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  • Sticky HierEntlang

    DasDingAufDerSchwelle findet sich nun auf http://misscharlesdexterward.de

  • KurzVorToresschluss

    The Last Days on Mars von Ruairí Robinson

    Last_Days_on_Mars_PosterIn einer nicht zu fernen Zukunft befindet sich ein achtköpfiges Forscherteam auf einer festen Forschungsstation auf dem Mars. Sie sind dort bereits seit 6 Monaten und unter anderem auf der Suche nach außerirdischem Leben und es sind nur noch 19 Stunden bis sie von der Fähre Aurora abgeholt und zum Basisschiff gebracht werden.
    Heimflug. Fast alle wollen nach Hause, die Stimmung ist gedrückt und man nervt sich gegenseitig.
    Ausgerechnet jetzt entdeckt der Wissenschaftler Marko Petrović Bakterien und will das Geheimnis an den anderen vorbei lüften. Leider verunglückt er tödlich bei der Bergung selbiger bei einem Bodeneinbruch, doch die Bakterien kontaminieren ihn mit dramatischen Folgen für die gesamte Crew.

    Zugegeben, der Plot von "The Last Days on Mars" ist nicht besonders originell und zusammengenommen mit der Inszenierung erinnert er schwer an eine Mischung aus "Alien", "Das Ding aus einer anderen Welt" und "Ghosts on Mars", dennoch fand ich den Film nicht schlecht.
    Im Grunde geht es recht ruhig zu. Acht Leute sechs Monate auf einer kleinen Station auf dem Mars, davon zwei Wissenschaftler, die miteinander konkurrieren und deren Welt sich nur um sie dreht und die alle anderen etwas abnerven. Dann findet einer kurz vor ihrer ersehnten Rückkehr endlich das, wonach sie so lange vergeblich gesucht hatten und versucht im Alleingang Geschichte zu schreiben. Natürlich scheitert er, dafür gewinnt aber eine marsianische Lebensform. Sie erobert seinen toten aber feuchten Körper und sinnt nach Expansion, gerne auch Richtung restlichem Sonnensystem.
    Das ist dann auch sehr spannend inszeniert und lebt vor allem durch Liev Schreiber, der hier als Vincent Campbell versucht das Beste aus der Situation rauszuholen. Er lässt sich von der absurden Szenerie nicht aus dem Gleichgewicht bringen, auch wenn er offensichtlich an irgendeinem Drama der Vergangenheit arbeitet.
    Egal. Im Großen und Ganzen ist der Film gut ansehbar, sofern einen die Schäfenwolkenspiegelungen in den Helmvisieren nicht stören und man sich keine Gedanken über die cleveren Bakterien macht, die kaum Verwirtet, genau wissen wie der Hase läuft.
    Ruairí Robinson schafft es über weite Strecke Spannung aufzubauen und gute Momente zu erzeugen. Das ist mehr als viele wesentlich teurer Produktionen zu bieten haben und trotzdem ist der Film total durchgefallen und ich kann mich nicht erinnern, dass er hier im Kino lief?cute_msn_onions-6-253A10
    Wirklich schade. Wie gesagt kein Meilenstein, aber ein durchaus ansehbarer SF-Grusel, mit recht guten Bauten und Effekten.

    The last Days on Mars Directed by  Produced by Michael Kuhn
    Andrea Cornwell Screenplay by Clive Dawson Based on "The Animators"
    by Sydney J. Bounds Starring  Liev Schreiber Elias Koteas Romola Garai Goran Kostić Johnny Harris Tom Cullen Yusra Warsama Olivia Williams Music by Max Richter Cinematography Robbie Ryan Edited by Peter Lambert Production
    company British Film Institute Irish Film Board Qwerty Films Fantastic Films
    Distributed by  Universal Pictures (United Kingdom) Focus Features International)
    Magnet Releasing (United States) Release date(s) 20 May 2013 (Cannes) 19 September 2013 (United Kingdom) 6 December 2013 (United States) 11 April 2014 (Ireland) Running time 98 minutes Country  Ireland United Kingdom United States
    Language English Budget ca:  £ 7 Mio Box office $24,084 (US)

  • DieEntscheidung

    Locke von Steven Knight

    no-turning-back-poster_articleIvan Locke hat viel erreicht. Er hat eine Frau, die er liebt, zwei Jungs, die ihn anbeten und er ist ein guter und zuverlässiger Bauingenieur. 
    Locke macht sich in seinem Auto auf den Heimweg, doch nach Hause wird er diese Nacht nicht fahren. Auch wird er morgen nicht da sein um seine Großbaustelle am Laufen zu erhalten und das größte Betongießprojekt Europas zu leiten.
    Locke ist von Birmingham auf dem Weg nach London, denn dort wartet eine verzweifelte Frau darauf ihr erstes Kind zur Welt zu bringen und dass entstand in einer Nacht der Schwäche Lockes. 
    Doch Ivan hat Charakter und trägt Verantwortung, wenn auch spät und auch wenn seine Welt daran zerbricht.

    Nur wenige Darsteller können 84 Minuten hinter dem Lenkrad sitzen, ein paar Telefonate machen und den Zuschauer dabei so bewegen und so spannend unterhalten; Tom Hardy ist einer davon und er ist brillant.
    Ich hätte es wirklich nicht für möglich gehalten, dass ein so spartanisches Szenario nicht nach einer halben Stunde langweilig wird oder sich zerläuft, aber Steven Knight hatte das wenige Geld, dass ihm zur Verfügung stand und seinen Darsteller gut im Griff und erzielte ein entsprechend gutes Ergebnis.
    Die Story handelt von einem erfolgreichen und beliebten Bauingenieur, der glücklich verheiratet ist, zwei Söhne hat und einen extrem wichtigen Tag auf der Baustelle vor sich.
    Doch er fährt nicht nach Hause, sondern macht sich auf den Weg in die Hauptstadt, weil dort eine Frau in den Wehen liegt, die nach einer Mitleidssexnacht ein Kind von Locke erwartet. Die Schwangerschaft hatte ihn kalt erwischt und dass das Kind zu früh kommt ebenfalls, denn so muss er auf der kurzen Fahrt nicht nur die Leitung seiner Baustelle einem Assistenten zuweisen, sondern auch seiner Frau den Fehltritt beichten und dass alles über die Freisprechanlage seines Autos.
    Wie das Leben so spielt, hat weder sein Chef noch seine Frau Verständnis für sein Tun, doch Locke wurde selbst vom Vater im Stich gelassen und will selbst die Verantwortung übernehmen.
    So fliegen die Anrufe hin und her, von der Baustelle zur Familie, zur in den Wehen liegenden Frau, die Locke eigentlich gar nicht kennt…Krankenhaus, enttäuschte Söhne,mit denen er Fußball sehen wollte und dann die Gespräche mit seinem imaginären Vater. Die Minuten verfliegen, die Handlung ist durchweg spannend und dann ist auf einmal Schluss, Locke steht vor den Scherben seiner Ehe, hat keinen Job mehr und man weiß nicht was die Zukunft bringt, ist aber dankbar die 84 Minuten mit diesem wunderbaren Darsteller geteilt zu haben.8/10
    Empfehlenswert.

    Locke Directed by Steven Knight Produced by Guy Heeley Paul Webster
    Written by Steven Knight Starring Tom Hardy Music by Dickon Hinchliffe Cinematography Haris Zambarloukos Edited by Justine Wright Production company Shoebox Films IM Global Distributed by A24
    Release date(s) 2 September 2013 (Venice) 18 April 2014 (United Kingdom)
    Running time 84 minutes Country United Kingdom Language English Budget Less than $2 million Box office $4,635,300

  • FantasyFilmfest2014

    So, mein Programm steht, denn ich habe auf Drängen einer hier nicht genannten Person gestern im Schweiße meines Angesichts die Nacht damit verbracht das Programm des diesjährigen Fantasy Filmfests durchzuarbeiten und meine Wahl zu treffen. Im Prinzip war das nicht besonders schwer, nur ein zwei Tage bereiten mir noch Kopfzerbrechen: gleich der erste Donnerstag lässt mich noch in der Nacht einmal durchschwitzen, denn wie ich nach "Redirected" aus dem Cinestar so schnell in Cinemaxx kommen soll, ohne den Beginn con "Starry Eyes" zu verpassen, einer der wenigen Filme, die nicht wiederholt werden, ist mir noch ein Rätsel. Auch der erste Sonntag ist mal wieder, für Festivalsonntage typisch, eine Crux, denn eigentlich bin ich auf alle Filme neugierig, habe aber keine Lust 14 bis 15 Stunden im Kino zu sitzen. Lücken habe ich keine - auf sowas achte ich immer akribisch und ich denke fast dass unter anderem auch darum "Life After Beth", ein Wackelkandidat über die Klinge springen wird. Somit habe ich 30 feste Filme und 8 Wackler. Zur Zeichenerklärung: durchgestrichen - gucke ich nicht; Kasten: gucke ich auf jeden Fall; Wölkchen:  Wackler, werden nach Lust und Laune angesehen oder wie ich der Herde folge :))

  • KeinEinzelfall

    True Detective 1. Staffel von Cary Joji Fukunaga nach einer Idee von Nic Pizzolatto für HBO

    True-Detective-2Louisana 1995, Rustin Cohle und Martin Hart sind erst sehr kurz ein Ermittlerteam der State Police als sie zu einer Frauenleiche gerufen werden, die praktisch nach Ritualmord schreit. Die Prostituierte wurde misshandelt und nackt mit einem Geweih verziert zur Schau gestellt.
    Rustin kombiniert schnell, dass sie nicht die einzige war und bleibt, doch niemand einschließlich Martin wollen ihm glauben.
    17 Jahre später, beide sind mittlerweile nicht mehr im Polizeidienst, werden sie getrennt voneinander bei der State Police zu den Ereignissen seinerzeit befragt. Die beiden haben sich 2002 überworfen und scheinbar gibt es einen aktuellen Fall, der mit den alten Ermittlungen zusammenhängt.

     
    "True Detective" ist eine Miniserie oder vielleicht besser gesagt ein Mehrteiler über 8 Folgen von HBO und qualitativ trotz oder vielleicht auch wegen ihrer Pulp- und Horroransätze ganz weit oben im Serienhimmel.
    Was einem zuerst entgegenschlägt ist die enorm gute Kameraarbeit, vermischt mit einer perfekt abgestimmten musikalischen Untermalung, zwei überragenden Hauptdarstellern, unglaublichen Dialogen und einer überraschend entschleunigten Inszenierung.
    Die Handlung zieht sich im Grunde über fast zwei Jahrzehnte hin, wobei der Fall Stück für Stück aufgedröselt wird und das über drei Zeitebenen. Zu meinem großen Vergnügen gelingt das sogar sehr gut, man kann also jedem Zeitstrang problemlos folgen und die Verknüpfungen der Figuren nachvollziehen.
    Die Geschichte an sich ist kein neues Thema, wurde jedoch ganz vortrefflich neu aufbereitet und verliert keine Sekunde an Ungeheuerlichkeit, auch wenn die Mysteryelemente an manchen Stellen etwas die Glaubwürdigkeit unterwandern, die in der realistischen Darstellung vorher aufgebaut wurde.
    Daneben oder  eher davor stehen zwei starke und sehr unterschiedliche Charakter im Mittelpunkt: Rustin Cohle, ein pragmatischer Typ, der sein eigens privates Trauma durchgemacht hat und seitdem nur noch in seine Arbeit vertieft ist und mit seiner direkten, teilweise überheblichen Art Martin und die anderen Kollegen um sich herum zum Wahnsinn treibt und Martin Hart, Familienvater, der zuerst an sich und seine Bedürfnisse denkt und dass nicht einmal bemerkt, demzufolge echte familiäre Probleme bekommt und trotz aller Unstimmigkeiten mit Rustin, immer zu ihm hält und einfach ein guter Ermittler ist.
    So beobachten wir die beiden Unikate nun also über 8 Folgen wie sie einen vertrackten Fall zu lösen versuchen, selbst große Veränderungen durchmachen, Fehler begehen, Sachen übersehen, sich streiten und wieder zusammenraufen und dabei älter werden.
    Es würde mich sehr enttäuschen, wenn die Arbeit Matthew McConaugheys und Woody Harrelsons nicht honoriert würden und die Serie nicht irgendeinen Preis abstaubte.
    "True Detektive" ist eine scheinbar ruhige etwas entfärbte Serie, doch sie hat Seele, ist wirklich gut durchdacht und sehr empfehlenswert.9-10

    True Detective Produktionsland Vereinigte Staaten Originalsprache Englisch Jahr(e) seit 2014 Produktionsunternehmen Anonymous Content Lee Caplin / Picture Entertainment Passenger Länge 60 Minuten Episoden 8 in 1+ Staffeln Genre Krimi, Mystery, Drama Titellied The Handsome Family – Far From Any Road Produktion Carol Cuddy Idee Nic Pizzolatto Kamera Adam Arkapaw
    Erstausstrahlung 12. Januar 2014 (USA) auf HBO Deutschsprachige Erstausstrahlung 17. April 2014 auf Sky Atlantic HD
    Detective Rustin „Rust“ Cohle: Matthew McConaughey, Detective Martin Hart: Woody Harrelson, Maggie Hart: Michelle Monaghan, Detective Maynard: Gilbough Michael Potts, Detective Thomas Papania: Tory Kittles

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