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  • Sticky HierEntlang

    DasDingAufDerSchwelle findet sich nun auf http://misscharlesdexterward.de

  • SpinneMitBlaubeeren


    Enemy von Denis Villeneuve

    EnemyGeschichtsprofessor Adam Bell stellt fest, dass er ein sehr eintöniges Leben führt. Die ewig gleichen Vorlesungen, keine Hobbys, jeden Tag die gleichen Routinen, bis hin zum Langweilsex mit Freundin Mary.
    Doch Adams Alltag ändert sich schlagartig, als er in einer Filmempfehlung eines Kollegen einen Darsteller entdeckt, der ihm bis aufs Haar gleicht. 
    Adam recherchiert und erfährt, dass es sich um den Schauspieler Anthony Claire handelt, der verheiratet ist und mit seiner Frau bald das erste Kind erwartet.
    Anthony sieht Adam zum verwechseln ähnlich, führt jedoch ein völlig anderes Leben, zudem er gerne illegale Sexclubs mit Tiersnuff besucht und ein erfolgreicher Mann zu sein scheint.
    Adam vermutet einen Zwillingsbruder in Anthony, doch seine Mutter streitet das ab weist Adam jedoch Vorlieben Anthonys zu.
    Adam versucht Kontakt mit Claire aufzunehmen und nach einigem Hin- und Her treffen sich die beiden. Aber auch Frau Claire kommt hinter das Geheimnis ihres Mannes und beschattet Adam ohne zu ahnen, dass ihr Mann mit Adams Freundin anbändelt.

    Eigentlich hätte man die Sache auch zu Ende erzählen können (in einem Satz), aber was solls, es ist Villeneuve-”Kunst”, die vornehmlich in schäbigen Gelbtönen, mit grässlicher Depromucke verfilmt wurde, die man jedoch überhören kann, weil der ganze Streifen ziemlich frustrierend ist. Nach der Sichtung gingen die Diskussionen los, es war klar was da mit Adam los war, jedoch lies die Umsetzung, nicht nur für meinen Geschmack, zu wünschen übrig. So nahmen die erst Totalverweigerer dann doch das Buch zur Hand, das tatsächlich wesentlich besser sein soll als der Film, der sich eigentlich nur lose an den 2002 erschienenen Roman “Der Doppelgänger” von José Saramago halten soll.
    Ich weiß, viel wenn und aber und ich habe das Buch nicht gelesen und mag den Film auch nicht besonders. Villeneuve hätte die Psychostudie eines wohl leicht gestörten Mannes auch etwas spannender und attraktiver verfilmen können, Jake Gyllenhaal in der Doppelhauptrolle reicht für mein Dafürhalten da nicht aus.
    Die Inszenierung ist wie erwähnt zäh und voller unnötiger Symbolik, die Villeneuve spontan dazu gedichtet hat und macht so gar keinen Spaß anzusehen, weil man nur in blaubeerige Spinnensackgassenläuft.4/10
    Insgesamt gute Kamera, aber inhaltlich zu gewollt und nicht gekonnt.
    Leider auch wieder keine Glanzleistung Melanie Laurents. Ich mag sie einfach nicht.

    ENEMY DIRECTED BY DENIS VILLENEUVE PRODUCED BY M.A. FAURA NIV FICHMAN SCREENPLAY BY JAVIER GULLÓN BASED ON THE DOUBLE BY JOSÉ SARAMAGO STARRING  JAKE GYLLENHAAL MÉLANIE LAURENT SARAH GADON ISABELLA ROSSELLINI MUSIC BY DANIEL BENSI SAUNDER JURRIAANS CINEMATOGRAPHY NICOLAS BOLDUC EDITING BY MATTHEW HANNAM STUDIO MECANISMO FILMS MICRO_SCOPE RHOMBUS MEDIA ROXBURY PICTURES DISTRIBUTED BY E1 FILMS (CANADA) ALFA PICTURES (SPAIN) RELEASE DATES 8 SEPTEMBER 2013 (TIFF) 14 MARCH 2014 (CANADA) 28 MARCH 2014 (SPAIN) RUNNING TIME 90 MINUTES COUNTRY CANADA SPAIN LANGUAGE ENGLISH BOX OFFICE $949,400

  • TodUndVergrabenOderDerFalscheArm

    Dead Snow: Red vs. Dead von Tommy Wirkola

    Während Martins Flucht vor den Nazi-Zombies kommt es zu einer handfesten Auseinandersetzung mit Oberst Herzog, bei der dieser seinen Arm verliert, in Martins Auto.
    Doch damit nicht genug kollidiert Martin mit einem entgegenkommenden LKW und verliert ebenfalls unwiederbringlich einen Arm.
    Im Krankenhaus erwacht, traut er seinen Augen nicht, denn die Armtransplantation war erfolgreich! Welcher Arm? Der Oberst Herzogs natürlich! Die Idioten haben ihm einen Zombiearm angenäht und der hat so sein Eigenleben. Müßig zu erklären, dass Martin das Gemetzel gar nicht will, dass der Arm da veranstaltet, aber das ist ohnehin egal, denn man macht ihn für das Massaker in den Bergen verantwortlich.
    Damit ist Martin nun auf der Flucht, denn auf unschuldig im Knast hat er keinen Bock.
    Währenddessen erinnert sich Oberst Herzog daran mal eine Mission gehabt zu haben, die er nun doch gerne abschließen möchte und damit er den Hitlergruß wieder korrekt ausführen kann, bekommt er von Kompaniearzt behelfsmäßig Martins Arm angenäht.
    So haben wir nun zwei Männer über den Tod miteinander verbunden, von denen der eine entdeckt, dass so ein unlebendiger Arm interessante Eigenschaften besitzt, zum Beispiel Tote wiederauferstehen lassen. 
    Nichtsdestotrotz besorgt sich Martin professionelle Unterstützung aus den USA, die gesamte Zombiesquad mit der vollen Stärke von einem Mann und zwei Mädchen nämlich.
    Ob die eine Zombienaziarmee aufhalten können?

    Nach dem Trashüberraschungshit “Dead Snow” hatte ich wirklich nicht erwartet etwas gleich gutes oder gar besseres zu sehen; mehr Geld heißt ja nicht automatisch, dass man noch einen draufsetzt. Tja dann hat man die Rechnung ohne Tommy Wirkola gemacht, denn der hat seinen Nazihorror tatsächlich noch getoppt.
    Nicht dass die Effekte besser wären oder man gesehen hätte wo das Mehrgeld geblieben ist, denn der Trashfaktor ist ungemindert hoch, aber Wirkola hat sich echt was einfallen lassen, anstatt das alte nur neu aufzukochen. Da wird nun  ”ein völlig neues Genre geschaffen”! Ja es sind Zombies, aber mit einer Mission! Und ja Wirkola spielt mit: was wäre wenn ein Mensch einen Zombiearm am Körper hat und so ein Zombieoberst Tote erwecken könnte. Da boten sich ungeahnte Möglichkeiten, eine davon ist neben unbedingtem Zombieghorsam, die Steigerung, nämlich der Zombieschoßhund, der seinen Wiedererwecker über alles liebt und ihm stets treu dient, selbst wenn er bereits vom Panzer überrollt wurde.
    Wirkola hat sich selbst übertroffen und ich habe selten ein so begeistertes und jauchzendes Publikum erlebt. Einfälle bis zum Gehtnichtmehr einer davon eine durchaus praktische  Verwendung innerer Organe zum Benzinklau – ja die Gedärme wurden dem ein oder anderem schon mal langgezogen.
    Ich denke für den Genrefans und Zombiekomödienliebhaber ein unbedingtes MustSee.
    9-10Die Gagdichte ist hoch, den Spaß am Dreh merkte man dem ganzen Team an und jeder Anseher wird nun “The Total Eclipse Of The Heard” mit ganz besonderen Bildern in Verbindung bringen.

    ‘DEAD SNOW: RED VS. DEAD’  2014. RUNNING TIME: 101 MIN. ORIGINAL TITLE: “DOD SNO 2″ PRODUCTION (NORWAY) A WELL GO USA ENTERTAINMENT (IN U.S.) RELEASE OF A TAPPELLUFT PICTURES PRODUCTION IN ASSOCIATION WITH NORDISK FILM, THE FYZZ, EIKELAND & HAUG, XYZ, SAGAFILM. (INTERNATIONAL SALES: ELLE DRIVER, PARIS.) PRODUCED BY TERJE STROMSTAD, KJETIL OMBERG. CO-PRODUCERS, KJARTAN THOR THORDARSON, RAGNAR AGNARSSON. EXECUTIVE PRODUCERS, WAYNE MARC GODFRE, ROBERT JONES, NICK SPICER, TODD BROWN, STIG HAUG, GEIR EIKELAND, TOMMY WIRKOLA, STIG FRODE HENRIKSEN. CREW DIRECTED BY TOMMY WIRKOLA. SCREENPLAY, WIRKOLA, VEGAR HOEL, STIG FRODE HENRIKSEN. CAMERA (COLOR, WIDESCREEN, HD), MATT WESTON; EDITOR, MARTIN STOLTZ; MUSIC, CHRISTIAN WIBE; PRODUCTION DESIGNER, LIV ASK; ART DIRECTOR, GUNNAR PALSSON; COSTUME DESIGNER, LINN HENRIKSEN; SPECIAL EFFECTS MAKEUP SUPERVISOR, STEINAR KAARSTEIN, VISUAL EFFECTS SUPERVISOR, BRYAN JONES; SOUND, KAREN BAKER LANDERS; CASTING, ANDREA BRABIN. WITH VEGAR HOEL, ORJAN GAMST, MARTIN STARR, JOCELYN DEBOER, INGRID HAAS, STIG FRODE HENRIKSEN, HALLVARD HOLMEN, KRISTOFFER JONER, AMRITA ACHARIA, DEREK MEARS, BJARTE TJOSTHEIM, CHRISTIAN RUBECK, CHARLOTTE FROGNER, JESPER SUNDNES, INGAR HELGE GIMLE, CARL-MAGNUS ADNER. (NORWEGIAN, ENGLISH DIALOGUE)

  • Marocco,FrankreichOderVielleichtDisneyland?

    Witching and Bitching von Álex De La Iglesia

    Josés Bankkonto ist in den roten Zahlen und seine Ex-Ehefrau ist natürlich ein Biest, dass ihm am liebsten seinen Sohn vorenthalten möchte, darum ist es nur natürlich den Jungen dabeizuhaben, wenn er mit ein paar anderen Ganoven als Straßenkünstler getarnt eine Pfandstube überfällt. Der Coup gelingt mit mehr oder weniger Blutvergießen und einem riesigen Sack erbeuteter goldener Eheringe, doch das Fluchtfahrzeug ist weg, weil Komplize Antonios Frau den Wagen zum Shopping mitgenommen hat. 
    In der Not frisst der Teufel Fliegen und so kapern José und Antonio mit Sohn Sergio im Schlepptau eben ein Taxi. Auf nach Marocco…oder äh nein Sergio will nach Disneyland, nein nein, es wird diskutiert, die Fahrt soll nach Frankreich gehen, auf jeden Fall weit weg und über die Grenze und auch Taxifahrer Manuel hat eigentlich die Schnauze voll von seiner Beziehung und schließt sich spontan der Flucht vor Polizei und José-Ex-Frau Silvia an, die mittlerweile mitbekommen hat, was José angestellt hat und ebenfalls hinter den Männern her ist.
    Und als wenn die Situation nicht schon verzwickt genug wäre, landen die Flüchtlinge in einem verfluchten Städtle, einer Hochburg kannibalistischer Hexen. Die brauchen dringend einen Goldschatz und ein Paar Männersnacks sind auch nie falsch, da ist die plötzliche Verliebtheit der Hexentochter Maritxu in José erst mal ein nur leichter Trost.

    Schon wegen Iglesia, aber auch wegen im Vorfeld gesehener Artikel, hatte ich große Erwartungen an diesen Film, die, da kann ich beruhigen, keineswegs enttäuscht wurden.
    Iglesia ist wie gewohnt sehr spanisch (ich werde nie verstehen was in den spanischen Männerhirnen vorgeht), blutig, direkt und voller Problematik. Eigentlich könnte man sagen in “Witching and Bitching” werden vor allem Männerprobleme mit Frauen besprochen. Ausnahmslos haben hier alle Männer echte Beziehungsprobleme zum anderen Geschlecht. Ob Ex-Frau, Freundin, Noch-Ehefrau, Mutter oder Schwester, die Herren der Schöpfung sind arg gebeutelt, werden in die Kriminalität gezwungen oder gar gefressen. Kein leichtes Sein also.
    Álex de la Iglesia und Jorge Guerricaechevarría haben um den Geschlechterkampf aber richtig was ausgedacht. Richtiger Horror(splatter) kombiniert mit Drama und Komödie gelingt nicht jedem und zugegeben, auch hier gibt es Schwachstellen, doch was solls, insgesamt ist der Film großartig.
    Man muss erstmal darauf kommen einen Coup zu planen, bei dem die Protagonisten als Straßenkünstler (verkleidet als getünchter Jesus, Plastiksoldat oder Spongebob) getarnt einen Goldankauf überfallen und mit einem Sack Eheringen flüchten und weil die Vaterwoche ist, selbstverständlich das Kind dabei ist, denn man verzichtet keine Minute auf das Besuchsrecht und die Flucht der Männer dann ins Baskenland zu führen, in dem sie in einem hexenverseuchten Dorf landen, in dem man nur auf einen so symbolischen Goldschatz wartet, um irgendwen zu erwecken und deren Bewohnerinnen auch gerne mal einen Happen Mann verspeisen.

    Männer sind Opfer und Frauen sind alle Furien oder Hexen, die auch Furien sind und eigentlich nur auf der Welt sind, den Männern das Leben zur Hölle zu machen oder es zu beenden. Das alles ist natürlich keinesfalls bierernst inszeniert, nein, man kommt aus dem Lachen kaum heraus. Die Dialoge werden, typisch spanischer Film, einem nur so um die Ohren gehauen, keine Minute der Stille, irgendwas gibt es immer zu sagen und das verbale Staccato zieht gleich mit dem immer groteskeren Situationen.
    So schaukelt sich die Geschichte, die im Verlauf von einem Krimi zu einem Hexenhorror mutiert, kontinuierlich hoch ohne nur eine Sekunde dem Mann aus seinen “Frauenproblemen” zu entlassen, denn selbst die Helferin in der Not zieht die Ketten forsch zusammen und man weiß nicht so recht, ob das die wahre Liebe wird.6975309_af82268b23_s
    Gegen Ende gehen Iglesia dann etwas die Gäule durch – es wird gesungen – aber letztendlich bleibt es ein blutiger Heidenspaß mit wirklich guten Effekten und nur ein bisschen Mitleid mit der Männerwelt.

    WITCHING AND BITCHING (SPANISH: LAS BRUJAS DE ZUGARRAMURDI; “THE WITCHES OF ZUGARRAMURDI”) DIRECTED BY ÁLEX DE LA IGLESIA PRODUCED BY ENRIQUE CEREZO VÉRANE FRÉDIANI FRANCK RIBIÈRE SHEILA SIGUERO WRITTEN BY JORGE GUERRICAECHEVARRÍA ÁLEX DE LA IGLESIA STARRING HUGO SILVA MARIO CASAS TERELE PÁVEZ CAROLINA BANG CARMEN MAURA MUSIC BY JOAN VALENT CINEMATOGRAPHY KIKO DE LA RICA EDITING BY PABLO BLANCO STUDIO  ENRIQUE CEREZO PRODUCCIONES CINEMATOGRÁFICAS S.A. LA FERME! PRODUCTIONS RELEASE DATES 14 SEPTEMBER 2013 (TIFF) 27 SEPTEMBER 2013 (SPAIN) COUNTRY SPAIN LANGUAGE SPANISH

  • DasNeueEdenOderMachWasVaterSagt

    The Sacrament von Ti West

    Fotograf Patrick entschließt sich nach dem Erhalt eines seltsamen Briefes seiner Schwester Caroline, diese zu besuchen. Gemeinsam mit den Journalisten Jake und Sam fliegt er in ein ablegendes Gebiet, in dem sich die neue Heimat seiner einst drogensüchtigen Schwester befindet: Eden Parish. Die Skepsis ist von beginn an groß, denn die Drei werden nicht gerade herzlich begrüßt, vielmehr werden sie von bewaffneten Männern in Schach gehalten und nur Caroline, kann die Männer beruhigen und die Journalisten ins Lager einführen. 
    Zunächst wirkt Eden Parish harmonisch, die Menschen glücklich, auch wenn der Anführer, Vater genannt, über eine Sprechanlage den ganzen Tag Anweisungen gibt. Doch nach und nach sehen die Drei, dass ein großer Teil der Menschen, nicht mehr freiwillig dort leben und gerne gehen würden. Die Journalisten sind fassungslos, aber das Blatt wendet sich gegen die Außenseiter, die von Vater als Bedrohung eingestuft werden und die Stimmung in Eden Parish kippt, die Lage eskaliert.

    Ich mag Ti West und erwarte entsprechend auch ansehbaren Stoff von ihm. Mit “The Sacrament” wagt sich West nun an die FoundFootage und nein, er versemmelt seinen Sektenthriller nicht, auch wenn ich den Wackelkamerastil nicht unbedingt bevorzuge.
    West erzählt seine Geschichte auf der Grundlage eines wahren Sektendramas, dem seinerzeit größten Massenselbstmord der Geschichte. Das ist auch kein Spoiler, denn man weiß von Anfang an wohin der Hase laufen wird. Mittels der drei Journalisten wird eine Sekte, die “harmonisch” in Eden Parish lebt beäugt. Anlass des Besuches ist die Einladung eines der Fotografen durch seine Schwester, doch als auf einmal drei Männer auftauchen, hält sich die Begeisterung in Grenzen. In kürzester Zeit kippt die Stimmung im Camp und Menschen wenden sich hilfesuchend an die Drei, doch der Leithammel bemerkt dies und sieht nur einen Ausweg, der zugegebenermaßen für den gesunden Menschenverstand einfach nur dämlich ist.
    West bekommt die Sektengeschichte und die Gruppendynamik wie auch die verquere Denkweise von Sektenführer und Anhänger gut in den Griff. Er zeigt Menschen, die erklären, warum sie dort sind und Vater verehren und man glaubt ihnen aufrichtig.
    Für meinen Geschmack passte jedoch die recht beschauliche Erzählweise nicht mit den doch sehr schnell sich überschlagenden Ereignissen und dem im Zeitablauf doch viel zu schnellen Ende der Sekte. Auch wenn ich jetzt so im Nachhinein eigentlich keine Alternative sehe wie das Leben in Eden Parish im Sinne Vaters hätte weitergehen können, insofern war es nur Konsequent von West den Ablauf so zu zeigen.
    Gruselig wie glaubhaft hier eine psychisch voneinander abhängige Gruppe gezeigt wird, in der man jeden einzelnen versteht, warum er dort ist und diesem Blender vertraut. Noch gruseliger wie im Hintergrund die Fäden vom harten Kern um den Führer gezogen und Menschen letztendlich mit Waffengewalt und unter Beraubung ihrer Identität in eine ausweglose Situation gezwungen werden.
    Insgesamt ein erschütterndes, realistisch inszeniertes Drama mit wahren Background und gut gespielten Protagonisten. Besonders gefallen haben mir wieder Amy Seimetz als “Seelenfängerin” und Schwester Caroline sowie Gene Jones als Vater.6209640_66d13b07da_s
    Sicher kein Meisterwerk und mehr Drama als Horror im klassischen Sinne, aber durchaus sehenswert, sofern man die “Livecam” erträgt.

    THE SACARMENT DIRECTED BY TI WEST WRITTEN BY TI WEST STARRING JOE SWANBERG, AMY SEIMETZ, KATE LYN SHEIL MUSIC BY TYLER BATES CINEMATOGRAPHY ERIC ROBBINS EDITING BY TI WEST STUDIO WORLDVIEW ENTERTAINMENT, ARCADE PICTURES DISTRIBUTED BY MAGNOLIA PICTURES, MAGNOLIA HOME ENTERTAINMENT RELEASE DATES  SEPTEMBER 3, 2013 (VENICE FILM FESTIVAL) COUNTRY UNITED STATES
    LANGUAGE ENGLISH

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