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    Fast & Furious 7 von James Wan

    fastandfurious7-poster-dtDirected by James Wan
    Produced by Neal H. Moritz, Vin Diesel, Michael Fottrell
    Written by Chris Morgan
    Based on Characters by Gary Scott Thompson
    Starring Vin Diesel, Paul Walker, Dwayne Johnson, Michelle Rodriguez, Tyrese Gibson, Chris Bridges, Jordana Brewster, Djimon Hounsou, Kurt Russell, Jason Statham
    Music by Brian Tyler
    Cinematography Stephen F. Windon, Marc Spicer
    Edited by Christian Wagner, Leigh Folsim Boyd, Dylan Highsmith, Kirk M. Morri
    Production company Original Film, One Race Films, Media Rights Capital, China Film Group
    Distributed by Universal Pictures
    Release dates April 1, 2015 (Dolby Theatre) April 3, 2015 (United States)
    Running time 137 minutes
    Country United States
    Language English
    Budget $190 million
    Box office $1.489 billion

     

    Und wieder ist fast ein Jahr vorüber, nachdem Torretos Leute Owen Shaw zur Strecke gebracht haben.
    Doch Owen hat einen großen Bruder, Deckard, und der ist stinksauer, dass Brüderchen im Koma liegt und schwört Rache. Sein erstes Opfer ist Han, nachdem er Hobbs in die Schranken gewiesen hat. 
    Doch das ist nicht das einzige Problem Torretos: Letty hat Identitätsprobleme, Mia ist wieder schwanger und Deckard steht auf einer geheimen Abschussliste der Regierung, die Torreto aber um Zusammenarbeit bittet, weil Shaw auch an der Entführung eines Hackers und Entwicklers des "das Auge Gottes" beteiligt ist, den man unbedingt zurück haben will, samt Software, selbstverständlich. 

    Da saßen wir nun im Kino, sahen uns brav Trailer und Werbung an, bis die Aufforderung kam die Brille auszusetzen. Oops falsches Kino. "Fast & Furious 7" steht nicht unbedingt auch für Kino 7 und so begann dieser Filmabend mit einer sportlichen Kinowechseljagd mit offenem Bier und Popcorntüte. Was solls, wir waren dennoch pünktlich.
    Der Streifen selbst konnte mich dann nicht wirklich vom Stuhl reißen. Ich muss sagen, mit 137 Minuten war er deutlich zu lang und hatte mir zu viele Schmusemomente und weinerliche Erinnerungen an Paul Walker. An sich ist der Film schon eine nette Geste, aber die Jungs bremsten sich an vielen Stellen selbst aus.
    Ohne Wenn und Aber, die Action ist wieder großartig. Bomben, heiße Flitzer, Autoabsprünge aus einer Lockheed, eine Bremsfahrt durch drei Hochhäuser, Torreto ersetzt die Hebebühne, Kurt Russell steht auf belgisches Bier, Luke darf nur kurz komatieren und Statham macht, was er so immer macht und das gutaussehend im Anzug.
    Dazwischen leider viele Hänger, CloseUps, Liebesschwüre, Krisen, Kumpelleien, aber auch mal ein paar heftige Faust- und Beinkämpfe.
    Wir lernen, dass Computernerds im Bikini gut aussehen können - aus der Sklaverei entlassen und das beste Überwachungsprogramm der Welt geschrieben hier als Ramsey: Nathalie Emmanuel. Nur gut, dass man überall auf der Welt so guten drahtlosen Satellitenempfang hat und das 08/15 Laptop einen so schnellen Prozessor. Überwachungsfantasien werden hier zum feuchten Traum, aber das war ja nur Beiwerk.
    Ob ich je einen dieser Wagen mit den chicen Metallnoppenkupplungspedalen bekomme? Wer weiß das schon so genau. Ob Bond, Torreto oder Shaw, alle haben diese tolle Panda 6Sonderaustattung, deren Hauptrolle und oftes Closup ich gerne toleriere.
    Insgesamt nette Action, die aber mit 30 Minuten weniger und sparsameren Schmalzeinlagen auch gereicht hätte.
    Und wenn ich das mal so sagen darf: Dwayne Johnson ist ein Muskeltier, wirklich :))

  • HokusPokusAnDerFranzösischenRiviera


    Magic in the Moonlight von Woody Allen

    Tumblr_n639mbAMov1rrq6yfo1_500Directed by Woody Allen
    Produced by Letty Aronson, Stephen Tenenbaum, Helen Robin
    Written by Woody Allen
    Starring Colin Firth, Emma Stone, Hamish Linklater, Marcia Gay Harden, Jacki Weaver, Erica Leerhsen, Eileen Atkins, Simon McBurney
    Cinematography Darius Khondji
    Edited by Alisa Lepselter
    Production company Perdido Productions
    Distributed by Sony Pictures Classics
    Release dates July 25, 2014 August 15, 2014
    Running time 97 minutes
    Country United States Language English
    Budget $16.8 million Box office $32.3 million

     

    Stanley Crawford arbeitet erfolgreich als Illusionist Wei Ling Soo, als er von einem alten Freund gebeten wird an die  Côte d’Azur zu kommen, um dort eine vermeintliche Hochstaplerin zu entlarven. Sophie wie die junge Dame heißt, ist mit ihrer Mutter als Wahrsagerin unterwegs und nimmt die Reichen und Schönen nach Strich und Faden aus. Alle erliegen ihrem Charme und auch Stanleys Freund schwört, dass sie echt ist. 
    Für Stan eine willkommende Herausforderung, ist er als alter Zyniker und weltbester Gaunerentlarver bekannt. Zuerst teilt Stanley noch aus, aber schon bald schwächelt er und beugt sich seinen verwirrten Gefühlen.

    Wieder einmal Top besetzt begibt sich Woody Allen mit seinem “Magic in the Moonlight” an die Cote d’Azur der Zwanziger Jahre.
    Zarte Gelbtöne, Gegenlicht und irgendwie auch leicht angestaubt versuchen der neben der zu dünnen Emma Stone mittlerweile sehr ältlich wirkende Colin Firth und selbige eine schwungvolle Romanze zum Laufen zu bringen. Das gelingt beiden einerseits recht spielend, die Stone ist einfach talentiert und süß, Firth routiniert und auf seine Art komisch, andererseits können die beiden nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Streifen zu lang ist. Dreimal dachte ich er ist zu Ende, doch dann ging es weiter und weiter. Schade.
    Die Story ist seicht und beschwingt, natürlich trifft wieder einmal ein älterer Mann auf eine blutjunge Frau und klar beide verlieben sich. Sie steht in Verdacht zu betrügen er ist ein großer Maestro, gebildet und eloquent. Es geht etwas hin und her, eine weise Tante hat was zu sagen, ein reicher Nebenbuhler singt an der Ukulele, die Dialoge fliegen durch die heiße Mittelmeerluft und ich kann nicht sagen, dass mir der Film nicht gefallen hätte. Nicht Panda 7Woodys bester, eher weit entfernt vom alten Stuff, aber durchaus nett anzuschauen so zum Frühstück. Wäre er nur kürzer…
    Schöne Kostüme, gute Maske, Schwubidumusik und gute Laune.
    Kann man gucken.

     
  • EinSaubererSchnittOderMeineKleineFarm


    Avengers: Age Of Ultron von Joss Whedon

    Avengers_Age_of_UltronDirected by Joss Whedon
    Produced by Kevin Feige
    Written by Joss Whedon
    Based on The Avengers by Stan Lee, Jack Kirby
    Starring Robert Downey Jr., Chris Hemsworth, Mark Ruffalo, Chris Evans, Scarlett Johansson, Jeremy Renner, Don Cheadle, Aaron Taylor-Johnson, Elizabeth Olsen, Paul Bettany, Cobie Smulders, Anthony Mackie, Hayley Atwell, Idris Elba, Stellan Skarsgård, James Spader, Samuel L. Jackson,
    Music by Brian Tyler, Danny Elfman
    Cinematography Ben Davis
    Edited by Jeffrey Ford, Lisa Lassek
    Production company, Marvel Studios
    Distributed by Walt Disney Studios, Motion Pictures
    Release dates April 13, 2015 (Dolby Theatre), May 1, 2015 (United States)
    Running time 141 minutes
    Country United States Language English
    Budget $279.9 million Box office $626.7 million

     

    Auf ihrer Mission das Chitauri-Zepter zurückzuholen und die Hydra zu zerschlagen, kommen die Avengers nach Osteuropa, Sokovia. 
    Doch dort wartet nicht nur Baron von Strucker auf unsere Helden, sondern auch eine Menge seltsamer Experimente und die beiden talentierten Zwillinge Pietro und Wanda Maximoff aka Quicksilver und Scarlet Witch. Wanda macht den Avengers das Leben nicht leicht. Mit ihrer Fähigkeit Gedanken zu manipulieren setzt sie Tony Stark den sprichwörtlichen Floh ins Ohr und der hat nach dem Sieg über Baron von Strucker nichts besseres zu tun, als eigenmächtig ein Weltschutzprogramm zu erschaffen, eine künstliche Intelligenzt, das weit über die Fähigkeiten von Jarvis hinausgeht. Mit Hilfe des Zepters und einiger gefundener Programme sowie der Nötigung Banners mitzumachen, erschafft Stark ein Wesen, dass die Welt schützen will – jedoch vor den Menschen!

    Tja wie bei jeder Fortsetzung gilt auch bei den Avengers: wer lang hat, lässt lang hängen oder höher, weiter, lauter und teurer.
    Ob man sich mit dieser Formel wirklich einen gefallen tut, mag ich zu bezweifeln, denn der 2. Avengersfilm ist vor allem viel Haudruff mit ein paar netter Momente, guter Witze, zu viel meine kleine Farm und einem echten Quicksilverärgerniss.
    Whedon setzt neben noch mehr Ballerei und Zerstörungsspektakel auf das Zwischensuperheldenmäßige. Kleine Zärteileien zwischen Black Widow und dem Hulk, nette Abende bei Bier und Wein oder gar ein idyllischer Unterschlupf auf Hawkeyes kleiner Farm plus Drechselkurs.
    Nebenbei geht die Welt unter, denn Tony Stark wurde wie alle anderen auch von Wanda, dem neuen Supertalent, manipuliert und erschafft eine künstliche Intelligenz, die wirklich weiß wo das Problem auf diesem Planeten liegt, was sie schnellstmöglich und sehr gründlich aus dem Weg schaffen will. Da wird dann auch mal eine osteuropäische Stadt aus den Fugen gehoben, die ohnehin noch ein Relikt aus alten James Bond Filmen zu sein scheint, um es der Vernichtung der Saurier gleichzutun.
    Natürlich bleiben nicht alle Bösen böse und so bekommen die Avengers Zuwachs, wenn auch mit falschen Gesicht und teilweise nur sehr kurz, denn Pietro Maximoff alias Quicksilver wird aus wahrscheinlich rechtlichen Gründen nicht wunderbar von Evan Peters verkörpert, sondern von Aaron Taylor Johnson und dann stirbt der Kerl auch noch! Äh wie bitte? Übrig bleibt Wanda, die von der viel zu kurznäsigen Elisabeth Olsen verkörpert wird und Paul Bettany, dem eine Erleuchtung widerfährt und ein Körper geschenkt wird.
    Tja und wer glaubt Dr. Banner und Natasha Romanoff bekommen Nachwuchs, den muss ich enttäuschen.
    Insgesamt ist Avenger: Age Of Ultron eine seltsame Mischung, die sicherlich gut gemeinte Einblicke in das private Privatleben einiger Charakter gibt und durchaus auch sehr lustig ist Panda 7– Hammerwitze mag ich prinzipiell gerne, aber dennoch zu viel Kampfszenen und laute Zerstörungswut vor sich her trägt.
    Manchmal ist weniger mehr, ungeachtet dessen ein sehenswertes Spektakel.

  • VerbrechenUndAndereKleinigkeitenInEdinburgh


    Case Histories von Ashley Pharoah, Peter Harness für den BBC One

    249237-gWritten by Kate Atkinson (novel), Ashley Pharoah (screenplay), Peter Harness (screenplay)
    Directed by Marc Jobst, Dan Zeff
    Starring Jason Isaacs, Amanda Abbington, Paul McCole, Kirsty Mitchell, Zawe Ashton, Millie Innes
    Composer(s) John Keane
    Original language(s) English
    No. of series 2 No. of episodes 9
    Production Producer(s) Helen Gregory
    Location(s) Edinburgh, Scotland, UK
    Running time 60 minutes (series 1) 90 minutes (series 2)
    Production company(s) Ruby Films Distributor BBC Broadcast
    Original channel BBC One, through BBC Scotland
    Original run 5 June 2011 – present

     

    Jackson Brodie ist nicht nur Ex-Soldat, sondern auch Ex-Bulle. Seine Polizeikarriere fiel seiner Ehrlichkeit zum Opfer – keine Gnade für Polizeikumpel und umgekehrt, Jackson ist nicht mehr erwünscht. Kein leichter Start für seine Karriere als Privatdetektiv, noch dazu, weil Brodie ein Gutmensch ist und ganz gerne mal vergisst seine Rechnungen einzutreiben. Ganz zum Leidwesen seiner Assistentin Deborah.
    Was seine Fälle angeht kommen die zu ihm wie die Jungfrau zum Kinde und so ermittelt Brodie in Sachen vor Jahrzehnten verschwundener Schwester bis hin zum üblen Mord und versucht nebenbei die ein oder andere Beziehung zu pflegen, aber vor allem seiner Tochter ein guter Vater zu sein.

    “Case Histories” lief irgendwann mal auf Arte und ich hatte verpasst alle Folgen zu sehen was ich vor einigen Wochen nachholte, weil sie auf ZDFNeo wiederholt wurden und ich gleich alle Folgen aufnahm wie ich dachte, die letzte fehlte dann doch, die hatte ich aber seinerzeit auf Arte gesehen.
    Somit ist “mein” “Case Histories” nun vollständig und ich finde es echt schade, dass die Serie so unterging, denn sie ist in der Hauptrolle immerhin mit keinem geringeren als Jason Isaacs, der tatsächlich vom Superfiesling bis zum Charmeur alles spielen kann und auch mit einem verrutschten Toupet noch das gewisse Etwas hat.
    Die Fälle des Jackson Brodie wirken zunächst immer etwas unspektakulär und unzusammenhängend, haben es aber in sich und sind oft auch nicht unblutig. Brodie selbst bekommt nicht selten was auf die Nase, hat aber auch ein ausgesprochenes Gerechtigkeitsgefühl, was ihn auch mal in für ihn brenzlige Situationen bringt.
    Nebenbei ist er ein liebevoller Vater mit einer süßen Tochter, toll gespielt von Millie Innes und treibt seine Sekretärin (Zawe Ashton) und Ex-Kollegin (Amanda Abbington) in den Wahnsinn.
    Ich mag die Serie und hätte sie bessere Musik, gäbe es auch gerne 8/10einen Punkt mehr, aber sie ist sie eine gute Werbung für Edinburgh, das ich unbedingt mal besuchen will.

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