Fast Five von Justin Lin

Fast-FiveInhalt:
Während der zu lebenslanger Haft verurteilte Dominic Toretto  mit dem Gefangenentransport auf dem Weg in seine "Neue Heimat" transportiert wird, provozieren Brian und Mia einen Unfall und befreien Dom.
Die drei beschließen nach Südamerika zu flüchten, doch das Leben in  der Zwischenstation Rio de Janero ist kein Zuckerschlecken und um endlich in ihren wohlverdienten Ruhestand treten zu können, brauchen die drei Geld und drehen darum für Doms Kumpel Vince einen Autoraub. Leider geht das Ding total schief, nur Mia kann einen Wagen in Sicherheit bringen. Was sie nicht wussten, dass die Wagen von der DEA beschlagnahmt wurden und ursprünglich dem zwielichtigen, aber sehr mächtigen Geschäftsmann Hernan Reyes gehören. Dominic entdeckt im Wagen einen Chip, auf dem steht wo Reyes sein Schwarzgeld versteckt hat. Doch die Drei kommen nicht zur Ruhe, denn weil bei dem Überfall drei Agenten in Mitleidenschaft gezogen wurden haben sie noch DSS Agent Hobbs an der Backe und der hat nicht nur mehr Muckies, sondern auch Grips und den Ehrgeiz Dominic  zu fangen.

Fazit:
Ohne eine Kennerin der Fast and Furious Serie zu sein, ging ich das Wagnis ein mir diesen bereits fünften Teil des Muckiemänner-mit-Mädchen-und-heißen-Karren Spektakels reinzuziehen. Sicherlich war die Neugier wie Vin Diesel neben dem frisch aufgepimpten Wiederwresler Dwayne Johnson wirkt, erheblich und ich wurde nicht enttäuscht. Ist genau drin was draufsteht: druchtrainierte Kerle, dünne braungebrannte Mädchen und flotte Flitzer.
Und obwohl die Protagonisten eigentlich kriminelle Auto- und weiß ich was-Diebe sind, kann man sie allesamt als totale Sympathierträger ansehen, die sogar etwas Köpfchen haben und gut und religiös erzogen wurden. Ein bisschen ist Fast Five wie die Ocean-Filme nur mit Autos und einen Tick grobschlächtiger, dafür aber wesentlich rasanter. Die Auroverfolgungen sind schon hui und ziemlich gewagt da so in den dichtbesiedelten Favelas, ganz zu schweigen von den noch frecheren Überfällen.
Das Team an sich hatte sichtlich Spaß und genug Selbstironie, um die 130 Minuten richtig gut über die Runden zu bringen, alles mit flotter Mucke im Hintergrund und trotz erweiteter Familienplanung.7_rabbit_animal_pink_cute
Ja, gute Action, die auch ohne Vorkenntnisse funktioniert (mit aber sicherlich noch besser kommt).

USA 2011 - Originaltitel: Fast Five - Regie: Justin Lin - Darsteller: Vin Diesel, Paul Walker, Jordana Brewster, Tyrese Gibson, Chris "Ludacris" Bridges, Matt Schulze, Sun Kang, Gal Gadot, Tego Caldéron, Don Omar - FSK: ab 12 - Länge: 130 min.