szmmctag

  • Sticky HierEntlang

    DasDingAufDerSchwelle findet sich nun auf http://misscharlesdexterward.de

  • EinSimplerJob

    http://misscharlesdexterward.de/2014/10/einsimplerjob/ ‎" target="_blank">The Brotherhood of Tears - La confrérie des larmes von Jean-Baptiste Andrea

    brotherhood-of-tears-posterGabriel Chevalier ist am Arsch. Der Ex-Bulle hat ein massives Alkoholproblem und das hat ihn gerade seinen Job als Fensterputzer gekostet. Vielleicht wäre das für Gabriel nicht so dramatisch, hätte er nicht noch eine talentierte, süße Tochter zu versorgen.
    Gabriel staunt nicht schlecht als er einen alten "Klienten" aus seiner aktiven Polizistenzeit trifft, der offensichtlich auf den rechten Pfad, aber wenigstens zu einem Haufen Geld gekommen ist. Er macht Chevalier ein verlockendes Angebot: weil er sich zur Ruhe setzten will wird ein Bürojob frei und Gabriel muss nichts weiter tun, als pünktlich im Büro zu erscheinen, vielleicht einen Anruf entgegenzunehmen und ab und zu einen Koffer, den er niemals öffnen darf zu einen Klienten zu bringen.
    Natürlich ist er skeptisch, doch Gabriel braucht Geld und so nimmt er den Job an. 
    Und tatsächlich: das Geld fließt, selbst wenn er nur 8 Stunden am Handy spielt, aber dann  beginnen die Reisen, mysteriöse Flüge um die Welt mit einem Koffer, dessen Inhalt er nicht kennt.
    Ganz klar Gabriel ist noch zu sehr Bulle als das er nicht nach Aufklärung sucht und dann stirbt bei einem Auftrag ein Mann und die Dinge nehmen ihren Lauf!

    Ich mag diesen Film total, auch wenn, ich nehme es vorweg, eine leicht bescheuerte Auflösung hat.
    Jérémie Rénier spielt den Ex-Polizisten und Trinker Gabriel Chevalier, der den Tod seiner Frau nicht verkraften konnte und nun mit einer flippigen, aber talentierten Tochter (Mélusine Mayance als Juliette) mitten in der Pubertät zurechtkommen muss. Schon alleine wegen dieser hochsympathischen Vater-Tochter-Beziehung lohnt sich der Film. Beide nicht angepasst, unabhängig und doch so herzlich miteinander und man merkt die Chemie zwischen den Darstellern stimmt.
    Da vermasselt der Mann also so ziemlich jeden Job, ist finanziell am Boden und bekommt dann ein unglaubliches Angebot. Wer würde nicht gerne für viel Geld nur rumsitzen?
    Doch alles hat einen Haken und mit der Zeit entpuppt sich die Arbeit als zeitintensiver als angenommen, die Tochter ist sauer, weil Papa kaum mehr zu Hause ist, entgegen seiner Versprechen und dann schlittert er auch noch in eine mysteriöse Mixtur aus Mord, Gier und Absurdität.
    onion_msn_emot-7-253A10Das alles inszeniert Jean-Baptiste Andrea wirklich flott und spannend, hat gute Darsteller zur Hand, die glaubwürdig und locker agieren und wäre da nicht der Schluss…aber vielleicht mag das der ein oder andere ja und letztendlich ist er grotesk, aber denkbar.
    Insgesamt ein wirklich gelungener Mysterythriller mit einen guten Score und dieser gewissen französischen Lässigkeit. Sehenswert.

    Titre : La Confrérie des larmes Réalisation : Jean-Baptiste Andrea Scénario : Jean-Baptiste Andrea et Gael Malry Musique : Laurent Perez Del Mar Photographie : Jean-Pierre Sauvaire Montage : Antoine Vareille Producteur : Gaël Nouaille, Laurent Baudens et Didar Domehri Producteur exécutif : Rémi Bergman Production : Full House Coproduction : Saga city Red Lion Distribution : Films Distribution et Rezo Films Pays : Drapeau de la France France Durée : 100 minutes Genre : Thriller Dates de sortie : Drapeau de la France France : 9 octobre 2013 Distribution: Jérémie Renier : Gabriel Chevalier Audrey Fleurot : Claire Foczensky Mélusine Mayance : Juliette Chevalier Bouli Lanners : Le Hibou Antoine Basler : Matthias le Gitan Bruno Ricci : Stéphane Fabrice Michel : Olivier Brochard Denis Jousselin : Frédéric Luc Feit : Lydman Marco Lorenzini : Reno Affif Ben Badra : Omar Astrid Whettnall Thomas Coumans : Le maître-nageur Jean-François Wolff : l'obèse

  • SoFernUndDochSoNahe

    White Bird in A Blizzard von Gregg Araki

    white-bird-in-a-blizzard-poster-01Kat Connors ist 17 als ihre Mutter wie vom Erdboden verschluckt ist, doch es scheint ihr nicht viel auszumachen. Die Ermittlungen verlaufen im Sand, das Leben geht weiter und ihre Mutter hat sie verlassen, also verschwendet sie keine Gedanken mehr an sie, sondern widmet sich dem Erwachsenwerden. 
    Doch so einfach ist die Vergangenheitsbewältigung nicht, denn als sie zwei Jahre später vom College in den Ferien nach Hause kommt, hakt sie noch einmal nach und hat ein böses Erwachen.

    Der Hypefilm des diesjährigen Fantasy Filmfests, trotzdem bin ich unbedarft rein, weil ich mit dem künstlerischen Vorleben Arakis nicht vertraut und ohnehin meist skeptisch was Kunst angeht bin. Für mich war ausschlaggebend, dass Eva Green mitspielt und ich wollte sehen, ob Shailene Woodley vielleicht doch was drauf hat, außer rehäugig in die Kamera zu gucken.
    Nun ja, ich mochte den Film, wirklich. Woodley ist zwar nicht wirklich mein Ding, aber die Heranwachsende hat sie ganz ordentlich gespielt.
    Die Geschichte hat dabei nicht mal besonders viel Spannung, denn nur ein Blindfisch weiß nicht was vor sich ging, einzig das Warum steht bis zum Schluss aus.
    Die Geschichte dreht sich um Kat und Eve Connors, wobei Mutter Eve stückchenweise in Rückblenden porträtiert wird. Von der glücklichen Verliebten hin zur vernachlässigten Herd- und Kindsklavin, die versucht das Beste aus ihrer Zwangsjacke herauszuholen und schließlich so verbittert, dass sie selbst ihre Tochter hasst, weil die einen Freund hat und sie vereinsamt.
    Eine traurige Geschichte und umso trauriger wie Kat mit der Situation umgeht, aber vielleicht auch typisch für eine Pubertierende. Sicher, Kat und ihr Vater sind nach dem Verschwinden der Mutter an Ermittlungen interessiert, doch schnell sagt das Mädel: sie ist weg, hat mich verlassen und dann ist das so. Äh? Und so sieht man mit den Rückblenden auch die Kälte in diesem Haushalt. Die unglückliche Mutter, der Vater, der daran nichts zu ändern vermag, die Tochter, die es nicht interessiert wie es der Mutter geht und die daraus entstehende gestörte Mutter-Tochter-Beziehung, die eigentlich nur noch von Ablehnung und Distanz geprägt ist. Eine Tochter, die nur an sich denkt und die sich nicht darum schert wie es um ihre Eltern tatsächlich steht und zwei Jahre braucht um die richtigen Fragen zu stellen.
    Mir war Kat zu keinem Zeitpunkt sympathisch, denn sie war tatsächlich ihrer Mutter sehr ähnlich und teilweise sehr kaltherzig, braune Kuhaugen hin oder her. Ihre Mutter hingegen hatte durchaus Phasen, in denen sie sich sehr um das Kind bemühte, aber in ihrer Situation würde wahrscheinlich jede verzweifeln.
    In meinen Augen hat Eva Green hier eine unglaubliche Performance hingelegt und ist die eigentlich tragische Figur. Christopher Meloni habe ich hier das erste Mal bewusst außerhalb von "Law & Order" gesehen und muss sagen, dass er diesen Typ Mann hier wirklich gut verkörpert hat.
    Shailene Woodley ist wie erwähnt hier keine besondere Sympathieträgerin, aber sie macht ihre Sache unter Araki ganz ordentlich und hat auch den Mut ihre Rolle natürlich auszuspielen, was mich überraschte.
    Insgesamt ein gutes Drama über falsch verstandene Rollen, der Unfähigkeit auszubrechen, Wahrheiten auszusprechen und über einen Menschen, der unter so kalten Bedingungen versucht erwachsen zu werden, sich zu distanzieren und dennoch so sehr von seiner Familie geprägt ist, dass er der Realität nie in die Augen sehen konnte.

    9-10
    Directed by Gregg Araki Produced by  Gregg Araki Pascal Caucheteux Sebastien Lemercier Screenplay by Gregg Araki Based on White Bird in a Blizzard by Laura Kasischke Starring Shailene Woodley Eva Green Christopher Meloni Shiloh Fernandez Gabourey Sidibe Thomas Jane Edited by Gregg Araki Production company Why Not Productions Desperate Pictures Wild Bunch Orange Studio Distributed by Magnolia Pictures Release dates January 20, 2014 (Sundance Film Festival) October 24, 2014 (United States) Running time 91 minutes Country United States Language English

  • AuchMalDenken,StattEinfachNurMachen

    In Darkness We Fall von Alfredo Montero

    InDarknessWeFallFünf Freunde machen Urlaub auf Formentera. Drei Männer, zwei Frauen, zwei Paare und ein Verliebter. Keine ideale Mischung , aber Feiern und trinken lässt es sich dennoch ganz gut zusammen. Am nächsten Morgen bricht die Gruppe verkatert zu einer Inselwanderung auf und kann der Versuchung nicht widerstehen in eine Höhle zu kriechen. Die Scherze am Anfang werden jedoch zur bitteren Realität, denn niemand denkt daran Markierungen zu setzen wie schon niemand an den fehlenden Proviant dachte.

    Es war vorauszusehen wie die Geschichte endet und ich ahnte auch, dass das nichts wird.
    Fünf spanische Trottel-Freunde poltern einfach mal los, ohne Hirn und Verstand. Verkatert und ohne Proviant macht man sich auf einen Spaziergang und irgendein Dämlack sagt: ach lasst uns mal in diese Höhle kriechen und alle machen mit. Natürlich wird einfach tief reingekrochen durch engste Spalte, denn wir müssen ja in eine eskalierende Situation krabbeln, die dann auch sehr schnell kommt. Praktisch ohne Wasser und Nahrung hoffnungslos tief in einem Höhlensystem gefangen, das wurde schon besser ausgerüsteten Profis zum Verhängnis. Gut das Montero in der Fibel für Gruppenkonflikte nachgeschlagen hat, denn so haben wir wenigstens auf eine entsprechend abgedroschene Dynamik aus hysterischer Frau, dem zurückgewiesenen und eifersüchtigen Freund und Männern, die sowieso die Stärkeren sind und ganz einfach auf die naheliegenden Ideen kommen wie: wir haben Hunger, also fressen wir ein Mädel.
    Geballter Schwachsinn in einer dunklen schlammigen Höhle und der innige Wunsch alle mögen sterben, vielleicht durch einen Höhleneinbruch, damit die Zeit schneller rum ist.
    Leider musste ich satte 80 Minuten, die nicht enden wollten ausharren und den Vollpfosten  dabei zusehen wie sie sich Überleben vorstellen. 5-10
    Ich weiß nicht, ob es ein Friedensangebot war oder auch nur in einer Drehbuchfibel stand: wer überlebte war so klar wie Kirschwasser, machte den Brei aber auch nicht fett.
    Mäßige Vorstellung, aber tapfer gefilmt.

    In Darkness we fall LA CUEVA SPANIEN 2014 80 MIN SPANISCHE OMEU REGIE ALFREDO MONTERO DARSTELLER EVA GARCÍA-VACAS, JORGE PÁEZ, MARCOS ORTIZ, MARTA CASTELLOTE, XOEL FERNÁNDEZ DREHBUCH ALFREDO MONTERO, JAVIER GULLÓN PRODUZENT JUAN GORDON, ALFREDO MONTERO, MARCOS ORTIZ VERLEIH ASCOT ELITE

  • Zwischenstand

    l-affiche-de-sin-city-2Zwar stehen alle Filme, die ich gesehen habe und die hier aller Wahrscheinlichkeit nach besprochen werden im Menü unter "ComingUpNext", dennoch möchte ich heute die letzten Sichtungen Revue passieren lassen:
    Am Donnerstag habe ich die erste Staffel "Hemlock Grove" zu Ende gesehen und bin damit ganz zufrieden. Nicht ganz so glattgebügelt mit einer wirklich bösen Famke Janssen und einem weiteren Sohn von Stellan Skarsgård, nämlich Bill Skarsgård, viel Blut und Sex, Rauchern und der Gewissheit eine weitere Staffel wartet auf mich.
    Freitag gab es von Filmstarts eine Preview mit "Calvary" und der gefiel mir auch beim zweiten Mal mindestens genauso gut wie auf der Berlinale. Der PennyDreadfulFilm lief freundlicherweise im Original mit deutschem Untertitel.
    Samstag war ich dann im neuen David Fincher: "Gone Girl", der mit 150 Minuten recht lang, aber nie langweilig war und mit Ben Affleck nicht stark, aber okay besetzt. Highlight des Filmes ist mit Sicherheit Rosamund Pike, die ich wirklich wirklich gerne sehe und die hier so genial das Miststück spielt.
    Danach ging es noch in "SinCity2" in 3D, weil er nicht mehr anders lief, also auf den letzten Dutt sozusagen. GoneGirlMit runtergeschraubter Erwartung war ich dann angenehm überrascht. Die Mainstory mit Eva Green war großartig - klar Eva… Sie muss nur aufpassen, dass sie nicht nur noch die Hexe spielt ;))
    Selbst das 3D fand ich für diesen Comic gut, denn die gab dem Filmstil Tiefe und schöne Effekte.
    Apropos Eva Green: in der Showtime Serie "Penny Dreadful" spielt sie die Vanessa Ives, eine der mysteriösen Hauptfiguren, aber nicht nur wegen ihr liebe ich die Serie schon nach ein paar Folgen. "Penny Dreadful" ist ebenfalls sehr blutig und hat viel Sex, warum auch immer scheint das zur Zeit eine zunehmend beliebte Kombi zu sein, im Gegensatz zu "Hemlock Grove" hier aber noch mehr Gore und deshalb erst ab 18!

Tags

mehr Tags…

 




Nach oben

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.