szmmctag

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    100 Feet von Eric Red

    100FeetMarnie Watson hat ihren Mann getötet und kommt gerade unter strengen Auflagen aus dem Knast.
    Nach ihren Angaben handelte es sich um Notwehr, doch ihr Mann war Polizist und niemand wollte ihr so recht glauben, auch Shanks nicht, der Ex Partner ihres Verstorbenen.
    Marnie ist auch jetzt noch nicht frei, denn sie darf das nächste Jahr mit einer elektronischen Fußfessel verbringen und sich nur 30 Meter vom Sender entfernen. Doch es kommt noch viel härter für Marnie, sucht sie doch ihr toter Mann als Geist heim und macht da weiter wo er aufgehört hatte. Und so ist Marnie Gefangene in ihrem eigenen Haus, terrorisiert von einem wild gewordenen Geist.

    100 Feet ist für mich wieder so ein Film, den ich nicht grottenschlecht finde, der aber so viele logische Mängel und schlechte Figuren hat, dass ich froh bin, ihn mir seinerzeit auf dem Fantasy Filmfest gespart zu haben.
    Die Protagonistin Marnie hat also ihren Mann in Notwehr erstochen. Nach zwei Jahren kommt sie auf elektronische Fußfessel heraus und ich frage mich, warum kommt man für Notwehr in den Knast? Und wenn der Richter auf Totschlag erkannt hat, warum nur zwei Jahre mit Bewährung? Aber gut. Dann kommt sie in ihr zu Hause, was sehr authentisch (was man sehr selten sieht, selbt bei den ganzen Cabinfilmen) nach der Zeit auch total verstaubt ist. Das Haus gehört ihr, weil es ihr von ihrer Mutter gekauft wurde, denoch spricht ihr Polizeischatten und Ex-Partner ihres Mannes Shanks von Mikes Haus. Okay, auch egal. Der Mann, der die elektronische Fußfessel anlegt und einstellt, sagt Marnie, er gäbe ihr die größtmögliche Bewegungsfreiheit, doch reicht die nicht einmal, die Haustür zu öffnen ohne sich ein Bein auszureißen, ganz zu schweigen davon, dass sie nicht in den Keller gehen kann. Äh, hallo? Dann wird die Gute des Abends auch noch vom Geist ihres Mannes heimgesucht, der sie verprügelt, doch sie kann nichts dagegen machen, bis sie vom Nachbarsjungen hilfreiche Lektüre aus der Bücherei bekommt. Dort steht wie man Geister loswird und so macht sie sich daran das Haus von Mikes Sachen zu befreien. Es wird nicht nur mir ein Rätsel bleiben, warum sie den Ehering versucht im Spülenschredder zu versenken, ihn herausholt und erst wieder abnimmt, als ihr Haus in Schutt und Asche liegt. Ich meine der Ehering ist doch wohl das Erste, was nach so einer Ehe in der Tonne landet oder?
    Es folgen noch unausgegorene Geschichte wie Unsummen von verstecktem Geld in der Zwischendecke, dass sie der Kirche spendet und dessen Herkunft völlig unklar bleibt. Erst dachte ich, dass Shanks vielleicht deshalb jeden Tag vor ihrer Tür schläft, aber nichts genaues weiß man. Marnie bekommt auch einen Anruf aus dem Knast, von dem ich nicht wusste was der sollte und ihre Schwester mag sie auch nicht, weil Mom alles Geld in die Lieblingstochter gesteckt hat. Tja und dann ändert Shanks auch seine Meinung, hat er nach so vielen Jahren auch mal in die Akte seines Buddies geguckt und festgestellt, dass sie ihn tatsächliche mehr als einmal wegen Körperverletzung angezeigt hat!
    Hui, tolle Polizeiarbeit!
    Und als der Film dan in seinen letzten Zügen liegt und man sich fragt und fragt, warum und wieso so und nicht anders, ist mir klar, ich werde Famke Janssen nie in einer Topleadingrolle sehen.
    Anonsten gab es außer einem dunklen holzigen Haus und einer schlecht gestalteten Geistererscheinung eine WirschlageneinenMenschenzuBreiundverdrehenihmdieExtremitätenszene, die erwähnenswert war.4*:10

    100 Feet Deutscher Titel 100 Feet Originaltitel 100 Feet Produktionsland Vereinigte Staaten Originalsprache Englisch Erscheinungsjahr 2008 Länge ca. 105 Minuten Altersfreigabe FSK 16 Stab Regie Eric Red Drehbuch Eric Red Produktion Sarah Black, Ed Elbert, Jonathan Sanger Musik John Frizzell Kamera Ken Kelsch Schnitt Anthony Redman Besetzung Famke Janssen: Marnie Watson Bobby Cannavale: Shanks Ed Westwick: Joey Michael Paré: Mike Watson John Fallon: Jimmy Patricia Charbonneau: Frances Kevin Geer: Pater Pritchet Evelyne Kandech: Polizistin Kembe Sorel: Polizist Tibor Pálffy: Obdachloser

  • HappyBirthdayFacepalm

    tribbles

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Facepalm :)
    Party On !

  • BlondinenBevorzugt

    Hitchcock von Sacha Gervasi

    HitchcockWir schreiben 1959, "Der Unsichtbare Dritte" feiert gerade seinen Kinoerfolg und Hitchcock muss sich Reporterfragen stellen wie: sollte man mit 60 nicht langsam aufhören zu drehen?
    Angebotene Projekte kann oder will Hitchcock nicht verwirklichen, doch muss er für die Paramount noch einen Film drehen.
    Wie der Zufall es will bekommt Hitchcock Blochs Buch "Psycho" in die Hände, das wegen seiner Gewaltdarstellungen und der Geschichte, die lose an die Geschichte des Serienkiller Ed Geins angelehnt ist, nicht unbedingt zu seinen bisherigen filmischen Werken passt.
    Doch Hitchcock liebt das Buch und will es verfilmen, da hilft auch Ehefrau Almas Bemühung nicht ihm das "Taxi nach Dubrovnik" vom Freund Whitfield Cook schmackhaft zu machen. Doch dann verweigert auch Paramount die Unterstützung von "Psycho" und Hitchcock entschließt sich den Film mit seinem eigenen Geld zu drehen, setzt alles auf eine Karte.

    Wer bei "Hitchcock" glaubt ein Biopic serviert zu bekommen wird sicherlich schwer enttäuscht werden, geht es doch ausschließlich um die Entstehung von "Psycho".
    Grundlage für Sacha Gervasis Film ist das Buch "Alfred Hitchcock and the Making of Psycho" von Stephen Rebello, ein hochgelobtes Buch, wenn man so sagen darf.
    Natürlich ist ein Film stets ein Film und man kann einfach nie jedes Detail unterbringen und sicherlich wird auch gerne mit Klischees gespielt; damit muss man hier leben können. 
    Ich persönlich hatte zunächst gar kein Interesse am Film, nichtzuletzt wegen Anthony Hopkins, der mir in den vergangenen Jahren zu eintönig wurde. In "Hitchcock" nun ist er zwar auch ganz er, aber auch irgendwie der leicht feiste geniale Regisseur, der seinen Dickkopf durchsetzt, Spitzen und Lektionen verteilt, seinen Kontrollzwang auslebt wie auch seine Frustfresserei unappetitlich zur Schau stellt. Dabei bleibt er jedoch immer der inspirierte Künstler und durchtriebene Geschäftsmann, der selbst die Zensur zu überlisten weiß und die ewige Verachtung
    An seiner Seite sehen wir Helen Mirren als seine Ehefrau Alma Reville. Großartig. Kein großer Mann ohne eine starke intelligente Frau im Hintergrund und auch wenn sie nach so vielen Ehejahren fast einer angeblichen Schwämerei erliegt, merkt man zu jedem Zeitpunkt, dass das Paar am Hintern zusammengewachsen war.
    Natürlich gibt es auch eine Menge zur Entstehung des Films selbst. Das Casting, in dem Anthony Perkins eigentlich rüberkommt, als wenn er nicht viel für den Norman Bates zu verändern hatte; die Darsteller: eine geduldige und liebevolle Janet Leigh, die professionell alles mitmacht und eine Vera Miles, die bei Hitchcock etwas in Ungnade gefallen war und im Film erkannte, was nach "Die Zeit"-  oder "Der Spiegel"-Rezensenten erst viel später von echten Profis ("Filmwissenschaftlern") analysiert wurde und daher im Film faktisch falsch wäre (*lach*), aber vergessen wir die Unken.
    "Hitchcock" ist ein absolut unterhaltsamer und humorvoller Streifen, der weniger echte Biografie ist, dafür aber ein interesantes Kapitel der Filmgeschichte wiedergibt, ob nun wahr oder nicht, für Hitchcockliebhaber auf jeden Fall zu empfehlen.8*:10

    Hitchcock Directed by Sacha Gervasi Produced by Ivan Reitman Tom Pollock Joe Medjuck Alan Barnette Tom Thayer Written by John J. McLaughlin Based on Alfred Hitchcock and the Making of Psycho by Stephen Rebello Starring Anthony Hopkins Helen Mirren Scarlett Johansson Toni Collette Danny Huston Jessica Biel James D'Arcy Kurtwood Smith Michael Wincott Music by Danny Elfman Cinematography Jeff Cronenweth Editing by Pamela Martin Studio The Montecito Picture Company Cold Spring Pictures Distributed by Fox Searchlight Pictures Release date(s) November 23, 2012 (limited) December 14, 2012 (wide) Running time 98 minutes[1] Country United States Language English Box office $22,788,114

  • WarumEineUngewollteEisenbahnDenYangStilErmöglichte

    Tai Chi Zero von Stephen Fung

    TaiChiZeroYang Lun Chan ist kein gewöhnlicher Junge, denn er ist ein so genannter Jahrhundertkrieger.
    Wissen tut er das nicht so recht, denn das Tier bricht erst nach einem saftigen Schlag auf seine Kopfrosette aus ihm heraus, doch so jung er noch ist, seine Kräfte schwinden und ein Arzt Prophezeit ihm einen baldigen Tod, kämpfte er so weiter.
    Den inneren Kämpfer müsse er finden und dafür ins Dorf Chen und dort vom Meister Chen Changxing den Chen-Stil lernen.
    Nachdem seine Gruppe von den Regierungssoldaten zerschmettert wird, flüchetet Yang Lun Chan nach Chen, aber niemand dort will und kann ihm das KungFu lehren und der Meister ist verschwunden. Es ist den Chen-Bewohnern nicht erlaubt ihren Stil nach draußen weiterzugeben, doch rechnen sie nicht mit der Hartnäckigkeit und dem Talent Yang Lun Chans sich Moves abzugucken.
    Als dann das Dorf von einem Regierungseisenbahnbauprojekts bedroht wird, ist der junge Kämpfer zur Stelle und hilft den Einheimischen ihr Habitat zu erhalten.

    Etwas überraschend ist es schon einen Film, der mutmaßlich über die Enstehung des Yang-Stils des Tai Chi geht, zu sehen, der eigentlich ein sehr spaßiger Comic mit Seilakrobatik-TaiChi ist, was heißt: "Tai Chi Zero" macht richtig Spaß.
    Natürlich ist die Story jetzt nicht besonders anspruchsvoll und total berechenbar gutendig ausgelegt, dafür sprüht der Film voller witziger Einfälle und Gimmicks. Leider ist mein Schriftchinesisch etwas eingerostet und so kam ich dank der Untertitelfehlfunktion nur in den halben Genuss der Gags und musste mir das ein oder andere zusammenreimen, aber ich bin sicher mit einer funktionierenden Bluray stimmts dann auch mit den Details ;-))
    Letzendlich ist "Tai Chi Zero" eine heiter-sympathische Mischung aus Martial Arts meets Steam Punk meets Scott Pilgrim.
    Ein junger Ausnahmekämpfer macht sich auf seinen inneren Kämpfer zu entdecken und ein geheimes Tai Chi zu erlernen, doch geheim ist nicht für jeden und so wird unser Held aus dem Dorf getrieben. Zur gleichen Zeit kommt ein Verwandter des Meisters zurück und möchte im Auftrag der Regierung das Dörfle mit dem Rest der Welt per Bahn verbinden und bringt sogar sowas wie Elektrizität mit nach Hause. Das dabei alle Häuser platt gemacht werden ist ihm egal, doch die Einheimischen wollen nicht und ein Kampf zwischen Moderne und Tradition, Regierung und Volk, Böse gegen Gut entbrennt. Der junge Kämpfer schlägt sich dabei natürlich auf die richtige Seite, es gibt noch Verwicklungen in Herzensangelgenheiten, eine Tote und eine sehr dramatische Wendung oder zwei. Alles das mit viel Humor und Augenzwinkern, netten Kämpfen und starken Mädels und natürlich einem Nichtschluss, denn der zweite Teil ("Tai Chi Hero") wurde ja gleich mitgedreht und kam dieses Jahr in die Kinos, bzw. Festivals.
    Stephen Fungs Werk ist toll gefilmt, kunterbunt manchmal etwas plastik, nicht selten wie ein Videogame, aber mit echt schräger Chinapopmetalmucke. Emotional ist da wenig los, Charakter sind okay Yang Lun Chan hat aber wenigstens eine herzzerreißende Baby- und Kindheitsrückblende. Zusammenfassend heißt es: schließen Sie die Gurte und halten Sie ihr Popkorn gut fest!
    7*:10

    Tai Chi 0 / Tai Chi Zero Directed by Stephen Fung Written by Stephen Fung Starring Tony Leung Ka-fai Angelababy Yuan Xiaochao William Feng Eddie Peng Shu Qi Daniel Wu Feng Shaofeng Mandy Lieu Release date(s) September 2012 (China) October 25, 2012 (Thailand) October 26, 2012 (North America) Country China Language Mandarin Chinese Budget 220 million yuan (shared with Tai Chi Hero)

  • DerUnwürdigenWarpnotstopVorKronos

    Star Trek - Into Darkness von J.J.Abrams

    StarTrekIntoDarknessJames T. Kirk ist Captain der Enterprise und damit müsste die Welt eigentlich in Ordnung sein, doch leider kann sich Captain Kirk nicht an Regeln halten und so verstößt er gegen die oberste Direktive der der Föderation, die keine Einflussnahme auf die Entwicklung fremder Kulturen erlaubt. Natürlich ist seine Intention in höchstem Maße ehrenhaft, will er einen Planeten und damit seine Kultur retten, doch bringt er gleichzeitig seinen ersten Offizier Spock in Gefahr, will ihn um jeden Preis retten und gibt damit seine Tarnung vor den Einheimischen Preis.
    Kirks Mentor Admiral Pike ist über den Vorfall sehr ungehalten und der Rat beschließt Kirk zu degradieren und Spock auf ein anderes Schiff zu versetzen.
    Genau jetzt überschlagen sich jedoch die Ereignisse. Ein schweres Attentat auf das Sternenflottenarchiv lässt die Führer der Sternenflotte zusammenkommen, doch wie Kirk zu spät erkennt, ist genau das eine Falle, denn der Attentäter hat es auf sie alle abgesehen. Dahinter steckt das Ex-Sternenflottenmitglied John Harrison, dessen Intention unklar ist und der ausgerechnet nach Kronos flüchtet.
    Aber Harrison hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht, denn Admiral Marcus schickt Kirk mit der Enterprise und einer besonderen Ladung Richtung Kronos, Harrison zu vernichten.
    Ein riskantes Unterfangen, denn der Frieden steht auf dem Spiel. Eine falsche Bewegung und die Förderation hat die Klingonen am Hals!

    Freundschaft, Ehre und Konfliktlösungen mit friedlichen Mitteln, die klassischen Werte des Star Trek- Universums, daran ändert auch J.J. Abrams nichts und das ist gut so. Sicher James T. Kirk ist zeitweise bedrohlich an der Grenze, lässt sich jedoch schnell eines Besseren belehren und was die oberste Direktive angeht…naja Schweigen ist Gold, also wäre es, wenn da nicht ein Spitzohr wäre, was den unbeabsichtigen, aber gut gemeinten Fremdkontakt vor der Admiralität ausplaudert. Das vulkanische Unvermögen nicht Lügen zu können, was nach Kirk ja nur zur Hälfte da ist, bringt Kirk dann auch schwer in die Bredouille, legt aber gleichzeitig den Grundstein für die nächste föderationsrettende Maßnahme. Nach einer Degradierung und Wegnahme der Enterprise erfolgt schon kurz darauf die zweite Chance, leider einhergehend mit dem Verlust eines wichtigen Menschen und der Wiederherstellung des alten Zustandes. Doch irgendwas stimmt nicht. Scotty ist misstrauisch und quittiert den Dienst, woraufhin Chekov sein Bestes gibt und bei vollem Warp einen Notstop auslöst. Die Enterprise trudelt dann am Rand der neutralen Zone und ein Team geht nach Kronos , um den Bösewicht abzuholen. Jemand ahnt noch mehr Böses, die Intrigen spinnen hin und her, es wird gefasert, mal mit und mal ohne Betäubung, Scotty und sein austernäugiger Kumpel lassen sich in einer Disko volllaufen, Kirk agiert mal wieder extrem heldenhaft und uneigennützig, eine Männerfreundschaft vertieft sich sehr sentimental, Uhura zeigt ihre Zähne, wir sind zwischendurch schmalzigkeitsbedingt sehr an der Tränengrenze - so viel Ehre und Liebe…doch dank der tollen optischen Effekte, beeindruckender Fights und nochmal so echt wirkender Visualitäten, die auch mit einem super Sound unterlegt sind, können wir uns in einem Zustand der Augenpipistabilphase halten, bis dann endlich die ersehnten Worte zu hören sind, die natürlich rein physikalisch Unsinn sind, zwischendurch untergrückt wurden, nun aber wieder träumen lassen…
    Ich würde unbedingt die Originalversion empfehlen, die mir nicht vergönnt war, alleine nur wegen der für meinen Geschmack seltsamen Synchro Benedict Cumberbatches. Ansonsten spielen hier alle für einen Star Trek FIlm auf hohem Niveau; wir können viel Lachen und über zähe Ferundschaftsfindungsmomente hinwegsehen sowie auch über die Klingonenmasken (das Styling ist sehr cool). Jedes wichtige Mitglied der Crew hat seine großen Momente, es gibt mehr als eine böse Seite und wir sehen einen pelzigen Freund wieder *gurr* wie auch einen alten Feind. Cumberbatch zeigt wie smart Überlegenheit sein kann und ist der perfekte Schurke, während Pine/Kirk zum richtigen Captain heranwächst und die Crew zusammenbäckt.10:10
    Es gäbe noch mehr zu erzählen, aber ich belasse es dabei, dass auch der zweite Reboot ein klasse Star Trek Film ist, für mich nicht schlechter als der erste, auch wenn mindestens zwei dicke Logiklücken drin sind und darum voll bepunktet wird.

    Into Darkness Directed by J. J. Abrams Produced by J. J. Abrams Bryan Burk Damon Lindelof Alex Kurtzman Roberto Orci Written by Roberto Orci Alex Kurtzman Damon Lindelof Based on Star Trek by Gene Roddenberry Starring John Cho Benedict Cumberbatch Alice Eve Bruce Greenwood Simon Pegg Chris Pine Zachary Quinto Zoe Saldana Karl Urban Peter Weller Anton Yelchin Music by Michael Giacchino[1] Cinematography Daniel Mindel Editing by Maryann Brandon Mary Jo Markey Studio Bad Robot Productions K/O Paper Products Skydance Productions Distributed by Paramount Pictures Release date(s) April 23, 2013 (Sydney premiere) May 17, 2013 (United States) Running time 132 minutes[2] Country United States Language English Budget $185 million

  • NurKurz

    EvilDeadNur ganz kurz an dieser Stelle der filmische Wochenrückblick.
    Donnerstag war ich nicht in der Sneak und habe darum nicht "Evil Dead" gesehen, was mich noch immer ärgert, aber wir haben in unserer Müdigkeit und Trägheit den Mann im Hause entscheiden lassen, was meiner Freundin die schwere Last von der Schulter nahm, mich aber nicht tröstete.
    Wenigstens habe ich noch "Hitchcock" nachgeholt und es nicht bereut - ich fand ihn grandios unterhaltsam und sehr interessant.
    Heute dann durften wir dank dem UCI Potsdam und einer großzügigen Blackberry Aktion den neuen Star Trek Film "Into Darkness" in 3D gucken. Gut, er war auf Deutsch und die Mädels hinter uns jammerten schon vorher, dass es bitte nicht Star Trek sein möge, denn es war ja eine Überraschungssneak, aber dafür gewann eines der Nölermädels dann wenigstens das Blackberry Z Dingsbums (das ganz neue). Mir hat der Streifen überraschend gut gefallen und er war auch nicht ganz so düster wie die Trailer vermuten ließen. Benedict Cumberbatch mimte erstaunlich überzeugend den … und man wusste nie so richtig… aber dazu später mehr :))

  • HappyBirthdayFrauFlinkwert :)))))

    Ganz liebe Grüße und herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und natürlich willkommen im Club der 40iger :))

    Ich hoffe, Du hast einen tollen Tag heute, das Wetter macht ja ein Glück mit :D und dass wir uns bald wieder sehen!

    Als Geburtstagsgruß etwas paranormale Häschenaktivität!

  • DieGeister,DieIchRief

    Iron Man 3 von Shane Black

    iron-man3Während Toni Stark an seinem Mark 42 bastelt, wird die Welt von einem neuen Attentäter terrorisiert.
    Er nennt sich "Der Mandarin", verübt auf der ganzen Welt Bombenattentate und bedroht den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.
    Aber das ist für Toni nur zweitrangig, denn nach den Ereignissen in New York mit den Avengers, leidet er unter klassischen Panikattacken.
    Doch gehen wir zurück ins Jahr 1999 nach Bern, Toni Stark nimmt an einer Messe teil und lernt die hübsche Biotechnologin Maya Hansen kennen. Für ihre Arbeit, die in die Genetik der Lebewesen eingreift und dazu führt, dass sich Körper ständig regenerieren können interessiert er sich weniger wie auch das Versprechen sich mit dem den jungen Visionären und Unternehmer Aldrich Killian wegen einer Beteiligung an seinem Unternehmen AIM auf dem Dach des Hotels zu treffen.
    Stark verlässt Bern und vergisst die beiden - jeder erschafft sich seine eigenen Dämonen.

    So, da isser, der dritte Teil von Iron Man und gleich auch noch mit neuem Regisseur.
    Statt Favreau lenkt nun Shane Black das Steuer, vielleicht ist Favreau auch zu sehr Kasten, als dass er in den Regiestuhl passt, wer weiß, komisch sieht er mittlerweile schon aus.
    Aber ich will nicht abschweifen, denn besonders aufgefallen ist mit der Regiewechsel nicht. Es war von vornherein klar, dass nach dem zweiten doch mehr *BumBum*-Teil nicht weniger spektakulär explodiert werden kann und das tut es auch nicht. Von Krachfaktor nehmen sich 2 und drei nicht viel, vielleicht ein zwei gute Ideen, ansonsten scheppert es janz dolle, besonders gegen Ende des Films.
    Aber zurück zum Anfang, denn Egomane Toni Stark erinnert sich zurück an die Jahrtausendwende und mit diesem Rückblick gesteht er sich auch gleich ein, dass er für so manche Sauerei in der Gegenwart selbst de Verantwortung trägt.
    Davon abgesehen ist Toni so ohne Anzug doch ein ganz sensibler und mag es kaum glauben, dass er unter gemeinen Panikattacken leidet, auch wenn er sich weigert in eine Papiertüte zu inhalieren.
    Sein Mark 42 ist fast fertig und da kommt ein irrer Zausel daher, nennt sich Mandarin und bombt sich durch die Welt immer näher an den Präsidenten heran. Es werden Ultimaten gestellt, die "War Machine" wird in "Iron Patriot" unbenannt und dann kommt sein bester Freund in Bedrängnis, was die Mandarinsache zu einer sehr persönlichen Angelegenheit macht. 
    Toni bekommt im Verlaufe der Handlung einer niedlichen Sidekick namens Harley, der Kind, aber überhaupt nicht nervig ist, wir erfahren, dass Happy Hogan total auf "Downtown Abbey" steht und was man sieht ist nicht das, was es auch ist.
    Nette Wendungen, ein überaus genialer Ben Kingsley, die gerne gesehene Rebecca Hall, Don Cheadle immer im Fred Perry, so ists richtig, und der übliche Toni Stark Wahnsinn eben , wobei er auch wieder so richtig Bastler sein darf und eine Story , die insgsamt in Ordnung ist, wenn auch ziemlich nahe am gefundenen "heiligen Gral".
    Ich würde auch sagen, dass die Gagdichte ziemlich hoch ist und kein bisschen Düsternheit oder Melancholie zu bemerken ist (danke dafür Mr. Black), was "Iron Man 3" erfrischend von anderen Comic- und Thrillerverfilmungen unterscheidet. Man blickt zurück in Heiterkeit, gesteht sich seine Fehler ein und beichtet es am besten einem guten Zuhörer, aber dafür bleibt ihr am Besten selbst im Kino sitzen.
    Das 3D war für meinen Geschmack völlig überflüssig, die Mucke so lala. Wertungsmäßig bin ich etwas in der Bredouille, da für den zweiten überaus großzügige 7 Punkte heraussprangen, müsste ich hier etwas mehr geben, denn Alles in Allem ist "Iron Man3" ein durchaus gelungener Film, auch wenn Guy Pearce mitspielen durfte.8*:10

    Iron Man 3 3D Directed by Shane Black Produced by Kevin Feige Screenplay by Drew Pearce Shane Black Based on Iron Man by Stan Lee Larry Lieber Don Heck Jack Kirby and Extremis by Warren Ellis Adi Granov Starring Robert Downey, Jr. Gwyneth Paltrow Don Cheadle Guy Pearce Rebecca Hall Stephanie Szostak James Badge Dale Jon Favreau Ben Kingsley Music by Brian Tyler Cinematography John Toll[1] Editing by Jeffrey Ford Peter S. Elliot[1] Studio Marvel Studios DMG Entertainment[2] Distributed by Walt Disney Studios Motion Pictures1 Release date(s) April 14, 2013 (Paris premiere) May 3, 2013 (United States) [3] Running time 130 minutes[4] Country United States Language English Budget $200 million[5] Box office $198,400,000

  • DieKisteImWald

    A Lonely Place to Die von Julian Gilby

    A_Lonely_Place_to_DieAlison und ihre vier Freunde haben sich zu einer Klettertour in den schottischen Highlands verabredet. Während sie zwischendurch im Wald rasten, hört Ed seltsame Geräusche. Die Gruppe geht dem nach und entdeckt ein Rohr im Waldboden, das sich schnell als Lüftung für eine im Boden vergrabene Kiste entpuppt. Die Freunde öffnen die Kiste und finden darin ein ausgemergeltes kleines Mädchen, dass offensichtlich aus dem Balkan stammt. Sie beschließen das Kind ins nächste Dorf zu bringen und während Alison und Rob eine Abkürzung nehmen, um so schnell wie möglich Hilfe zu holen, gehen die anderen Drei mit dem Mädchen den einfacheren Weg.
    Doch es kommt bei einem schwierigen Abstieg zu einem Unglück: Rob stürzt tödlich ab! Noch schlimmer wird es, als Alison feststellt, dass das kein Zufall war und ihnen die vermeindlichen Kidnapper des Kindes bereits auf den Fersen sind und auch die andere Gruppe in Gefahr ist.
    So beginnt ein Katz- und Mausspiel mit den Verbrechern, bei dem Alison alle Register ziehen muss, um das Mädchen zu retten.

    "A Lonely PLace To Die" entpuppt sich schnell als ein Thriller, der weniger ums Bergstergen geht, als vielmehr um die Rettung eines entführten Mädchens eines reichen Serben. Dabei verbindet er die Elemente Bergsteigen, Natur und blutigen Thrill ziemlich gut, führt den Zuschauer auch ganz gerne mal auf die falsche Fährte und hinterlässt dabei auch die ein oder andere Logiklücke.
    Ein Kind wird in einer Kiste im Wald vergraben mit einer Flasche Wasser. Ganz offensichtlich hat niemand vor das Mädel aus der Kiste zu befreien und trotzdem weiß man, dass die Helfer nicht ungeschoren davon kommen werden. Schon nach kurzer Zeit stirbt der erste der Gruppe, doch nichts ist so wie es scheint, denn in den schottischen Wäldern lauert mehr als ein "Spaßvogel", um harmlosen Kletterfuzzis das Seil durchzuschneiden. Die hübsche Melissa George in der Hauptrolle kann gut mit Klemmkeil und Bandschlinge, mag Kinder und wir wissen: das Mädel kommt durch oder wenigstens fast zum Ziel. Dann sind da böse überhebliche Kidnapper, die nicht mit einem erzürnten und schwerstkrininellen serbischen Kriegsverbechervater rechnen und für eine Menge Geballer und unschuldig vergossenes Blut sorgen.
    Alles in Allem ist der Streifen ziemlich vorhersehbar, dennoch spannend und attraktiv inszeniert. Hat schon Spaß gemacht, besonders, wenn man Melissa mag, kommt man hier auf seine Kosten.7*:10
    Nicht so gut wie andere Kletterthriller etwa "Ein Mörderischer Vorsprung", aber ein durchaus sehenswerter Indiestreifen :)

    A Lonely Place To Die Directed by Julian Gilbey Produced by Michael Loveday Written by Will Gilbey Julian Gilbey Starring Melissa George Kate Magowan Edward Speleers Karel Roden Sean Harris Alec Newman Eamonn Walker Cinematography Ali Asad Editing by Julian Gilbey Studio Kaleidoscope Entertainment (UK) Release date(s) 10 April 2011 (Actionfest) 9 September 2011 (United Kingdom) Running time 99 minutes Country United Kingdom Language English Budget $4 million Box office $25,345,000

  • Vollgepinkelt

    Smashed von James Ponsoldt

    SmashedKate und Charlie sind ein junges glückliches Ehepaar, das sein Leben feuchtfröhlich auskostet.
    Nach der Arbeit ziehen die beiden um die Häuser, kommen oft volltrunken nach Hause und am nächsten Tag geht’s wieder zur Arbeit und wieder in die Kneipe.
    Während Charlie seine Arbeit als freier Rockjournalist von zu Hause machen kann, ist Kate Grundschullehrerin und auf einen klaren Kopf angewiesen. Doch wirklich nüchtern ist sie schon seit Jahren nicht mehr und als sie sich verkatert vor der Klasse übergeben muss, gerät sie in einen unangenehmen Lügenkonstrukt. Immer häufigere Blackouts, eine Crackerfahrung und ein verständnisvoller Konrektor veranlassen Kate zum Nachdenken und zu der Entscheidung zu den Anonymen Alkoholikern zu gehen. Nun merkt sie auch, dass nicht nur Liebe, sondern der Alkohol das verbindene Element ihrer Beziehung ist.

    Tja, nach so vielen Schrottkomödien nun schon die zweite gute Sneak hintereinander.
    "Smashed" ist ein kleiner feiner Independentfilm über die Einsicht einer jungen Frau, dass sie Alkoholikerin ist und so nicht mehr weiterleben will. Ponsoldt erfindet das Rad nicht neu, zeigt aber, dass man ein Alkoholikerdrama durchaus unschmuddelig, mit Charme und Witz machen kann.
    Kate ist eine ganz hübsche junge Frau mit einem festen Job als Grundschullehrerin. Sie und ihr Mann Charlie lieben sich sehr, doch eigentlich ist ihre überwiegende Freizeitbeschäftigung das Trinken. Kate macht ins Bett, hat Blackouts und nimmt im Vollsuff sogar Crack; sie wacht unter Brücken oder in Straßengräben auf, fährt nach Hause und dann zur Arbeit in die Grundschule. Als sie sich verkatert vor der Klasse übergeben muss, denken die Kinder, sie wäre schwanger und Kate belässt es bei dieser Lüge. Doch schnell verbeitet sich diese Nachricht bis zur Rektorin. 
    Doch Konrektor Dave hat mitbekommen, dass Kate trinkt, spricht sie an und bietet ihr Hilfe über die Anonymen Alkoholiker. Es dauert etwas, aber Kate entschließt sich das Angebot anzunehmen und stellt fest, dass nüchtern betrachtet ihre Beziehung ziemlich unbefriedigend ist, das Charlie aufs Partymachen und Trinken fixiert ist und sie in keiner Weise unterstützt.
    Ich mag Mary Elisabeth Winstead total gerne und in "Smashed" beweist sie, dass sie ohne Probleme in eine dramatische Rolle schlüpfen kann und dabei absolut glaubwürdig ist. Man kauft ihr die Kate in jeder MInute ab und erfreut sich an ihrem ungekünstelten Spiel. Ich finde "Smashed" zeigt ganz wunderbar, dass Alkoholiker sehr wohl ein recht geordnetes Leben führen können und trotzdem alle Fazetten der Demütigung durch ihre Sucht durchleben. Ob es das ins Bett machen ist oder die Erniedrigung nach 2.00 Uhr an der Tanke nach Alkohol zu betteln oder irgendwo in der Pampas wach zu werden ohne eine Erinnerung daran wie man dort hingekommen ist.
    Man könnte bemäkeln, dass James Ponsoldt nicht zeigt wie Kates eigentlicher Entzug von statten geht. Keine Zitterdramen oder Aggressionschübe, nein sie geht mit dem Willen zum Entzug zu den AAs und zieht ihr Ding durch, was ich durchaus für glaubwürdig halte wie auch ihre Prägung auf Alkohol durch ihre ebenfalls abhängige Mutter.
    Natürlich fällt sie auch zurück, aber letztendlich schafft sie es und klagt dabei sehr deutlich an, was sie durch den Entzug alles verloren hat - sehr eindringliche Szene!
    Insgesamt ist "Smashed" ein scheinbar simpler Film, der aber berührt und einfach auch gut gespielt ist, von dem ich aber befürchte, dass er hier (wie in den USA auch) im Kino untergehen wird.8*:10

    Smashed Directed by James Ponsoldt Produced by Jennifer Cochis Jonathan Schwartz Andrea Sperling Written by James Ponsoldt Susan Burke Starring Mary Elizabeth Winstead Aaron Paul Octavia Spencer Nick Offerman Megan Mullally Music by Eric D. Johnson Andy Cabic Cinematography Tobias Datum Editing by Suzanne Spangler Studio Super Crispy Entertainment Distributed by Sony Pictures Classics Release date(s) January 22, 2012 (Sundance Film Festival) October 12, 2012 (United States) Running time 81 minutes[1] Country United States Language English Budget $500,000[2] Box office $379,016

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