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  • DurchDieNachtMitLou

    Nightcrawler von Dan Gilroy

     

    NightcrawlerfilmDirected by Dan Gilroy
    Produced by Jennifer Fox Jake Gyllenhaal Tony Gilroy David Lancaster Michel Litvak Written by Dan Gilroy
    Starring Jake Gyllenhaal Rene Russo
    Riz Ahmed Bill Paxton Music by James Newton Howard
    Cinematography Robert Elswit
    Edited by John Gilroy Production company
    Bold Films Distributed by Open Road Films (US)
    Entertainment One (UK) 
    Elevation Pictures (Canada) Madman Entertainment (Australia) Release dates September 5, 2014 (TIFF) October 31, 2014
    Running time 117 minutes
    Country United States Language English
    Budget $8.5 million Box office $31,461,192 million

     

    Lou Bloom ist arbeitslos und verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Metalldiebstählen. Er ist wirklich gewillt hart zu arbeiten, doch niemand stellt ihn ein.
    Als er eines Tages ein freies Filmteam beobachtet wie sie einen Autounfall filmen, ist das seine Inspiration für das, was er zukünftig machen will: Nachrichten filmen. 
    Ein paar Diebstähle später ersteht Lou dann einen alten Camcorder und kann ein brutales Carjacking filmen. Keine gute Qualität, aber er ist der erste und kann das Material an einen lokalen TV Sender verkaufen. Und Lou lernt schnell dazu, rüstet auf und wirft sich ins Geschäft. Schnell belesen ist er harter Verhandlungspartner und kann mit etwas unmoralischen Mitteln Morgennachrichtenchefin Nina für sich gewinnen und schlägt Konkurrenten aus dem Feld. 
    Für seinen amerikanischen Traum geht Lou über Leichen.

    Tja, da reiht sich nun auch Jake Gyllenhaal in den Reigen der Allesgeber für eine Rolle ein und speckte ordentlich ab. Wahrscheinlich schlief er auch auch nur eine Stunde pro Tag, denn das fertige abgewrackte Gesicht schien nur marginal vom Maskenbildner zu stammen, der Wahnsinn in den Augen wirkte verdammt echt. Für meinen Geschmack ist Gyllenhaal hier mit seinem Lou Bloom scharf am Overacting und so manch anderen Darsteller hätte man dafür in der Luft zerrissen.
    Im ruhig angehenden "Nightcrawler" kann er nun diesen seltsamen Soziopathen Lou Bloom mimen, bei dem es einem sofort kalt den Rücken herunterläuft, so kratzig und unbehaglich ist dieser Typ. (Schon der Beginn erinnerte mich an einen anderen Streifen, fällt mir aber bis heute nicht ein welcher.)
    Bloom ist ein gestörter Einzelgänger, der aber in der Lage ist sich autodidaktisch schnell Wissen raufzuschaffen. So kann sich der Mann schnell vom Metalldieb zum Sensationsreporter mausern, seinen flotten Erfolg hat er aber vor allem auch seinem nicht vorhandenen Gewissen zu verdanken.
    Bloom merkt schnell wie der Hase läuft, was der Kunde will und wie man daran kommt. Um die Bilder zu bekommen, die er braucht, schreckt der Mann selbst nicht vor unterlassener Hilfeleistung zurück und nimmt billigend den Tod vieler Menschen in Kauf, tötet und manipuliert, letztendlich mit dem stillen Einverständnis seiner Abnehmer.

    Dan Gilroy drehte mit "Nightcrawler" eine bitterböse Mediensatire, die im Gegensatz zu anderen Werken über die Branche mehr böse, überhaupt nicht lustig und extrem unterkühlt daherkommt. Gilroy ist weniger subtil, als schockierend, aber auch so kann man eine durchaus guten medienkritischen Film gestalten.8-253A10
    Ich habe lange mit mir gehadert, ob mir der Film mit Gyllenhaal so gefällt, aber letztendlich konnte auch er an diesem insgesamt sehr guten Werk nicht viel kaputtmachen.
    So gesehen gebe ich eine Sehempfehlung.

    Das Leben geht manchmal seltsame Wege: als ich das Plakat das erste Mal sah, wollte ich den Film unbedingt sehen. Passiert selten, aber ich hatte da so ein gutes Gefühl. Leider verließ mich das Glück kurzfristig bei der Verteilung der Previewkarten, doch als ich ein paar Tage später in der Sneak saß, war es wieder bei mir, denn "Nightcrawler" lief.

     

  • IrgendwoInMinnesota

    Fargo 1. Staffel von Noah Hawley für FX Productions

    fish-fargo-right-wrongGenre Crime drama Dark comedy Created by Noah Hawley Based on Fargo by Joel Coen
    Ethan Coen Starring Billy Bob Thornton Allison Tolman Colin Hanks Martin Freeman
    Composer(s) Jeff Russo Country of origin United States Original language(s) English
    No. of seasons 1 No. of episodes 10 (List of episodes) Production Executive producer(s)
    Noah Hawley Warren Littlefield Joel Coen
    Ethan Coen Adam Bernstein Geyer Kosinski
    Producer(s) Kim Todd Chad Oakes Michael Frislev Location(s) Calgary, Alberta, Canada
    Cinematography Matthew J. Lloyd Running time 68 minutes (premiere) 48–53 minutes (regular) 63 minutes (finale) Production company(s) 26 Keys Productions The Littlefield Company Mike Zoss Productions
    FX Productions MGM Television Broadcast Original channel FX Picture format 16:9 HDTV Original run April 15, 2014 – present

     

    Niemals hätte sich Lester Nygaard träumen lassen, dass sich sein Leben so schlagartig ändern könnte, als er von Sam Hess, seinem Peiniger seit der Schulzeit vor dessen Kindern wieder einmal gedemütigt wird und sich die Nase bricht.  Lester ist Versicherungsvertreter in Bemidji, Minnesota, verheiratet und wird gemeinhin als das angesehen, was man einen Looser nennt.
    Doch die Wende naht, als er an diesem schönen Tag irgendwann im Winter 2006 in der Notaufnahme Lorne Malvo kennenlernt und ihm sein Herz ausschüttet. Was Lester jetzt noch nicht weiß, ist dass Malvo spezielle Aufträge erledigt und gerade nach einem Auto-Wildunfall einen nackten Mann im Wald zurückgelassen hat, den er zuvor entführt hatte.
    Malvo ist der Typ, der sich nichts gefallen lässt, gerne übergründlich arbeitet und auch mal Fremden Freundschaftsdienste erweist: er tötet Hess.
    Doch damit nicht genug, erschlägt Lester kurz danach seine Frau mit dem Hammer und bittet Malvo um Hilfe. Leider stattet ihm in dieser verzwickten Situation der Police Chief Lester einen Besuch ab und steht in Malvos Schusslinie.
    Aber Lester verzagt nicht und täuscht einen Überfall vor, was ihm der Nachrücker vom Dienst Sheriff Bill Oswalt auch sofort abnimmt, Deputy Molly Solverson jedoch nicht.
    So beginnt eine langwierige Suche nach der Wahrheit, bei der nicht wenige das zeitliche segnen, denn Hess war in mafiöse Geschäfte verwickelt und ruft noch mehr finstere Gestalten auf den Plan, während Lester Nygaard sein Leben neu durchstartet.

    Auch und gerade weil ich "Fargo" von den Coens so mag, fragte ich mich, ob die Welt eine Serie braucht, die auf der Geschichte des Films aufbaut, doch meine Skepsis wurde schnell von wohlmeinenden Kritiken hinweggewischt und dem Fakt, dass es sich um eine Miniserie mit 10 Folgen handelt.
    Ich liebe Miniserien mit einer überschaubaren Anzahl von Folgen und der Aussicht die Geschichte am Ende abgeschlossen zu wissen und zu meinem großen Vergnügen wusste ich nach 10 Minuten, dass auch ich diese Serie lieben werde und habe sie in zwei "Rutschen" angesehen.
    Wie erwähnt , baut die Serie auf dem Spielfilm auf, erzählt die Geschichte jedoch völlig anders und ist natürlich ebenfalls "voll wahr".
    Im Mittelpunkt des Geschehens stehen Lester Nygaard, der sich mehr oder weniger im Affekt seiner Frau entledigt hat, Lorne Malvo, der Auftragskiller, der Nygaard in diese ausweglose Situation getrieben hat, nicht zuletzt, weil er seinen verhassten Malträtierer Sam Hess aus dem Weg geräumt hat und Deputy Molly Solverson, die sich in dem Fall festbeißt und weit über ein Jahr nicht aufgibt zu recherchieren und Indizien zu sammeln.
    Daneben sehen wir sympathische und weniger nette Nebendarsteller, die allesamt genügend Raum bekommen, um eine plastische Vorstellung ihrer Charakter zu gewinnen.
    "Fargo" ist eine detailreiche und liebevoll gedrehte Serie, in der einfach jeder gut besetzt ist und seinen Platz hat, die aber unbestritten von der Präsenz Billy Bob Thorntons lebt. Diesen Mann lässt man einfach weiterfahren, wenn er fragt, ob man wirklich will, dass die Sache so läuft.
    Hager, drahtig und eiskalt zieht er seine Sache durch und man weiß zu keinem Zeitpunkt für wen er was macht oder ob er aus reiner Freude am Töten unterwegs ist. Großartig.
    Daneben ist Martin Freeman als Lester Nygaard auch gut, aber ich war immer geneigt seine mit der Rolle Jerry Lundegaards und damit mit William H. Macy zu vergleichen, den ich einfach noch viel mehr mag. Ungeachtet dessen macht Freeman seine Sache ordentlich und bringt diese unglaubliche Durchtriebenheit überzeugend rüber.
    Ich denke "Fargo" ist nichts für zarte Gemüter, nicht ganz zu Unrecht läuft sie auf Netflix unter "für Erwachsene" mit Code, denn hier wird nicht nur der Hammer gegen die Frau erhoben, sondern auch gerne gegen alle und jeden geschossen, gemessert oder was sonst noch so brutal und blutig ist. 10-253A10Hier gibt es viele Leichen, dennoch handelt es sich um schwarze Comedy vom Feinsten - ja gelacht darf werden und wenn nur aus Fassungslosigkeit.
    Insgesamt einer der wunderbarsten und besten Serien, die ich je gesehen habe.

     

  • AllMenMustDie,WomenToo

    Game Of Thrones 4. Staffel von David Benioff, D. B. Weiss für HBO

    GoT4Deutscher Titel Game of Thrones
    Originaltitel Game of Thrones
    Produktionsland Vereinigte Staaten
    Originalsprache Englisch
    Jahr(e) seit 2011
    Produktionsunternehmen Created By, HBO, Management 360
    Länge 50–67 Minuten
    Episoden 40 in 4+ Staffeln
    Genre Fantasy, Drama
    Produktion David Benioff,D. B. Weiss
    Idee Serie: David Benioff, D. B. Weiss
    Bücher: George R. R. Martin
    Musik Ramin Djawadi
    Erstausstrahlung 17. April 2011 (USA) auf HBO
    Deutschsprachige Erstausstrahlung 2. November 2011 auf TNT Serie

     

    Robb Stark ist tot und mit ihm wurde die Rebellion des Nordens gegen den Thron beendet, dennoch bleibt es unruhig im Reich, denn Stannis Baratheon will weiterhin an die Macht.
    Jamie Lennister ist zur Freude Tywins zurück in Königsmund, der ihn sofort drängt sein Erbe auf Casterlystein anzutreten, während Tyrion weiter um Anerkennung kämpft und mit der vom Tod ihrer Familie traumatisierten Sansa verheiratet ist und sich der Kontakt mit Shae immer gefährlicher wird.
    Die Tyrells gewinnen an Macht und die Hochzeit Margaerys mit Joffrey rückt näher.
    Prinz Oberyn Martell taucht am Hof auf und sorgt für weitere Unruhe, denn er will die Ermordung seiner Schwester Elia rächen.
    Arya Stark ist weiterhin mit Sandor „Bluthund“ Clegane auf der Flucht, während ihr Bruder Bran mit Hodor und den Reets nördlich der Mauer unterwegs sind.
    Die Wildlinge planen die Überwindung der Mauer, während sich die Nachtwache wappnet und Schnee versucht alle davon zu überzeugen die kommende Gefahr ernster zu nehmen.
    Daenerys erobert weitere Städte und landet in Meereen, der größten und letzten verbliebenden Stadt der Sklavenbucht. Die Drachen wachsen und sind kaum noch zu kontrollieren.

    Es kommt mir bereits wie eine Ewigkeit her vor, dass ich die vierte Staffel GoT gesehen habe, aber der Schmerz darüber wie schnell 10 Folgen vorbei sind und wie leer man sich dann fühlt steht bis heute im Raum.
    Niemand kann erwarten, dass ich nur ein schlechtes Wort über diese Serie und auch nicht diese Staffel verliere.
    Season4-GOT-TYWINposterIm Mittelpunkt standen diesmal natürlich die Hochzeit Jeffreys mit Margaery Tyrell, in deren Hintergrund Großmutter Tyrell die Fäden zieht und manipuliert wo es nur geht. Tyrions Luft wird immer dünner, denn trotz seiner Position wird er gemieden, nicht zuletzt weil Daddy in Königsmund rumschleicht,alles an sich reißt und keinen Hehl daraus macht wie sehr er Tyrion verachtet. So wird die Heimkehr Jamies auch nur zur halben Freude, denn nach Tywins Wille soll er gefälligst nach Casterlystein, Heiraten (nicht seine Schwester) und dort herrschen. Na ja.
    Im Norden geht es heiß her und die Mauer ist in Gefahr, denn die Wildlinge fahren alles auf was sie haben und wollen übersetzen. Da steht Jon Schnee etwas zwischen den Fronten.
    Die Drachenlady befreit währenddessen was das Zeug hält und ihre Drachen sind mittlerweile so groß und hungrig, dass sie nicht auf sie hören, was letztendlich zu dramatischen Entwicklungen führt snief
    Wie der Untertitel der Staffel schon andeutet: es sterben wieder ein Haufen Leute. Viele, die es verdient haben, andere, bei denen ich ein zwei Tränchen vergießen musste. Alle liefern wieder großartige Performances ab egal ob Charles Dance als Tywin Lennister, Peter Dinklage als dessen Sohn Tyrion, Maisie Williams als Arya Stark oder Aidan Gillen als Petyr "Kleinfinger" Baelish. Alles passt und wird trotz der notwendigen Kürzungen zum Buch wieder toll umgesetzt und ist in jeder Sekunde spannend.10-253A10
    Aufwendige Kostüme, liebevolle Masken, ein authentisches Ambiente und imposante Geschichten und Verwicklungen; ich kenne keine verfilmte klassische Fantasyserie, die dieser das Wasser reichen könnte und so kann meine Wertung auch nur volle Punktzahl lauten.

  • BisZurUnendlichkeitUndNochVielWeiter

    Lucy von Luc Besson

    Lucy_(2014_film)_posterLucy Directed by Luc Besson
    Produced by Virginie Silla
    Written by Luc Besson
    Starring Scarlett Johansson Morgan Freeman Amr Waked Choi Min-sik
    Music by Éric Serra
    Cinematography Thierry Arbogast
    Edited by Julien Rey
    Production company EuropaCorp TF1 Films Production Canal+ Ciné+ Distributed by EuropaCorp.
    Distribution (France) Universal Pictures (International)
    Release dates 25 July 2014 (US) 6 August 2014 (France)
    Running time 89 minutes
    Country France
    Language English Korean French
    Budget $40 million Box office $443.5 million

     Lucy ist eine amerikanische Studentin, die in Taipei studiert und gerne etwas über die Stränge schlägt. Leider wird ihr eine kurze Liaison zum Verhängnis, denn sie gerät durch ihren Freund in die Fänge der koreanischen Drogenmafia, die ihr einen ziemlich großen Beutel CPH4, eine gefährliche synthetische Droge, in den Bauch einnähen. Doch Lucy kommt nicht weit und wird von einer rivalisierenden Bande gefangen und die behandeln sie nicht zart. Tritte in den Bauch lassen den Beutel platzen und ein großer Teil der Droge gelangt in Lucys Blutkreislauf, worauf sie beginnt sich zu verändern. Von Stunde zu Stunde wird mehr Gehirnkapazität aktiviert und damit ungeahnte Kräfte freigesetzt. Lucy mutiert zu einer Kämpferin, Telekinetin und Allwisserin. Sie saugt Informationen anderer Menschen auf, erlebt die Umwelt völlig anders, sucht nach dem Sinn des Lebens, während die Mafia nach ihr sucht.

    Gut gewillt sehe ich die von den meisten als dürftig und hanebüchen beschriebene Handlung Luc Bessons "Lucy" als gar nicht mal so schlecht an. Ich mag Science Fiction und als solchen sehe ich "Lucy" auch und ich kann mit dem Gedankenspiel, was wäre wenn das Gehirn zu 100% genutzt werden würde gut anfreunden, zudem die Antwort nach dem Sinn des Lebens hier nicht 42 lautet. Aber man darf die Story echt nicht überbewerten und natürlich kann Besson nicht aus seiner Haut und inszeniert die Geschichte als knallharten  Actioner mit einem Choi Min-sik, der tut, was er so gut kann - den Bösewicht spielen und Morgan Freeman, als Wissenschaftler, der eigentlich nur verdutzt guckt.
    Dafür sehen wir in der Hauptrolle Scarlett Johansson, die so gar nicht Bessons Beuteschema entspricht, aber egal - sie funktioniert, vielleicht weil sie einfach gut spielen kann und von der ängstlichen verletzlichen Studentin zur schmerzfreien knallharten Frau mit Überwissen mutiert ohne lächerlich zu wirken.
    Wir bekommen also besagte Action serviert, die auch nicht ganz blutfrei ist und wie bei Besson nicht unüblich, einige auf der Strecke bleiben lässt und ein wirklich optisches Feuerwerk an Effekten, die die Kinoauswertung sinnvoll macht.onion_msn_emot-7-253A10
    Insgesamt ein kurzweiliger Spaß, den anzusehen Freude macht und der nie vorgaukelt ernsthafte Tiefe zu vermitteln oder wissenschaftlich fundiert zu sein.
    Sehenswerte, entspannte und visuell eindrucksvolle SF-Action.

     

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