaunt als der sich und seine Wahlschwester Raven selbst als Mutanten outet. Die CIA beschließt eine geheime Abteilung für Mutanten einzurichten. Schnell stößt der ohnehin schon beim Geheimdienst arbeitende Wissenschaftler und Hank McCoy, the Beast, dazu und als es zur ersten Konfrontation mit der "feindlichen" Mutantengruppe kommt, rettet Xavier Eric Lensherr alias Magneto und überedet ihn mit ihm zusammenzuarbeiten. Charles und Eric werden Freunde und beginnen junge Mutanten zu rekrutieren und auszubilden.
    Noch haben Eric und Charles gemeinsame Gegner: Sebastian Shaw und seine Helfer Emma Frost, Azazel und Riptide, Mutanten, die die Supermächte dazu bringen wollen den atomaren Holocaust zu initiieren…

    Fazit:
    Matthew Vaughn hat es zuverlässig geschafft den besten der nunmehr vier X-Men Streifen auf die Leinwand zu bringen. Sein unverwechselbares Gespür für Styling und Witz, gepaart mit dem nötigen Tiefgang für die zentralen Figuren sowie die ausgesprochene gelungene Auswahl von Schauspielern, machen "X-Men: First Class" zu einer der herausragendsten Marvelverfilmungen der letzten Jahre. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Charles Xavier und Eric Lensherr. Vaughn geht auf ihre unterschiedliche Herkunft und im Besonderen auf die tragische Vergangenheit Lensherrs alias Magneto ein, der im Warschauer Ghetto als Kind von dem Naziarzt Dr. Schmidt, der der spätere Mutant und Bösewicht Sebastian Shaw, entdeckt wird. Schmidt/Shaw erschießt Lensherrs Mutter und entfesselt damit Erics Kräfte, um sie für sich zu nutzen. Dagegen wächst Charles behütet und wohlhabend auf. Er ist gebildet und ihm fehlt es an nichts. Als er eines Nachts erwacht, findet er die kleine Raven in seiner Küche vor. Sie ist alleine und ist ins Haus eingebrochen, weil sie Hunger hatte. Charles freut sich über den Besuch, denn er erkennt sofort, dass sie Mutantin ist und behält Raven bei sich. Während Eric nach seiner Flucht vor Shaw in den kommenden Jahren alles daran setzt diesen Mann zu finden und zu töten, studiert Charles in Oxford und wird der führende Wissenschaftler in Sachen genetischer Mutationen. Eric und Charles Wege kreuzen sich, als es zu einer Konfrontation zwischen CIA und den Mutanten um Sebastian Shaw kommt. Sie freunden sich an, rekrutieren weitere Mutanten und fördern deren Kräfte, zunächst zur Unterstützung des CIAs gegen eine atomare Aufrüstung der UDSSR und der USA. Doch auch wenn Eric zunächst auf der Seite der normalen Menschen kämpft, ermahnt er Charles immer wieder, dass sich die gegen sie wenden werden, sobald ihre Aufgabe getan ist. Charles will davon nichts hören.
    "X-Men: Erste Entscheidung" gibt seinen Hauptfiguren mehr Tiefe als die Teile vorher. Entscheidungen und Verhaltensweisen sind nachvollziehbar, nicht zuletzt, weil auch einfach mehr geredet wird, Vaughn sich Zeit für die Protagonisten nimmt, anstatt nur durch bloße Action zu imponieren.
    Dass es sehr starke Abweichungen von den in den Comics beschriebenen Werdegängen und Lebenszeiten gibt (Mystique ist ja eigentlich wesentlich älter), muss man einfach mal so hinnehmen, ebenso wie die recht wenig beleuchteten Nebenfiguren.
    Während McAvoy den Xavier überheblich und noch recht blauäugig mimt, gibt Fassbender Lensherr alles was er kann; einen traumatisierten Mann, voller Hass und doch so Stolz, auf der Hatz nach seinem Peiniger, Sebastian Shaw. Der wird brillant von Kevin Bacon verkörpert, grotesk übertrieben, aber der ideale größenwahnsinnige Bösewicht mit genialer Weltunterjochungs- , bzw. -eroberungsidee.
    Sehr zufrieden war ich auch mit Jennifer Lawrence als Raven/Mystique, die hier im Gegensatz zu den anderen Filmen noch überwiegend in menschlicher Darreichungsform zu sehen war.
    Die Mutantenmasken waren so lala bis sehr gut. Am wenigsten gefiel mir der junge Beast, vielleicht einfach, weil er so wuschelig aussah, Erinnerungen an den unsäglichen "Wolfman" (hier in blau) wurden wach…
    Insgesamt ist "X-Men: First Class" eine überaus gelungene Comicverfilmung und hoffentlich der Grundstein für weitere ebenso liebevoll gedrehte Streifen. Ich weiß, die Hoffnung stirbt zuletzt…9_rabbit_animal_pink_smile

    USA 2011 - Originaltitel: X-Men: First Class - Regie: Matthew Vaughn - Darsteller: James McAvoy, Michael Fassbender, Kevin Bacon, Rose Byrne, January Jones, Oliver Platt, Jennifer Lawrence, Nicholas Hoult, Zoë Kravitz - FSK: ab 12 - Länge: 127 min.

  • Vorbestimmt

    Der Plan von George Nolfi

    der-planInhalt:
    Der noch sehr junge Kongressabgeordnete David Norris hat die allerbesten Chancen die ganz große politische Karriere zu machen. Getrieben von einer inneren Leere, die er nur im Rampenlicht vergisst, kandidiert er als Senator in New York. Doch seine Impulsivität macht ihm einen Strich durch die Rechnung und er verliert die Wahl - fürs erste. Während er mit seiner Enttäuschung ringt, trifft er auf der Herrentoilette seiner Wahlparty die wortgewandte Ballerina Elise. Sie ist schön und nimmt kein Blatt vor den Mund und beide verlieren sofort ihr Herz füreinander, doch ihre Wege trennen sich sich wieder.
    Als David kurze Zeit später Elise im Bus zur Arbeit wieder trifft, ist die Begeisterung beider groß, doch noch ohne es zu wissen, verstoßen die beiden gegen einen ausgeklügelten Plan, der ihre Verbindung nicht vorsieht.
    David kommt kurze Zeit später unfreiwillig auf die richtige Spur und findet heraus, dass nicht wir die Welt lenken, sondern ganz andere…

    Fazit:
    An diesem Film bewahrheitet es sich mal wieder, dass man gerade mit null Erwartung und mit eigentlich negativer Voreingenommenheit wirklich nur positiv überrascht werden kann.
    Als nicht Matt Damon Fan und keine große Liebhaberin von Liebesgeschichten, habe ich den Film vor mir hergeschoben wie einen überreifen Camembert, muss aber wirklich Abbitte leisten, denn der Streifen ist gut, sofern man sich auf eine so schräge SF-Geschichte einlassen kann, die uns als unbedingt zu lenkende Wesen degradiert, weil wir sonst nichts gebacken bekommen ohne es vorher in Schutt und Asche zu legen.
    "Der Plan" ist George Nolfi Regiedebüt, dessen Look eine Mischung aus moderne und bondigen Sixties ist. Die Mitarbeiter der Regulierungsbehörde, allesamt Männer, ragen chice konservative sechziger Jahre Anzüge, wahlweise mit Strickweste und dazu den typischen kleinkrempigen Hut, vielleicht stehen die Jungs auch nur auf Ben Sherman, wer weiß. Dazu passend ausgewählte Locations: Wolkenkratzer mit dem entsprechenden Interieur aus Messing und Holz… also schon optisch ist der Film ein echter Hingucker.
    Dazu kommt, und ich werde nicht müde das immer wieder zu betonen, ein richtiger Score, der unaufdringlich ist, die Handlung aber perfekt unterstützt und wenn Popmusik einsetzt, dann gut ausgesucht wie Sarah Vaughans Fever im Adam Freeland Extended Remix.
    Natürlich sind auch Darsteller und Story nicht ganz unbeteiligt an meiner Zufriedenheit über diesen Film. Emily Blunt als freche Elise ist für meinen Geschmack Idealbesetzung, Matt Damon… na gut, ist austauschbar, aber glaubwürdig und passt gut mit der Blunt zusammen.
    Die Story ist natürlich nur leicht  an der der Phillip K. Dick Kurzgeschichte angelehnt, aber das ist ja kein Novum und tut der Sache keinen Abbruch.
    Ein junger Kongressabgeordneter verliert die Wahl zum Senator, ist frustriert und trifft an einem unmöglichen Ort zu einem unmöglichen Zeitpunkt die Liebe seines Lebens. Das Paar fühlt sich unerklärlich zueinander hingezogen. Doch die Wege trennen sich und finden sich wieder, unter ebenso zufälligen Umständen. Währenddessen wird der Politiker Norris von einer Gruppe sich seltsam verhaltender Männer observiert, Mitarbeiter einer Regulierungsbehörde, die von den Menschen nicht wahrgenommen werden. Sein persönlicher "Buchhalter" Harry vermasselt seine Aufgabe, was dazu führt, dass Norris erneut auf Elise trifft. Doch die Anderen wollen das nicht, denn "der Plan" sieht einen anderen Weg für die beiden vor. So setzten die Anderen alles daran Elise und David am Zusammenkommen zu hindern und gehen dabei sogar so weit David die Wahrheit zu sagen, soweit sie es selbst wissen.
    David ist natürlich verwirrt und entsetzt, aber er hat auch Respekt vor den Konsequenzen, den Anderen nicht zu folgen.
    Natürlich gibt es so was wie Schicksal und auch wenn es drei Jahre braucht trifft er wieder auf Elise und schwört sich diesmal nicht von ihr zu trennen. Die beiden kommen zusammen, was in der Regulierungsbehörde zu heller Aufregung führt. Und wieder wird David gezwungen Elise zu verlassen…
    So geht es einige Male hin und her, wir denken: wie zaghaft handeln doch die Anderen wo "der Plan" für sie doch so wichtig ist, dennoch darf die Einmischung nie zu groß sein, damit nicht andere Stränge zu sehr von Weg abkommen - verständlich.
    Harry (ganz wunderbar gespielt von Anthony Mackie- ich sehe ihn so gerne) jedoch kann seine Emotionen nicht unterdrücken und gibt David immer wieder Hilfestellung sein Glück zu finden.
    So haben wir eine unaufdringliche Liebesgeschichte gepaart mit einem SF-Thriller, eine eigentlich vorbestimmte Romanze in den Mühlen der Bürokratie, die sich über alle Restriktionen hinwegsetzt, auf Konsequenzen pfeift und alles genau richtig macht. Anspielungen, ob die Anderen für Gott arbeiten lassen wir mal dahingestellt, ebenso wie die Frage, wie viel freier Wille tatsächlich in uns steckt.
    Ein uneingeschränktes empfehlenswert.
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    USA 2010 - Originaltitel: The Adjustment Bureau - Regie: George Nolfi - Darsteller: Matt Damon, Emily Blunt, Anthony Mackie, John Slattery, Michael Kelly, Terence Stamp, Daniel Dae Kim, Lauren Hodges, Shane McRae - FSK: ab 12 - Länge: 109 min.

  • FreundinnenVerrat

    "Die Hamptons sind wie ein Zombiefilm unter der Regie von Ralph Lauren"
    John Krasinski als Ethan in Fremd Fischen

    Fremd Fischen von Luke Greenfield

    Fremd FischenInhalt:
    Rachel müsste eigentlich glücklich sein.
    Sie ist erfolgreiche Anwältin, hat eine schöne Wohnung und liebe Freunde. Leider hat Rachel auch zeitlebens ein Problem, besonders mit ihrer besten Freundin Darcy. Während die nämlich offen und draufgängerisch ist, steckt Rachel immer zurück und sagt nie was sie wirklich will. So kam es auch vor sechs Jahren zu der dramatischen Entscheidung von Rachels Unischwarm Dex mit Darcy zusammenzukommen.
    Als Rachel mit Dex auf ihren 30. Geburtstag noch einen Absacker trinken geht, passiert es: die beiden landen im Bett und Rachel macht sich schwere Vorwürfe.
    Ehe sich die beiden versehen, rutschen sie in eine "verhängnisvolle Affäre" und das kurz vor der Hochzeit von Dex und Darcy!

    Fazit:
    Ich will gar nicht abstreiten, dass "Fremd Fischen" viele lustige Momente hatte. Ja ich habe viel gelacht.
    Das lag nicht zuletzt an reichlich Situationskomik, geschickten Anspielungen und John Krasinski.
    Doch machen wir uns nichts vor "Fremd Fischen" ist eine Liebeskomödie nach Schema F, die keinerlei Überraschungen birgt und dazu noch recht scheinheilig rechtfertigt, dass es ganz in Ordnung ist, wenn man seine beste Freundin über den Tisch zieht, sprich ihr den Mann auspannt, weil man sechs Jahre vorher einfach zu blöd war seine Gefühle offen zu legen und die Einfachheit des männlichen Denkens unterschätzt hatte und seine große Liebe einfach und freiwllig an besagte beste Freundin verschenkt hat.
    Bestärken lässt sich die Protagonistin durch ihren besten Freund, der n a t ü r l i c h in sie verliebt ist, aber dafür auch ganz lustig ist.
    Das Dex, also der Typ, um den sich hier alles dreht, ein echter Rohrkrepierer ist, aber gut, soll sie mit ihm  glücklich werden, davon brauchen wir gar nicht erst anfangen.
    Greenfield lässt die beste Freundin, großartig Kate Hudson, auch zu keinem Zeitpunkt Sympathiepunkte sammeln. Sie trinkt vie zu viel, ist beschränkt gebildet, dafür aber recht redegewand, kann die Menschen um den Finger wickeln und versteht es zu jeder Zeit im Mittelpunkt zu stehen und ne Party zu schmeißen. Unvorstellbar, dass sie schlecht sein kann, warum wäre Rachel sonst so lange mit ihr befreundet? Aber trotzdem wird hier ein Feindbild aufgebaut, um Rachels falsches Handel als gut und richtig hinzustellen. Um dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufzusetzen, wird Darcy dann noch eine Affäre in die Rolle geschrieben - und das ist ja nun wirklich ein Grund, dass Rachel und Dex richtig gehandelt haben?!?! Hallo?
    Also nein, so eine Freundin wie Rachel hätte ich nicht gerne und einen wie Dex auch nicht.
    So haben wir zwischen guten Witzen und entspannten Lachern immer wieder diese dröge Geschichte, die auch durch viel zu ausgedehnte Schmachtmomente und wässrige Augen Szenen ausgebremst wird und einfach unmutig auf ein bedenkliches Happy End hinausläuft.5_rabbit_animal_pink_murder
    Na ja am Schluss sind alle glücklich und ich hatte wenigstens einen schönen Abend mit Frau Flinkwert und einem kühlen Bier :D

    USA 2011 - Originaltitel: Something Borrowed - Regie: Luke Greenfield - Darsteller: Ginnifer Goodwin, Kate Hudson, Colin Egglesfield, John Krasinski, Ashley Williams, Steve Howey, Peyton List, Shirley Dluginski - FSK: ab 12 - Länge: 108 min.

  • 8MinutenBisZurEwigkeit

    The Source Code von Duncan Jones

    source_codeInhalt:
    Captain Colter Stevens staunt nicht schlecht als er plötzlich in einem Zug erwacht, die Frau ihm gegenüber ihn kennt, er aber nicht sein Spiegelbild und nach 8 Minuten fliegt der ganze Zug durch eine Bombe in die Luft. Stevens erwacht in einer Notfallkapsel und ringt mit seiner Contenance. Seine einzige Verbindung zur Außenwelt ist ein Bildschirm mit dem Antlitz Captain Goodwins, die ihn dazu bewegen will sich zu erinnern. Doch jede Minute ist kostbar, Stevens soll in dem Zug eine Bombe finden. Er hat dafür 8 Minuten Zeit und versagt er, muss er wieder und wieder zurückgehen, bis der Auftrag zur Zufriedenheit gelöst ist. Stevens bleibt nichts anderes übrig als mitzuspielen, doch er will wissen wie er in diese "Misere" geraten ist, war er doch gerade erst in Afghanistan und ging mit seinem Vater im Streit auseinander. So versucht Colter während seiner Einsätze herauszufinden, was mit ihm passiert ist.

    Fazit:
    Ein Regisseur mit einem hervorragenden Erstlingwerk, eine handvoll guter Schauspieler und eine Story, die zwar nicht neu ist, aber durchaus Potential hat, alles mit 32 Millionen Budget in den Shaker und… versemmeln.
    Schade.
    Natürlich war die Erwartungshaltung hoch, aber kann man mit einer Vera Farmiga und Jake Gyllenhaal einen wirklich schlechten Film drehen?
    Naja…
    Das Thema Zeitschleifen ist wie gesagt nicht ganz neu. Einer musste unfreiwillig zur Läuterung den Murmeltiertag wiederholen, ein anderer ist freiwillig immer wieder zurück, um ein Verbrechen zu verhindern, das Akte X Team hing sogar ohne es zu wissen jahrelang in einer… ein militärisches Projekt, das einen lädierten Soldaten zwangsverpflichtet, "einkerkert" und immer wieder gegen seinen Willen in die 8 Minuten Wiederholung eines Bombenattentats in einem Zug schickt hatten wir also noch nicht.
    Wieder einmal ist das Militär hochtechnisiert und wieder einmal nutzen sie diese Technologie zwar für etwas Gutes, jedoch auf Kosten eines Menschen, der sich dagegen nicht wehren kann.
    *Spoileralarm*
    Natürlich ist Colter Stevens gewitzt und nutzt die knappe Zeit im Zug, um festzustellen was mit ihm passiert ist. Klar spricht er auch mit seinem Daddy, verliebt sich in das Mädel im Zug, überlistet das Militär und erschafft ein Paradoxum, obwohl vorher völlig korrekt 10 Mal erklärt wurde, dass das nicht geht.
    *Spoileralarm Ende*
    Ach Mr. Jones.
    Leider kommt der ganze Film eher wie eine TV-Produktion rüber. Ohne Tiefe, ohne die Möglichkeiten der Geschichte auszuschöpfen und ohne einen Funken Knistern zwischen dem angehenden Liebespaar dieses Films: Gyllenhaal und Monaghan, letztere ich ohnehin noch nie überzeugend in einem Film gesehen habe.
    Der Thriller verkommt auf halber Strecke zu einem Rührstück, das eigentliche Attentat zum Produkt eines einsamen Spinners ohne es zu vertiefen und Frau Farmiga verkommt hier zur Ritterin der traurigen Gestalt (eine echte Verschwendung von Talent).
    Es ist also nicht so, dass der Film grottig schlecht wäre (leider) er ist einfach so gewöhnlich. Die Dramaturgie läuft nach Schema F wie auch sein Happy End total voraussehbar ist.5_rabbit_animal_pink_murder
    Ich finds schade, besonders im Hinblick auf Jones so gelungenen "Moon".
    Vielleicht beim nächsten Mal.

    USA / Frankreich 2011 - Regie: Duncan Jones - Darsteller: Jake Gyllenhaal, Michelle Monaghan, Vera Farmiga, Jeffrey Wright, Michael Arden, Cas Anvar, Russell Peters, Brent Skagford, Craig Thomas, Gordon Masten, Susan Bain - FSK: ab 12 - Länge: 93 min.

  • DerAlterndeRevolverheldGegenDieUnsterblichkeit

    Das Ewige Gefängnis von Jeff Somers

    Jeff SomersInhalt:
    Der gealterte Revolverheld und kaltblütige Killer, Avery Cates hat sich einen Namen gemacht. Kaum einer, der ihn nicht kennt und fürchtet. Avery hat zwar die größte biotechnologische Katastrophe der Geschichte überlebt, jedoch scheint er an seinem letzten Auftrag zu scheitern. Ex-Kumpel und neuer Hauptfeind Nummer 1 Dick Marin soll das zeitliche segnen. Leider ist Marin mittlerweile physisch nicht mehr vorhanden, sondern produziert fleißig Avatare von sich, in dem er dafür nach und nach seine Cops "umprogrammiert" und an den Zentralserver und Prime zu kommen, erweist sich als fast undurchführbar, zumal Avery im Knast landet. Ausgerechnet Chengara, das einzige Gefängnis mit einer Überlebensquote von Null…

    Fazit:
    "Das Ewige Gefängnis" war für mich der Sprung ins kalte Wasser, hatte ich das Buch geschenkt bekommen und dann, als ich anfing es zu lesen bemerkt, dass es bereits das dritte Teil einer Reihe um den Killer Avery Cates ist.
    Aber wie es so mit guten Schriftstellern und Büchern ist, das machte nicht wirklich was außer, dass ich die "Vorgeschichten" natürlich nun auch noch lesen möchte.
    Viel ist passiert: die elektronischen Mönche, die digitale Seuche, die fast völlige Zerstörung der Erde. Die wenigen überlebenden Menschen sind nicht selten "verbessert", oft kann man Mensch und Avatar nicht unterscheiden, bis man sie tötet oder es zumindest versucht… es herrscht ewiger Krieg zwischen den militanten Gruppen, die Staatsform ist sozusagen ein totalitärer Überwachungsstaat, aber eigentlich geht das System den Berg runter. Inmitten dieser cyberpunkigen SciFi-Tristesse bewegt sich unser einsamer Held Avery Cates. Keine Frauengeschichten, keine Freunde, keine Heimat mehr, Hauptsache ne Zigarette und ein gutes Glas Fusel. Sein Job hat ihn schwer reich gemacht, aber er ist desillusioniert und hat eigentlich keinen Bock auf gar nichts mehr - er ist einfach zu alt für den Scheiß. Außerdem gibt es nicht mehr viele schöne Plätze auf diesem Planeten, an denen es sich lohnt Fuß zu fassen.
    Aber wie es der Zufall will, gerät Cates zwischen die Fronten. Oberstaatssekretär und zweit mächtigster Mann auf dem Planeten Cal Ruberto will den Tod vom Oberboss Direktor Dick Marin, König der Cops. Leider hat der sich mittlerweile digitalisiert und produziert eifrig Avatare von sich. Schwierig da einen Schlussstrich zu ziehen. Und dann wird Avery auch noch festgenommen und landet im Nevercomebackgefängnis Chengara. Cates hat keinen Schimmer was mit den Leuten dort passiert, aber wer drin ist wird nie wieder gesehen…
    Jeff Somers ist einfach ein großartiger Schreiber. Er hat Humor, schreibt plastisch und detailverliebt ohne dabei langweilig zu werden oder an Tempo zu verlieren und sein Held ist der klassische coole lonesome Killer, der es wirklich versteht wie man es krachen lässt. So fließt ordentlich Blut, Knochen brechen, Köpfe werden atomisiert und Mensch und Maschine verlieren am laufenden Band ihr Leben/Dasein. Die Spielorte sind allesamt Höllen. New York ist praktisch dem Erdboden gleich und Direktor Marin ist im Begriff Manhattan mit Luxusbauten neu zu erschaffen. Vegas ist ebenfalls nur noch ein heißes kaputtes Irgendwas und das Gefängnis scheint direkt auf der Sonnenoberfläche zu stehen, so heiß ist es außerhalb der Mauern. Wasser ist knapp, ebenso wie Nahrung. Die meisten ernähren sich von Nährstofftabletten. Unser Protagonist sieht auf seiner Odyssee weder eine Dusche (wenn er überhaupt noch weiß was das ist), noch wechselt er einmal die Kleidung. Unglaublich für jemanden, der eigentlich reich ist, aber erstens hat er keine Zeit für solche Späßchen wie Umziehen und zweitens ist er alt wie er immer wieder betont und eigentlich zu langsam und behindert, um das alles hier durchzustehen, dann dreht er sich blitzschnell um und erschießt einen Angreifer oder bricht ihm das Genick…
    Ja, dieses Buch macht einfach Spaß, ist es doch die perfekte Verbindung aus Gangstergeschichte und Cyberpunk. Keine Sentimentalitäten, dennoch bleibt die Menschlichkeit nicht ganz auf der Strecke, wenn auch Avery Cates seine so ganz eigene Interpretation dieses Attributs hat.9_rabbit_animal_pink_smile
    Sicherlich ist der Einstieg jedoch einfacher, hat man die ersten beiden Bücher bereits gelesen und ich bin sicher, diese sind keinen Deut schlechter als dieser Band.

    Das Ewige Gefängnis von Jeff Somers, SF-Thriller,Cyberpunk, aus dem amerikanischen von Ulf Ritgen, Bastei Lübbe Taschenbuch, 541 Seiten Ersterscheinung: 18.02.2011 ISBN: 978-3-404-24397-6

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