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  • DemUrschleimEntschlüpft,DerBananeVerfallen


    Minions von Pierre Coffin und Kyle Balda

    Minions_posterDirected by Pierre Coffin, Kyle Balda
    Produced by Chris Meledandri, Janet Healy
    Written by Brian Lynch
    Starring Pierre Coffin, Sandra Bullock, Jon Hamm, Michael Keaton, Allison Janney, Steve Coogan
    Narrated by Geoffrey Rush
    Music by Heitor Pereira
    Edited by Claire Dodgson
    Production company Illumination Entertainment
    Distributed by Universal Pictures
    Release dates
    June 11, 2015 (London premiere)
    July 10, 2015 (United States)
    Running time 91 minutes
    Country United States
    Language English
    Budget $74 million Box office $395.7 million

     

    Gerade mal Mehrzeller und schon wissen die Minions, dass sie die Bösen lieben und  entschlüpfen dem Meer, folgen wieder einem dieser nicht Guten und gehen an Land. Kaum einer ihrer begehrten Bösewichter hat jedoch wirklich eine Chance lange zu überleben und so landen die Minions nach irgendeinem verlorenen Bonapartekrieg irgendwo im ewigen Eis im Exil. 
    Die Jahrhunderte ziehen ins Land und den Minions geht es zunehmend schlecht, sie brauchen einfach einen Schurken zum Überleben, das wird einem klar und der hat die rettende Idee: sie suchen einen neuen Bösewicht. Kevin, der mit der formidablen Idee, greift sich also zwei Freiwillige und macht sich auf nach New York, doch letztendlich führt die drei der Weg zu Scarlett Overkill, in den Sixties der Rockstar unter den Superschurken.
    Die flotte Britin hat auch gleich eine wichtige Aufgabe für unsere drei gelben Freunde: die britischen Krone stehlen! 
    Ob das so gut geht?

    Es gab ja nicht Wenige, die “ Ich – Einfach unverbesserlich“ hauptsächlich wegen der Minions mochten. Nun, zu diesen Menschen gehöre ich nicht.
    Die Minions sind putzig, ohne Zweifel, aber über 91 Minuten geballte gelbe Power sind schon anstrengend.
    Keine Frage, London in den Sechzigern ist nicht zu toppen und die Minions haben unzählige Gelegenheiten richtig aufzutrumpfen, dennoch war es mir zwischendurch einfach zu viel des Guten.
    Zum Glück startet der Film mit einen ca. halbstündigen „Entwicklungsgeschichte“ der quirligen Tick Tacks und die ist wirklich den Eintritt Wert und jeder der, zum Beispiel bei einer Überraschungsparty, viel zu früh dahingeschiedenen Bösewichte hat mein vollstes Mitgefühl. Dann landen unsere drei Hauptminions in New York, finden ihr Ziel und die Story fängt an sich etwas zu ziehen, um dann zum Schluss hin wieder vollends zu verzücken.
    Eventuell hätte ein kompakterer Mittelteil und der Mut vielleicht auch mal nur 75 Minuten Film auf die Leinwand zu bringen, die „Minions“ in meine Bestenliste gebracht, so ist er „nur“ ein klasse Animationsfilm, der etwas zu lang ist, aber dafür eine ausgesprochen tolle Musikauswahl hat.
    Panda 8Vielleicht sollte man sich den Streifen auch ruhig im Original ansehen, denn in diesem wird Königin Elizabeth II von England von keiner geringeren als der wunderbaren Jennifer Saunders gesprochen – ich liebe diese Person.
    Trotz ein paar Widrigkeiten wirklich eine Sehempfehlung :)

     
  • HighTechSaurierUndBarbieInNöten


    Jurassic World von Colin Trevorrow

    Jurassic_World_posterDirected by Colin Trevorrow
    Produced by Frank Marshall, Patrick Crowley
    Screenplay by Rick Jaffa, Amanda Silver, Derek Connolly, Colin Trevorrow
    Story by Rick Jaffa, Amanda Silver
    Based on Characters created by Michael Crichton
    Starring Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Vincent D’Onofrio, Ty Simpkins, Nick Robinson, Omar Sy, B. D. Wong, Irrfan Khan,
    Music by Michael Giacchino
    Cinematography John Schwartzman
    Edited by Kevin Stitt
    Production company Amblin Entertainment Legendary Pictures
    Distributed by Universal Pictures
    Release dates
    June 10, 2015 (Los Angeles premiere)
    June 12, 2015 (United States)
    Running time 124 minutes
    Country United States
    Language English
    Budget $150 million
    Box office $1.466 billion

     

    22 Jahre nach den „Vorfällen“ auf Isla Nublar, wurde auf selbigem Gelände ein Saurier-Themenpark etabliert. Doch die Zahlen müssen stimmen und Gäste bei Laune gehalten werden und so erschafft Dr. Henry Wu auch neue Kreaturen, Sauriermischungen, per Genmanipulation. Managerin Claire sieht das als Notwendigkeit an und harrt gespannt auf die neue Kreation Wus, den Indomnius. 
    Aber es läuft nicht so wie es soll. Der Indomnius ist unvorhersehbar clever und kann ausbrechen, noch schlimmer, die Saurierdame ist in ausgesprochener Austeillaune und dezimiert den Park in Windeseile um seine Fauna. Ausgerechnet jetzt sind auch noch Claires Neffen alleine im Park unterwegs. Doch Hilfe naht. Raptorentrainer Owen Grady nimmt sich der Sache an und glücklicherweise ist er sich der Loyalität seiner vier Velociraptoren sicher…oder er glaubt es zumindestens…ach was, die Situation ist außer Kontrolle.

    Auch wenn meine Erwartungen an diesen vierten Teil total im Keller waren, konnten sie leichterdings unterboten werden. Nicht, dass er so schlecht wäre, dass ich peinlich berührt die 3D Brille von der Nase nehmen musste, aber grenzwertig.
    Angefangen beim Baukastenaufbau der Story: zwei Kinder in Nöten, ein pfiffiger Retter, eine Frau in Nöten, böser Wissenschaftler, böserer Militär und ambivalenter Chef, bis hin zu putzigen und weniger putzigen prähistorischen Lebewesen, ging man ganz auf Nummer sicher. Zwar fehlen in diesem Teil völlig die „seriösen“ Beteiligten, Wissenschaftler oder investigative Greenpeacer, dafür werden wir mit einer völlig unglaubwürdigen Barbiemanagerin gefoltert, die vielleicht in ein Nagelstudio passt, aber als Verantwortliche für so einen Themenpark nicht so richtig rüberkommt. Keine Ahnung von nix die Frau, außer wie man ein Smartphone benutzt und auf Stöckelschuhen durch den Dschungel rennt, ohne das der Lidstrich verwischt, aber das ist ja auch schon was.
    Die anderen Figuren muten auch seltsam an, doch das liegt vielleicht auch den Unstimmigkeiten der Erzählung:
    Zwei Neffen fahren ne Woche zu ihrer Tante in einen Saurierthemenpark, in dem gerade eine neue Spezies gezüchtet wurde, die ausbrechen kann und alles umbringt, was ihr in den Weg kommt. Das Viech ist intelligent, wobei sich das im Laufe des Films in Nichts auflöst und sich besagte Neuzüchtung dann doch nicht mehr so gewitzt verhält wie ursprünglich angenommen. Egal. Raptorenbändiger, bändigt Raptoren, die ihn als Leithammel ansehen, aber auch gerne fressen würden, ein Geldgeber oder was auch immer, getarnt als Vincent D’Onofrio mit Bart, versucht den Abrichtungskünstler und seine Tiere fürs Militärische zu gewinnen  und dann geht alles drunter und drüber, Managerin sucht Neffen, verliebt sich in den Tierabrichter und lässt den Tyrannosaurus frei, zwischendurch freut sich böser Miltärtyp über die Entwicklung im Park und die Größenverhältnisse des Mosasaurus schwankten erheblich.
    Aber letztendlich siegt die richtige Seite, Veloceraptoren sind doch die Guten und…ich habe den Faden verloren, der Film aber auch.
    Panda 5cZugegeben es gab gut zwei echt aufregende Szenen, die natürlich nur den Viechern zu verdanken waren, ansonsten ist „Jurassic World“ zu 50% fehlbesetzt und ich frage mich bis heute, ob er als Persiflage auf seine Vorgänger gedacht war.
    Auf großer Leinwand hält man den Streifen irgendwie durch, aber empfehlen würde ich ihn nicht, schon gar nicht fürs Heimkino.

     
  • Mumien,(Monstren),Mutationen

    Heroes von Tim Kring für NBC

    9th_Wonders,_final_issue_coverDeutscher Titel Heroes
    Originaltitel Heroes
    Produktionsland Vereinigte Staaten
    Originalsprache Englisch, Japanisch, Spanisch
    Jahr(e) 2006–2010, ab 2015
    Länge 42 Minuten
    Episoden 78 in 4+ Staffeln
    Genre Drama, Science-Fiction, Mystery
    Idee Tim Kring
    Musik Wendy Melvoin,
    Lisa Coleman,
    Manon Dave Staffel 2–4
    Erstausstrahlung 25. September 2006 (USA) auf NBC
    Deutschsprachige
    Erstausstrahlung 8. Oktober 2007 auf SF zwei

     

    Unabhängig voneinander entdecken einige Menschen, verstreut über alle Kontinente, dass sie über außergewöhnliche Kräfte verfügen. Diese besonderen Fähigkeiten gehen von Gedankenmanipulation, über fliegen bis hin zur Unzerstörbarkeit. Nichts ist unmöglich, selbst das Reisen durch die Zeit.
    Die Kräfte kommen nicht aus dem Nichts, denn die Mutationen sind vererbbar, wenn auch nicht immer die selben Fähigkeiten weitergeben werden.
    Doch neben der Tatsache sich damit zu arrangieren, dass man auf einmal über dieses neue Talent verfügt, was den meisten „Jungmutanten“ Angst macht, wird auch Jagd auf sie gemacht. 
    Eine Organisation, genannt „Die Firma“, fängt die Befähigten ein und schreckt oft auch nicht vor Mord zurück.
    So beginnt ein Katz- und Maus-Spiel um Macht, die Wahrheit, Weltveränderung und um inneren Frieden, zwischen alten und neuen Mutanten, denen, die die Welt zu ihren Gunsten verändern wollen und denen, den die Menschheit so wie sie ist am Herzen liegt.

    Hauptcharakter:

    Peter Petrelli kann die Kräfte anderer Helden absorbieren, aber nicht kontrollieren. Er ist der Bruder von Nathan Petrelli.
    Nathan Petrelli ist der Bruder von Peter Petrelli und lässt sich für die Kongress-Wahlen aufstellen. Nathan kann fliegen, aber möchte dies geheimhalten.
    Claire Bennet ist 16 Jahre alt und wohnt in Odessa, Texas. Jede Verletzung verschwindet bei ihr meist in Sekundenschnelle. Ihr Vater ist Noah Bennet.
    Noah Bennet arbeitet vordergründig für Primatech in Odessa, Texas, tatsächlich ist er der Cleaner und Einfänger für „Die Firma“. Er weiß alles über die Fähigkeiten der Helden und die seiner Tochter.
    Hiro Nakamura  kann Zeit und Raum anhalten. Er ist der Sohn des Japaners Kaito Nakamura und Bruder Kimikos. Mit seinem Freund Ando reist er in die USA, um die Welt zu retten.
    Ando Masahashi  ist ein Freund Hiros, der mit ihm in die USA reist, um die Welt zu retten. Ando hat keine übermenschlichen Kräfte, aber erweist sich dennoch als guter Helfer.
    Sylar  ist der Bösewicht von Heroes. Er tötet Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten, um ihre Begabung zu übernehmen. Sein richtiger Name ist Gabriel Gray.
    Nicole ‘Niki’ Sanders ist die Mutter von Micah und Ehefrau von D.L. Nikki hat ein zweites, skrupelloses Ich: Jessica, eine eiskalte Killerin.
    Micah Sanders  ist der Sohn von Nikki Sanders und D.L. Seine Fähigkeit ist es, Maschinen durch seinen Willen manipulieren zu können.
    Matt Parkman ist ein Polizist, der nicht nur Gedanken lesen kann, sondern auch die Gedanken anderer zu kontrollieren vermag.
    Isaac Mendez  ist ein heroinsüchtiger Maler, der die Zukunft malen kann.
    Mohinder Suresh  ist ein indischer Genforscher, der die Arbeit seines Vaters fortsetzt, Menschen mit übermenschlichen Kräften aufzuspüren.

     

    Als die Serie in Deutschland über den Äther lief, verließ mich bereits nach zwei Folgen der Mut, warum auch immer. Jahre später nun, habe ich mich über die vier Staffeln hergemacht auch wenn ich in der Regel Serien nicht mag, deren Staffeln mehr als 12/13 Folgen haben.
    Ich muss sagen, die erste Staffel war schon fulminant. Die Hauptcharakter waren sehr unterschiedlich und fast durchweg sehr interessant und ich hatte auch gleich zwei Lieblinge: Hiro und Sylar, während die Cheerleaderin und Matt Parkman eher zu den weniger favorisierten Charaktern gehörten, was nicht zuletzt an dem nicht all zu großen Talent Hayden Panettieres und des hölzernen Schauspiels Greg Grunbergs lag.
    In der ersten Staffeln geht alles noch recht simple und strukturiert zur Sache: Rettet die Cheerleaderin, ist das Motto. Die Hauptcharakter entdecken ihre übersinnlichen Fähigkeiten und lernen damit zurechtzukommen. Ganz nebenbei entdecken sie, dass sie von einer mysteriösen Organisation gejagt werden und zudem einer von ihnen Mutanten tötet und sich ihre Eigenschaften aneignet.
    Und dann ist da noch die Prophezeiung des Isaac Mendez, der in seinen Comics die Zukunft zeichnet und die Vernichtung New Yorks voraussieht.
    Nach der ersten wirklich sehr sehr guten Staffel, hatte ich eigentlich auch das Gefühl, es ist alles gesagt und besser kann es nicht werden, doch dann hat mir die zweite Staffel genauso gut gefallen.
    Die Folgestaffel befasst sich mit Hiro, der in die Vergangenheit reist um seinen Helden aus der Kindheit zu treffen: Takezo Kensei. Es stellt sich heraus, dass Kensei ebenfalls unzerstörbar ist und nicht altert und keinesfalls zu den Guten gehört. Daneben verliert Peter nicht ganz freiwillig sein Gedächtnis, Sylar wird seiner Fähigkeiten beraubt, versucht sie natürlich wieder zu bekommen. Ein Virus gefährdet die „Heroes“ und Primatech steht vor seinem Ende, während Nathan der Welt von den Heroes erzählen will.
    Dank viel Hiros, den ich wirklich liebe, geht es etwas hin und her was einige böse und dann wieder nicht so böse Charakter angeht, was jedoch in den folgenden Staffel noch exzessiver betrieben wird.
    Das Chaos herrscht in der dritten Staffel vor. Sie ist meiner Meinung nach auch wesentlich schwächer als die Vorgänger, die Handlung zu konstruiert, es gibt aber neue interessante Charakter und Fähigkeiten.
    In einer weiteren Zukunft haben alle Menschen Superkräfte, dank einer Formel aus der Gegenwart, Sylar ist gut oder auch nicht Peter übernimmt seine Kräfte, aber auch seinen Heißhunger nach mehr, die Firma böst weiter und Muddi Petrelli entpuppt sich wie auch die Eltern einiger anderen Protagonisten. Heroes sind geboren oder genmanipuliert und Peters Zukunft soll verhindert werden und Nathan will alle Heroes internieren.
    In der vierten Staffel wird’s bunt und jahrmarktig. Nathan ist Sylar oder umgekehrt, eine tickende Zeitbombe aber auf jeden Fall. Ein neuer Bösewicht eröffnet den Jahrmarkt und schart Heroes um sich, um der Mächtigste „Mensch“ auf Erden zu werden und Claire geht nur noch auf die Nerven, nicht nur, weil sie eine schlechte Perücke und noch immer zu viel Gloss und Augenbrauen trägt.
    Am Schluss ist man trotz Cliffhanger froh, dass es vorbei ist, denn viele Figuren und Handlungen drehten sich nur noch im Kreis und gut und böse sein einiger Protagonisten wechselte sich ab wie Ehen in „Reich und Schön“ geschlossen und geschieden werden.
    Letztendlich ging es mir bei Heroes wie auch bei anderen guten, aber zu viel staffeligen Serien wie „Lost“: tolle Charakter und durchaus überragende Folgen, aber letztendlich hat man den Eindruck, hier findet wer kein Ende.
    Am meisten störte mich der Charakter der Claire, gespielt von Hayden Panettiere. Ich finde sie echt absurd untalentiert und ich konnte ihr gebräuntes Glossygesicht irgendwann nicht mehr ertragen. Schade, dass ausgerechnet sie unzerstörbar war.
    Hiro bekam von mir seinen persönlichen Schrein, da hat Masi Oka einfach alles richtig gemacht und ist einfach total putzig.
    Mich bei der Stange gehalten hat aber über alle vier Staffeln Zachary Quinto als Sylar. Ich sehe den Kerl einfach gerne und halte ihn für einen guten Darsteller.
    Insgesamt eine zunächst starke Serie, die nach der Hälfte verliert, aber dennoch zu den besten SF-Comic-Serien gehört, die ich gesehen habe.
    Panda 10Panda 10Panda 8Panda 8

     

     
  • ParasitenUndUngeheuer

    Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers von Tsui Hark

    YoungDetectiveDeeDirected by Tsui Hark
    Written by Kuo-fu Chen
    Screenplay, Chang Chia-lu, Tsui, based on the story by Chen Kuo-fu, Tsui Hark. Camera (color, widescreen, HD), Choi Sung-fai;
    editor, Yu Baiyang;
    music, Kenji Kawai;
    Starring Mark Chao, Feng Shaofeng, Lin Gengxin, Kim Bum, Angelababy
    Production company Huayi Brothers
    Release dates September 28, 2013
    Running time 133 minutes
    Country China Language Mandarin
    Box office US$98,400,000

     

    Im Jahr 665 sieht sich Kaiserin Wu Zetian noch an der Seite ihres Kaisers, aber vor allem einem teuflischen Seemonster ausgesetzt, das fast die komplette Flotte zerstört hat.
    Um eine Panik zu vermeiden wird Yuchi Zhenjin, ein Mitglied des Justizministeriums, beauftragt den Fall innerhalb einer Woche zu lösen, natürlich unter Androhung seinen Kopf zu verlieren, sollte er versagen. Gleichzeitig schlägt der noch junge Di Renjie in der Hauptstadt Luoyang auf und bekommt durch seine Fähigkeit Lippen lesen zu können, Wind davon, dass die Kurtisane Yin Ruiji, die dem Seeungeheuer geopfert werden soll, kurz vor der Entführung steht. Für Di Renjie ein Grund sich in Yuchis Ermittlungen einzumischen und seinen eigenen offiziellen Arbeitsantritt im Justizministeriums etwas zu verzögern. 
    Doch Yuchi ist misstrauisch, Di landet im Gefängnis, Yin wird entführt und seltsame Parasiten bedrohen den Hof.

    So richtig enttäuscht hat mich Tsui Hark noch nie und ich mochte bereits "Detective Dee und das Geheimnis der Phantomflammen", also konnte auch hier nichts schiefgehen.
    Die Geschichte setzt etliche Jahre vor dem ersten Film ein. Di Renjie ist noch ein junger Mann, der gerade dabei ist seinen Traumjob im Justizministerium anzutreten. Doch ehe er vorsprechen kann, trifft er auf Yuchi Zhenjin, mit dem ihn in Zukunft Rivalität wie tiefe Freundschaft verbinden wird und er wird Zeuge einer geplanten Entführung. Wie es der Zufall will, stößt er dabei auf eine schlimme Verschwörung gegen den Hof und Kaiserpaar sowie auf eine Liebesgeschichte, die sich nicht tragischer hätte entwickeln können.
    Wie schon im Vorgänger, klotzt Tsui Hark auch im Prequel mit vollen Händen. Neben der üblichen CGI-Schlacht, schwelgen wir in Farben und schönen Kostümen, ganz zu schweigen von schönen Frauen und exotischen Kämpfern.
    Das alles macht sogar die vollen 133 Minuten Spaß, denn neben Schwert und Messer, fliegen auch seltsame andere Kampfwerkzeuge und wir werden Zeuge der hohen Kunst der Teezubereitung wie der Forschung mit Giften und Parasiten.
    Und spätestens wenn ein riesiger mutierter Monstermanta aus den Wellen emporsteigt, weiß der geneigte Fan: Hier bin ich goldrichtig.
    Zu meiner großen Freude spielt auch hier Carina Lau die Kaiserin Wu Zetian, der junge Di Renjie wird diesmal von Mark Chao gemimt, was sicherlich dem geringeren Alter seiner Panda 8Rolle anzurechnen ist. Aber auch der Rest der Darstellercrew ist durchaus ansehbar und macht seine Sache gut.
    Insgesamt kann ich nur sagen, dass "Detective Dee und der Fluch des Seeungeheuers" keinen My schlechter ist als der erste Teil und somit meine volle Sehempfehlung bekommt.

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